Ben Hur 4K UHD

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Beitragsbewertung

4K Blu-ray Review

Warner Home, 01.03.2025
WArner, 30.09.2011

OT: Ben-Hur IMDb 8.1

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Monumental

Nach Lawrence von Arabien und Spartacus die nächste Referenzveröffentlichung fürs Monumentalkino?

Inhalt

Zeichen am Himmel

Jerusalem unter römischer Besatzung: Ein jüdischer Prinz und ein römischer Tribun waren einst unzertrennliche Freunde. Nun stehen sie sich als erwachsene Männer gegenüber. Doch ihre Ideale klaffen weit auseinander: Hier der stolze Wunsch nach Freiheit für sein Volk, dort der Hunger nach imperialer Macht. Ein unglücklicher Zwischenfall während eines römischen Festzugs reicht aus, um das Schicksal grausam zu besiegeln. Ohne Zögern opfert der Tribun den Freund seiner Kindheit, um ein Exempel an Roms unerbittlicher Härte zu statuieren. Der Prinz wird in die mörderische Sklaverei auf den Galeeren verbannt, während seine Mutter und Schwester in den finsteren Kerkern der Stadt verschwinden. Es vergeht qualvolle Zeit eines Überlebenskampfes auf den Meeren, bis eine heldenhafte Tat ihm durch ein Wunder die Freiheit und den Status eines römischen Adligen zurückgibt. Getrieben von einem unbändigen Durst nach Gerechtigkeit kehrt er in seine Heimat zurück, um seinen einstigen Verräter zur Rechenschaft zu ziehen. In der staubigen Arena von Jerusalem kommt es schließlich zum alles entscheidenden Duell der Giganten, bei dem Leben und Tod nur noch eine einzige Radlänge voneinander entfernt sind…

Erst Freunde …

Es gibt Monumentalkino und es gibt Ben Hur. Neben Lawrence von Arabien dürfte das 1959er Historienepos zu den größten Filmen aller Zeiten gehören – das gilt sowohl für den Produktionsaufwand als auch für den Erfolg bei Kritikern. William Wylers Mammutwerk ist der erste Film der Geschichte, der mit elf Oscars (bei zwölf Nominierungen) ausgezeichnet wurde. Wobei das alles andere als absehbar war. Denn wenn man über Ben Hur spricht, muss man sich die verzweifelte Ausgangslage von Metro-Goldwyn-Mayer vor Augen führen. Das Studio stand Ende der 50er Jahre kurz vor dem Bankrott. Das aufkommende Fernsehen raubte den Kinos und damit auch den MGM-Filmen die Zuschauer – und wo wir gerade bei Kinos sind: Nach jahrelangen Rechtsstreitigkeiten mussten sich die Filmstudios von ihren Kinoketten trennen. Nichts, was MGM finanziell geholfen hätte. Bevor man dann aber selbst den Weg ins Fernsehen ging (und dort Erfolge feierte), brauchte das Studio ein “Alles oder Nichts”-Projekt. Mit einem damals astronomischen Budget von 15 Millionen Dollar (inflationsbereinigt entspricht das heute über 160 Millionen Dollar) stemmte das Studio ein logistisches Wunderwerk, das den ultimativen Höhepunkt des Monumentalfilms markierte. Zwar war Ben Hur beileibe nicht das letzte große Epos (Meisterwerke der Masseninszenierung wie Spartacus (1960) oder das finanziell desaströse Cleopatra (1963) folgten noch), doch Wylers Film definierte einen gewissen inszenatorischen Goldstandard. Wie nervös MGM bei diesem Milliardenpoker war, zeigt ein kulturhistorisch geradezu barbarischer Akt: Das Studio hatte panische Angst vor Vergleichen mit der großartigen, ersten Ben-Hur-Verfilmung aus dem Jahr 1925. Da man diesen Stummfilm immer noch für absolut konkurrenzfähig hielt, versuchte MGM systematisch, alle noch existierenden Kopien des 1925er-Originals aufzufinden und zu vernichten. Dass der Stummfilm heute noch existiert, gleicht einem kleinen Wunder. Diese Rücksichtslosigkeit unterstreicht, wie viel 1959 für Hollywood auf dem Spiel stand. Ben Hur war kein bloßer Film, er war eine Überlebensstrategie in 65mm.

