
4K Blu-ray Review


OT: Superman ⭐ IMDb 7.1


Punkrocker
Der große DC-Held kehrt zurück und James Gunn drückt den großen Reset-Button.
Inhalt

Was musste sich Superman auch in den Konflikt zwischen den US-Verbündeten von Boravia und dem armen Staat Jarhanpur einmischen, um die Invasion Jarhanpurs zu verhindern? Jetzt liegt er da in der Antarktis. Blut läuft aus seinem Mund und die Lungen bekommen kaum noch Luft. Besiegt vom Metawesen Hammer of Boravia. Es könnte besser um ihn stehen – jenen Metamenschen, der sich der Bevölkerung von Metropolis drei Jahre zuvor als Superman zu erkennen gab. Ein Glück ist da noch Hund Krypto, der sein Herrchen zur Festung der Einsamkeit bringt, auf dass die Roboter ihn wieder heilen. Doch auch die zweite Konfrontation mit dem Gegner bezwingt den Helden im blauroten Dress. Dass hinter seinem Kontrahenten nichts Geringeres als Ultraman steckt, der im Dienste Lex Luthors steht, ahnt zu diesem Zeitpunkt niemand. Luthor, dessen Abneigung gegen den Metamenschen vom Planeten Krypton kein Geheimnis ist. Dass der reiche Industrielle aber noch ganz andere Dinge im Schilde führt, ahnt noch niemand. Nachdem sich Luthor Zugang zur Festung in der Antarktis verschafft hat, kann er eine Botschaft, die Supermans Eltern Jor-El und Lara Lor-Van ihrem Sohn mitgegeben haben, völlig entschlüsseln. Bisher war diese nur fragmentiert erhalten und Superman dachte, dass er auf die Erde geschickt worden war, um sein Leben vor der Zerstörung Kryptons zu retten und der Menschheit zu dienen. Luthor sendet den entschlüsselten Inhalt der vollständigen Nachricht, was die Welt in Schockstarre versetzt und Superman dazu zwingt, sich selbst auszuliefern …

Eine Information vorab: Es ist schwierig, zentrale Aspekte von Superman ohne gewisse, leichte Spoiler zu betrachten. Wer sich komplett die Spannung bewahren möchte, lese bitte mit Vorsicht weiter. James Gunn und Peter Safran wurden im Oktober 2022 zu Co-CEOs von DC Studios ernannt. Damit übernahmen sie die kreative Kontrolle über das Film- und Serienuniversum von DC und die DCEU-Phase unter früheren Regisseuren wurde damit formal zurückgesetzt. Gunn hatte zuvor bereits durch seine Arbeit bei Marvel und bei DC selbst (The Suicide Squad) Reputation gesammelt und sich damit für den Job empfohlen. Während Zack Snyders DC-Filme sich durch düstere Töne, eine mythologische Erhabenheit und kosmische Konflikte auszeichneten, wollte Gunn seine Figuren zugänglicher machen und sich mehr auf das “Menschsein” neben dem “Supersein” fokussieren. Und das unterstreicht er auch sehr deutlich durch die wesentlich hellere und freundlichere Optik. Wenn alles nach Plan läuft (und danach sieht es nach dem erfolgreich gelaufenen Superman derzeit aus), soll das als Chapter One: Gods & Monsters betitelte Universum ein kohärentes und miteinander verbundenes werden, in dem Filme, Live-Action-Serien und Animation Hand in Hand gehen.

Was dieses Mal wirklich stark ist, ist die Prämisse der Story, die dadurch in Fahrt kommt, dass Luthor bei den Regierungsverantwortlichen gezielt Misstrauen schürt und dafür dessen hochmoralisches Vorgehen beim (allerdings unabgesprochenen) Vorgehen im Konflikt zwischen Boravia und Jarhanpur zum Anlass nimmt; Superman also gerade dort angreift, wo seine vermeintliche Achillesferse sitzt. Dies wird in einer der stärksten Szenen des Films deutlich, die gleichzeitig aber einen Moment in der Charakterisierung von James Gunns Superman erfährt, die nicht jedem Fan schmecken wird. Es geht um das Interview, das Lois mit Clark in ihrer Wohnung führt. Sie stellt ihm die unangenehmen Fragen, die eine kritische Journalistin stellen würde. Sie nimmt die Position derer ein, die kritisch gegenüber Superman sind, zeigt ihm, dass es mindestens schwierig ist, Entscheidungen über alle Köpfe hinweg zu treffen. Während dies die mit Abstand beste Szene von Rachel Brosnahans Lois ist, reduziert sie Superman für den Moment auf einen Hitzkopf, der seine Kräfte ohne große Überlegung und Rücksicht einsetzt. Gunn reduziert sein gesamtes ethisches System auf “Menschensterben ist schlimm”. Und Superman hat darauf keine andere Antwort, als frustriert aus der Diskussion zu fliehen, da er nicht durch Kryptonit, sondern durch eine