… dann Feinde

Einer der Hauptgründe, warum Ben Hur seinen Legendenstatus hat, findet sich nach etwa zwei Dritteln der gigantischen, ja fast astronomischen Laufzeit: das Wagenrennen im Circus von Antiochia. Interessanterweise wurde dieses Herzstück nicht von Regisseur William Wyler selbst, sondern von Second-Unit-Regisseur Andrew Marton und Stunt-Legende Yakima Canutt inszeniert. Die Sequenz ist bis heute eine zeitlose Meisterklasse der Kinetik und des Schnitts. Wyler und sein Team trafen die Entscheidung, das Rennen komplett ohne den ansonsten omnipräsenten orchestralen Score des dreifach oscarausgezeichneten Miklós Rózsa ablaufen zu lassen. Nur das ohrenbetäubende Donnern der Hufe, das Peitschenknallen und das Brüllen der Menge treiben den Puls nach oben. Und das tun sie. Auch heute noch. Da können sich viele aktuelle Filme noch eine ganz dicke Scheibe abschneiden. Doch so brillant dieses physische Spektakel ist, so deutlich offenbart es im Anschluss eine dramaturgische Schwäche des Films aus heutiger Sicht. Mit dem Ende des Rennens ist der zentrale, emotionale Konflikt der Geschichte (Judahs Rache an Messala) de facto abgehakt. Was danach folgt, ist ein fast einstündiges, erzählerisches Vakuum. Der Film verliert seinen  schubkräfigen Motor und schleppt sich mitunter zäh wie Kaugummi durch den dritten Akt, der sich mühsam an die religiöse Rahmenhandlung klammert. Und die Religiosität zieht sich wenig subtil durch Ben Hur. Immerhin so sehr, dass diese Dogmatik der Grund war, warum Burt Lancaster (dem die Rolle des Ben Hur ursprünglich angeboten wurde) dankend ablehnte. Lancaster war überzeugter Atheist und hatte kein Interesse daran, das Christentum zu “bewerben”. Er empfand die Verbindung zwischen der persönlichen Rachegeschichte Ben Hurs und dem Wirken Jesu Christi als künstlich und ideologisch aufgeladen. Außerdem hielt er das Drehbuch für “a crashing bore”. So lehnte er tatsächlich die Gage von einer Mio. Dollar ab, die ihn damals zum bestbezahlten Schauspieler Hollywoods gemacht hätte. Was die religiösen Motive angeht, so lautet die Buchvorlage von Lew Wallace im Untertitel nicht umsonst A Tale of the Christ und tatsächlich zieht sich die Präsenz Jesu wie ein stummer, aber spürbarer roter Faden durch das Epos. Wyler traf die stilistische Entscheidung, das Gesicht Jesu nie zu zeigen. Wir sehen nur seinen Rücken, seine Hände, oder beobachten die ergriffenen Reaktionen der Umstehenden, stets untermalt von himmlischen Chören. Während die Rachegeschichte um Judah und Messala erstaunlich dreckig, politisch und brutal ist, wirkt diese religiöse Ebene aus heutiger Sicht oft bleiern, pathetisch und unangenehm belehrend. Wyler inszeniert die Jesus-Szenen mit einer lähmenden Ehrfurcht und das Ende, bei dem Judahs Familie durch das Blut Christi (das bei der Kreuzigung buchstäblich den Regen hinabfließt) von Lepra geheilt wird, trieft aus moderner Sicht vor religiöser Sentimentalität.

Die Dachschindel des Anstoßes

Ein anderer Aspekt des Films ist in den vergangenen Jahrzehnten in der Filmwissenschaft immer wieder lustvoll diskutiert worden: die Beziehung zwischen Judah Ben-Hur und dem römischen Tribun Messala. Der gefeierte Autor Gore Vidal, der als einer von vielen (oft ungenannten) Autoren am Drehbuch mitschrieb, behauptete Jahrzehnte später öffentlich, er habe die tiefe Feindschaft der beiden bewusst als die Geschichte zweier verschmähter Ex-Liebhaber konzipiert. Nur so ließe sich Messalas überzogener, hasserfüllter Verrat an seinem Jugendfreund psychologisch erklären. Vidals Version der Geschichte, die er unter anderem in der 95er Doku The Celluloid Closet verbreitete, lautet: Regisseur Wyler habe die Idee verstanden und abgesegnet, mit der Maßgabe: “Probier es aus, aber sag Chuck (Charlton Heston) nichts davon.” Stephen Boyd soll seine Rolle laut Vidal wiederum mit diesem Wissen und entsprechenden Blicken gespielt haben, während Heston völlig ahnungslos blieb. Als Vidal diese Story publik machte, reagierte der erzkonservative Heston mit rasender Wut und publizierte erboste Gegendarstellungen. Auch Weggefährte Wylers und Co-Autor Christopher Fry dementierten Vidals maßgeblichen Einfluss auf das Skript. Ob Vidal nun ein genialer Subversiver war oder sich im Nachhinein nur wichtig machen wollte – schaut man sich die innige Begrüßungsszene der beiden mit dem Wissen um diese Kontroverse heute an, scheint man in Boyds Augen durchaus ein gewisses Wissen um subversiven Inhalt herauslesen zu können. Wozu man allerdings keine sonderlich subversiv-sensible Brille braucht, ist bei der Beurteilung der darstellerischen Qualität: Heston, der für seinen Judah Ben-Hur den Oscar für den besten Hauptdarsteller bekam, besaß eine unbestreitbare, gewaltige physische Präsenz. Sein markantes Kinn verlieh ihm die Statur eines antiken Gottes, und mit seiner durchdringenden Stimme fuhren seine Worte tief in die Synapsen der Zuschauer. Heston war das perfekte optische Vehikel für einen 65-mm-Breitwand-Epos. Er war das Monumentalkino. Doch legt man objektive schauspielerische Maßstäbe an, offenbaren sich Limitierungen in seinem Spiel. Im direkten Vergleich zu Stephen Boyd, der seinen Messala mit einer Mischung aus Charme, Arroganz und Bösartigkeit spielte und sichtliche Spielfreude mitbrachte, wirkt Heston über weite Strecken hölzern und theatralisch. Sein Repertoire an Emotionen beschränkt sich allzu oft auf starr zusammengebissene Zähne, ein gepresstes Knirschen im Kiefer und dramatisch aufgerissene Augen. Dieses physische Overacting, das für die gigantischen Kinoleinwände der 1950er Jahre perfekt war (und das Heston praktisch in allen seinen Filmen nutzte), wirkt im heimischen Wohnzimmer aus heutiger Sicht allerdings eindimensional und distanziert.

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Studio:
Format: Blu-ray
Erscheinungstermin: Thu, 05 Mar 2026
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Bild- und Tonqualität BD

Göttliche Hilfe

Die Blu-ray von Ben Hur ist bereits über 14 Jahre alt und stammt aus dem Jahr 2011. Doch wo zahlreiche Outputs aus dieser Zeit unter massiver Prozessierung oder wenig glücklichem Mastering litten, hatte man für den Filmklassiker und die HD-Veröffentlichung eine komplett neue Restaurierung vorgenommen – mit einem 8K-Scan als Vorlage und einem 6K-Finish. Mehr dazu im Kapitel über die UHD Blu-ray. Für damalige Verhältnisse war das qualitativ wirklich aller Ehren wert. Lange Zeit galt die Blu-ray als Vorzeigedisk, wenn es um die digitale Neuveröffentlichung alter Analogfilme ging. Unter kritischer Betrachtung und nach heutigen Maßstäben gilt das nicht mehr unbedingt. Aber zuerst einmal zu den guten Seiten. Die Blu-ray war teilweise wirklich hervorragend aufgelöst und in vielen Einstellung wunderbar scharf. Auch die Kontrastierung ist gut, wobei es gelegentlich etwas zu steil zugeht und auf dunklen Bildanteilen versumpft es ein wenig. Die Farben tendierten in vielen Einstellungen ins Warme, wohingegen Grüntöne noch etwas krätiger hätten sein dürfen. Die roten Umhänge sahen damals aber wirklich klasse aus. Sichtbar hingegen: Einige Szenen sind dann doch sichtbar rauschgemindert und Gesichter wirken dann etwas soft. Das wird insbesondere deutlich, wenn man nun mit der 4K-Disk in denselben Szenen vergleicht.

Der Stärkste unter den Sträflingen

Akustisch lieferte die alte Blu-ray von Ben Hur 5.1 Dolby Digital fürs Deutsche und 5.1 DTS HD-Master fürs Englische. Man kann nicht sagen, dass hier nicht gewisse Rauschfilterungen und eine ebenso wahrnehmbare Dynamikkomprimierung vorgenommen wurden, dennoch klingt die Synchro selbst in den unübersichtlichen Actionszenen wie der Galeeren-Kollision und dem Chaos danach sehr gut hörbar. Die rasselnden Ketten sind wahrnehmbar, die Schwertgefechte liefern das typische Klirren und wenn ein Boot das andere rammt, kommt auch etwas Druck ins Spiel. Man darf die Synchro etwas lauter einpegeln als den O-Ton, um auf das übliche Referenzniveau zu gelangen, aber trotz gewisser Filterungen bekommt man ein räumliches Erlebnis und sehr gut verständliche, keinesfalls zischelnde oder unangenehm spitze Dialoge. Vielleicht klingt das nicht mehr wie im Kino selbst, aber es ist sehr angenehm und ausgewogen.

Preis: 8,99 €
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Studio: Warner Bros
Format: Blu-ray
Erscheinungstermin: Fri, 30 Sep 2011
  • Die Scheibe hat englisches Audio.
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Bild- und Tonqualität UHD

Gerettet und hofiert

Ben Hur wurde auf 65-mm-Filmmaterial gedreht. Kameramann Robert L. Surtees nutzte das MGM-Camera-65-System, das man im Prinzip extra für Ben Hur entwickelt hatte. Das Cinemascope-Verfahren der 20th Century Fox auf 35-mm-Film hatte Probleme bei Nahaufnahmen und aus dem von Michael Todd herausgebrachten Todd-AO-70-mm-Verfahren konnte man keine 35-mm-Kopien ziehen. MGM entschloss sich deshalb, mit Panavision ein eigenes hochauflösendes Format zu entwickeln, welches diese Nachteile beseitigen sollte. Da MGM das Ganze in der Folge finanziell nicht mehr vorantreiben konnte, übernahm der Kooperationpartner und das Verfahren wurde als Ultra Panavision bekannt. Der Hauptunterschied bspw. zum mit sphärischen Linsen fotografierten Lawrence von Arabien war die Tatsache, dass das MGM-Camera-65-System auf anamorphotische Linsen setzte, die das Bild in der Horizontalen um den Faktor 1,25 stauchten. Wie oben bereits erwähnt, hatte man im Laufe der Jahre vor dem 50. Jubiläum bereits die Restaurierung von Ben Hur in Angriff genommen. Eigentlich wollte man das zum erwähnten 50. Jahrestag bereits realisiert haben, doch die Arbeiten waren komplex und es dauerte, bis man dann auf einen 8K-Scan ging. Der Aufwand verschlang gut eine Mio. Dollar an Budget, was das Vorhaben seinerzeit nicht nur zur höchst aufgelösten, sondern auch teuersten werden ließ. Dieser 8K-Scan ist, laut dem, was man in Erfahrungen bringen kann, allerdings nicht erneut die Basis für die UHD Blu-ray gewesen. Offenbar hat man das Ganze neu aufgesetzt, um auch in höherer Bit-Tiefe arbeiten zu können, die 2011 noch limitiert gewesen war. Allerdings konnte ich hierzu keine offiziellen Aussagen seitens einer Warner-Quelle in Erfahrung bringen. Ob hier nun ein neuer 8K-Scan veranlasst wurde oder nicht. Klar ist, dass die Differenzen zur alten Blu-ray durchaus deutlich sind. Und das nicht nur im teils etwas offeneren Bildbereich, der im gleichen Seitenverhältnis (2,76:1) abgelegt ist, aber rundherum oft mehr Bildinhalt zeigt. Nein, was hier vor allem ins Auge fällt, sind die famosen Farben. Nicht nur ist Ben Hur aufgrund seiner Vielfalt an Farben in den Umhängen ein unglaublich bunter Film, liegen immer wieder farbige Teppiche in den Hallen oder stechen güldene Stickereien aus den Gewändern hervor. Mitnichten geht’s hier nur sandbräunlich zu. Es ist aber vor allem die Pracht, mit der purpurne und vor allem rote Umhänge oder die gleichfarbigen Helmbüsche auf den Kopfbedeckungen der Römer wiedergegeben werden. Man mag sich daran gar nicht sattsehen. Und das gelingt auch deshalb so gut, weil man das analoge Material wunderbar konsistent und schwankungsarm umgesetzt hat. Verschmutzungen sucht man vergeblich, Bild- oder Gleichlaufprobleme sind nicht vorhanden und die Körnung des Originalmaterials kommt authentisch und fein rüber. Es mag gelegentlich etwas Rauschmanagement betrieben worden sein, aber man weiß auch, wie viel Auflösung in 65-mm-Filmmaterial steckt, wenn man es hochaufgelöst digitalisiert. Von daher ist das Filmkorn schon aus technischer Sicht einfach extrem fein. Hinzu kommt eine sichtbar bessere Durchzeichnung an den dunklen Kontrastflanken. Die über die Blu-ray teils gefilterten Szenen sind nun sichtbar detaillierter (63’36) und wenn die Blu-ray, wie bei 12’08 auf Disk 2 komplett durchfällt, ist die 4K-Disk um Welten authentischer und zeigt dieselben Probleme nicht. Möchte man etwas kritisieren, dann, dass die Objektränder bei Bluescreen-Aufnahmen nun etwas deutlicher vorstechen. Teilweise sind außerdem weiße Oberflächen (Gewänder) ganz dezent überstrahlt, wenn die Sonne gleißend einstrahlt – hier war die Blu-ray etwas souveräner. Außerdem ist es auch bei der 4K-Scheibe nicht immer auszuschließen, dass ein wenig rauschgemindert wurde. Nicht immer ist die Körnung fein sichtbar. Aber hatte ich schon etwas zu den famosen roten Gewändern und Umhängen gesagt?

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Blu-ray (3’06): (Slider ganz nach rechts): Die Anfangscredits sind gegenüber der Blu-ray …
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … anders.

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Blu-ray: (Slider ganz nach rechts):
UHD HDR10 (Slider ganz nach links):

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Blu-ray (16’02): (Slider ganz nach rechts): Das Grün der Wiesen wirkt eher gräulich. Farbdifferenzierung ist nicht das Ding der Blu-ray.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD Blu-ray bringt viel mehr Farbe, Farbdifferenzierung und Kontrast ins Spiel.

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Blu-ray: (Slider ganz nach rechts):
UHD HDR10 (Slider ganz nach links):

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Blu-ray (17’42): (Slider ganz nach rechts): Das Rot, meine Güte, das Rot.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Was die HDR-Disk hier liefert, ist einfach phänomenal. Und das wird noch viel deutlicher, wenn man sich das auf einem HDR-Display anschaut.

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Blu-ray: (Slider ganz nach rechts): Auch die Feindetails in den Borsten …
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … werden über die 4K-Scheibe noch besser und gleichmäßiger aufgelöst.

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Blu-ray (46’14): (Slider ganz nach rechts): Und gegenüber dem Purpur auf der Blu-ray …
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … lässt die UHD-BD hier förmlich sämtliche strahlenden Katzen aus dem Sack – ein traumhaft kontrastreiches Bild.

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Blu-ray: (Slider ganz nach rechts): Erstaunlich, wie aschfahl die Blu-ray dagegen wirkt.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Und erstaunlich, wie lebhaft die UHD-BD.

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Blu-ray (59’55): (Slider ganz nach rechts): Auch wenn die Kontrastflanken der Blu-ray hin und wieder zu steil sind und dunkle Bereiche eine Tendenz zum Versumpfen haben …
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … ist die UHD-Blu-ray gelegentlich etwas zu hell.

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Blu-ray: (Slider ganz nach rechts): Dennoch:
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Wenn man sieht, dass hier plötzlich Farben auftauchen, wo es vorher nur Grau in Grau war, kann man über leicht zu helle Bilder hinwegsehen.

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Blu-ray (63’36): (Slider ganz nach rechts): Einige Szenen sind offenbar nicht perfekt fokussiert gewesen und waren bei der BD deutlich gefiltert.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Auch die UHD ist hier nicht komplett authentisch-analog.

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Blu-ray: (Slider ganz nach rechts): Aber schaut man sich das näher an, sieht man schon, wie matschig die BD hier ist …
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … während die UHD Blu-ray plötzlich Barthaare, Augenbrauen und Fältchen zeigt, die zuvor plattgefiltert waren.

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Blu-ray (65’41): (Slider ganz nach rechts): Interessant: Zum Teil ändert sich die Farbgebung auf Details.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Man beachte die rechte Flanke der Galeere.

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Blu-ray: (Slider ganz nach rechts): Tausche braun …
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): gegen grau.

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Blu-ray (90’54): (Slider ganz nach rechts): Hier wird’s dann am deutlichsten:
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD Blu-ray ist nicht mehr perfekt durchzeichnet auf den hellen Flächen.

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Blu-ray: (Slider ganz nach rechts): Das weiße Gewand rechts ist über die BD nicht strahlend, aber durchzeichnet.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die 4K-Disk überdreht hier etwas.

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Blu-ray (4’32 Disk II): (Slider ganz nach rechts):
UHD HDR10 (Slider ganz nach links):

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Blu-ray: (Slider ganz nach rechts):
UHD HDR10 (Slider ganz nach links):

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Blu-ray (12’08 Disk II): (Slider ganz nach rechts): Einer der qualitativ schlechtesten Shots der Blu-ray. Das Schwarz versumpft, im Hintergrund ist Encoding-Matsche.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Wesentlich angenehmer. Wirklich wesentlich besser: Die UHD Blu-ray.

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Blu-ray: (Slider ganz nach rechts): Das ist qualitativ schon arg mittelprächtig.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Und der Unterschied ist gewaltig.

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Blu-ray (23’50 Disk II): (Slider ganz nach rechts): In den Arenaszenen war die BD deutlich wärmer.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Hier ist die HDR-Scheibe neutraler abgestimmt.

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Blu-ray: (Slider ganz nach rechts): Details sind besser erkennbar …
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … auf der 4K-Disk.

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Blu-ray (26’51 Disk II): (Slider ganz nach rechts): Gegenüber der BD in diesen Szenen …
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … vielleicht schon einen Hauch zu kühl? Die schwarzen Rösser bekommen jedenfalls einen leichten Blaustich.

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Blu-ray: (Slider ganz nach rechts):
UHD HDR10 (Slider ganz nach links):

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Blu-ray (72’49 Disk II): (Slider ganz nach rechts):
UHD HDR10 (Slider ganz nach links):

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Blu-ray: (Slider ganz nach rechts):
UHD HDR10 (Slider ganz nach links):

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UHD HDR10 (90’47 Disk 1): (Slider ganz nach rechts): Hier nur ein Bildvergleich: UHD vs. UHD im Close-op: Die Matte-Paintings im Hintergrund rechts …
UHD HDR10 Close-up (Slider ganz nach links): … zeigen bei der UHD-BD dann deutlich ihre Existenz. Hier hilft HDR nicht unbedingt. Bitte den rechten Screenshot mal in Originalgröße runterladen oder in einem neuen Tab öffnen.

Der Pferdeflüsterer

Dem englischen Zuhörer hat man nun zwei neue Tonspuren mit auf den Weg gegeben, während die bisherige DTS-HD-Master-Fassung in 5.1 nicht mehr integriert wurde. Als Alternative gibt es nun eine 5.0-Fassung ohne LFE-Kanal, die offenbar auf dem historischen 6.0-Kanal-Stereo-Mix basiert. Darüber hinaus gibt es einen neuen Mix in Dolby Atmos. Das führte im Zuge der Veröffentlichung zwar zu einigen Diskussion im Sinne eines “unnötigen Revisionismus”, da es nun wohl zusätzliche, bzw. deutlicher hörbare Soundeffekte gibt, doch wir wollen das Ganze zunächst einmal sachlich betrachten. Was man hier bewerkstelligt hat, ist eine behutsam bearbeitete Version, die vor allem während der leiseren Dialogpassagen mit moderneren Maßnahmen rauschgefiltert wurde. Das führt bspw. bei 78’30 (Disk II) zu weniger hörbaren Gleichlaufschwankungen, die sowohl die alte DTS-HD-Master-Fassung der Blu-ray als auch den hier integrierten historischen Mix in 5.0 betreffen. Die Dialoge stehen bei der Atmos-Fassung präsenter im Raum und sind vor allem auch während der Wagenrenn-Sequenz deutlicher hörbar, gehen nicht mehr so unter. Rein von der Dynamik her hat man das Wagenrennen ähnlich wie beim vorherigen DTS-HD-Master-Ton der alten Blu-ray etwas in den Soundeffekten komprimiert – das wird jetzt deutlich, wenn man sich die 5.0-Fassung anschaut, die dort durchgängig bis an den Maximalpegel ausschlägt. Was allerdings messbar nach mehr Dynamik aussieht, ist in der Praxis leider teils unangenehm laut und wenig differenziert. Auf regulärem Referenzpegel kann man sich die Wagenrennszene den Ohren zuliebe jedenfalls nicht über den 5.0-Mix anhören. Hinzu kommt, dass das Tiefbassfundament in der Atmos-Fassung dem Film ein Vielfaches an räumlicher und immersiver Erweiterung gibt. Was über den 5.0er schlicht krachend und undifferenziert erscheint, erhält jetzt schon durch das beeindruckende Pferdegalopp ein klangliches Fundament, das viel mehr in diese Szene eintauchen lässt. Apropos “Eintauchen”: Während der Karambolage der Galeeren gibt’s ein paar der hinzu addierten Soundeffekte (Wasserpeitschen), das über die Heights integriert wurde. Auch in der Arenaszene scheint ein bisschen Jubel zusätzlich zu existieren. Hört man das am geschlossenen Gefüge der Atmos-Tonspur an, wirkt das aber zu keiner Zeit befremdlich oder seltsam. Würde man hier nicht zigfach zwischen der 5.0-Fassung und dem Atmos-Ton vergleichen, hätte es niemand bemerkt. Schön ist, dass auch die feinen Signale auf der Atmos-Tonspur qualitativ besser sind. Nimmt man sich leisere Signale wie das Wasserplätschern in der Wellness-“Oase” bei 4’35 (Disk II), so bekommt dieses mehr Hochtonanteile. Und auch hier ist moderat entrauscht worden, was man aus Authentizitätsgründen kritisieren kann, aber ein angenehmeres Hören ermöglicht. Spätestens, wenn man zum Score kommt, kann es aber nur einen “Gewinner” geben, denn der klingt über die 5.0-Fassung lange nicht so frei atmend und offen wie über die Atmos-Fassung. Hört man sich die Becken und Bläser bei 10’48 (Disk II) oder die Fanfaren bei 14’46 (Disk II) an, wirkt die 5.0er, als hätte man ihr eine Decke über die Speaker gelegt. Oder anders: Die Atmos-Version klingt wie ein Live-Konzert, der 5.0er wie eine abgenudelte Musikkassette aus den 90ern.
Das Tiefbassfundament ist wirklich erstaunlich, wenn man sich die knapp zehnminütige Wagenrennen-Sequenz anschaut. Sobald die Kamera auf Höhe der galoppierenden Pferde ist, bebt der Boden, auf dem man sitzt. Hinzu kommt die Höhen-Ebene, auf der es sich folgendermaßen verhält. Sie addiert nach der Ouvertüre die Filmmusik mit auf die Heights und tut das in einer famosen Qualität und Präsenz. Es ist unglaublich, wie greifbar und tonal ausgewogen, gleichzeitig aber wuchtig der Score hier auch über die Heights kommt, ohne Schwankungen wahrzunehmen oder feinste Details zu verschlucken/verwässern. WENN schon Score auf die Heights legen, dann doch bitte so. Noch dynamischer geht’s obenrum zu, wenn Fanfaren kommende Ereignissen oder Verkündigungen einläuten. Während der Innenraumszenen werden die Dialoge dezent nachhallend mit auf die Höhenspeaker gelegt – auch rasselnde Lanzen hört man dann dort. Das verstärkt das Gefühl für die räumliche Größe der Räume bei gleichzeitig geringer Bedämpfung aufgrund fehlender Innenraumausstattung. Und es basiert hörbar nicht auf einem simplen Upmix, der einfach sämtliche Geräusche mit nach oben gemischt hat. Hier wurde differenziert und bewusst gearbeitet. So wie bei den tollen direktionalen Sounds nach 67’20, wenn man die knarzenden Holzbohlen und -masten am Oberdeck hört, während die Kamera unter Deck bei den Sklaven verweilt. Das sind Geräusche, die auch Master & Commander ähnlich effektiv einsetzt. Effektvoll wird es auch nach rund 80 Minuten, wenn nach und nach brennende Geschosse in der Galeere einschlagen. Der im späteren Verlauf massivste 3D-Soundeffekt geht mit dem Gewittergrollen und Donnern nach 74’17 auf Disk 2 einher. Hier wandert das Gewitter zusätzlich effektvoll über alle Speaker und lässt den Zuschauer unwillkürlich etwas zusammenkauern.

Die deutsche DD-Tonspur der UHD-BD ist identisch mit jener der alten BD
Die drei englischen Töne im Vergleich: Blau bildet den Centerkanal der alten DTS-HD-Master-Mischung der Blu-ray ab. Grün ist der DTS-HD-Master-Mix in 5.0, basierend auf dem Original 6-Kanal-Stereo-Mix und Rot zeigt die Atmosfassung – ebenfalls jeweils den Centerkanal. Blau und Rot wurden im Pegel um 3dB erhöht, um die Dialoge auf dieselbe Lautstärke zu bekommen wie beim ursprünglichen Mix in 5.0. Man sieht, dass diese 5.0-Fassung in der Wagenrenn-Szene (lauter Pegel am Ende des ersten Drittels des Frequenzschriebs) deutlich lauter und im Verhältnis zum Rest mehr Spreizung erzielt. Allerdings ist sie alles andere als differenziert, sondern einfach nur Vollausschlag-Laut. Die Atmos-Fassung mag in den Soundeffekten etwas komprimiert sein, liefert dafür aber Spitzen, in denen die Schreie der Protagonisten oder mal eine Peitsche oder ein spezieller Soundeffekt herausstechen. Dazu ist sie wesentlich angenehmer fürs Ohr.
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Format: Blu-ray
Erscheinungstermin: Thu, 05 Mar 2026
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Bonusmaterial

Kurz vor dem Start

Bonusmaterial gibt’s bei den 4K-Disks auf den jeweiligen Filmscheiben in Form eines isolierten Musiktracks sowie eines Audiokommentars mit Charlton Heston und Filmhistoriker T. Gene Hatcher. Das eigentliche Bonusmaterial findet sich dann auf Disk 3 des Sets. Dort gibt’s die Featurettes “Anatomy of an Epic”, das ein wenig auf die Entstehungsgeschichte und die damaligen Umstände eingeht, “Cinematography of Scale”, das sich vor allem auf die Kameraarbeit und die erzeugten Bilder fokussiert sowie “Charlton Heston & Ben-Hur”, das mit 78 Minuten besonders lang ausfällt und in dem auch Hestons Sohn zu Wort kommt. Das “Making-of” läuft wiederum eine knappe Stunde, stammt aber noch aus der SD-Zeit und liegt in 4:3 vor. “A Journey Through Pictures” liefert ebenfalls nur SD-Qualität und hakt ein paar Highlight-Szenen (auch) anhand von Setfotos ab. Interessant sind die “Screen Tests”, die auch Leslie Nielsen zeigen, der ursprünglich einer der Schauspieler war, der für die Rolle des Messala vorsprach. Alle Extras sind deutsch untertitelbar.

Fazit

Ben Hur entfaltet aufgrund seiner Bilder und groß angelegten Szenen auch heute noch eine unnachahmliche Anziehungskraft. Wer’s monumental mag, der wird den Charlton-Heston-Klassiker mit Sicherheit in seine Top 3 einsortieren. Und jeder, der darauf gehofft hat, dass die 4K-Disk noch einmal die damals gute Blu-ray schlägt, der darf sich freuen. Vermutlich sah der Film selbst im Kino nie so gut aus wie auf dieser 4K-Scheibe, auch wenn man hier und da noch die eine oder andere kleinere Kritik äußern kann, bekommt man einen unfassbar farbenfrohen Film, der in seiner HDR-Fassung seine zweite Blüte erlebt. Der deutsche Ton bleibt gut, die englische Atmos-Fassung ist trotz gewisser, für manchen revisionistischer, Eingriffe qualitativ ein kleiner Traum.
Timo Wolters


Bewertung

Bildqualität BD: 80%
Bildqualität UHD: 95%

Tonqualität BD/UHD  (dt. Fassung): 65%

Tonqualität BD (Originalversion): 75%
Tonqualität UHD (5.0 Originalversion): 70%
Tonqualität UHD 2D-Soundebene (Originalversion): 85%
Tonqualität UHD 3D-Soundebene Quantität (Originalversion): 60%
Tonqualität UHD 3D-Soundebene Qualität (Originalversion): 75%

Bonusmaterial: 80%
Film: 80%

IMDb 8.1

Anbieter: Warner Home
Land/Jahr: Italien, USA 1959
Regie: William Wyler
Darsteller: Charlton Heston, Haya Harareet, Stephen Boyd, Jack Hawkins, Martha Scott, Sam Jaffe, Hugh Griffith
Tonformate BD: dts-HD-Master 5.1: en // Dolby Digital 5.1: de
Tonformate UHD: Dolby Atmos (True-HD-Kern): en // dts-HD-Master 5.0: en // Dolby Digital 5.1: de
Untertitel: de, en
Bildformat: 2,76:1
Laufzeit: 222
Codec BD: AVC
Codec UHD: HEVC
Disk-Kapazität: BD-100
Real 4K: Ja (4K DI)
High Dynamic Range: HDR10, Dolby Vision
Maximale Lichtstärke:
FSK: 16

(Copyright der Cover, Szenenbilder und vergleichenden Screenshots liegt bei Anbieter: Warner Bros.)
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So testet Blu-ray-rezensionen.net

Die Grundlage für die Bild- und Tonbewertung von Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays bildet sich aus der jahrelangen Expertise im Bereich von Rezensionen zu DVDs, Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays sowie Tests im Bereich der Hardware von Unterhaltungselektronik-Komponenten. Gut zehn Jahre lang beschäftigte ich mich professionell mit den technischen Aspekten von Heimkino-Projektoren, Blu-ray-Playern und TVs als Redakteur für die Magazine HEIMKINO, HIFI TEST TV VIDEO, PLAYER oder BLU-RAY-WELT. Während dieser Zeit partizipierte ich an Lehrgängen zum Thema professionelle Bildkalibrierung mit Color Facts und erlangte ein Zertifikat in ISF-Kalibrierung. Wer mehr über meinen Werdegang lesen möchte, kann dies hier tun —> Klick.
Die technische Expertise ist aber lediglich eine Seite der Medaille. Um stets auf der Basis von aktuellem technischen Wiedergabegerät zu bleiben, wird das Testequipment regelmäßig auf dem aktuellen Stand gehalten – sowohl in puncto Hardware (also der Neuanschaffung von TV-Displays, Playern oder Ähnlichem, wenn es der technische Fortschritt verlangt) als auch in puncto Firmware-Updates. Dazu werden die Tests stets im komplett verdunkelbaren, dedizierten Heimkino angefertigt. Den Aufbau des Heimkinos könnt ihr hier nachlesen —> Klick.

Dort findet ihr auch das aktuelle Referenzgerät für die Bewertung der Tonqualität, das aus folgenden Geräten besteht:

Das Referenz-Equipment fürs Bild findet ihr wiederum hier aufgelistet. Dort steht auch, wie die Bildgeräte auf Norm kalibriert wurden. Denn selbstverständlich finden die Bildbewertungen ausschließlich mit möglichst perfekt kalibriertem Gerät statt, um den Eindruck nicht durch falsche Farbtemperaturen, -intensitäten oder irrigerweise aktivierte Bild”verbesserer” zu verfälschen.


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Last Modified on 05/03/2026
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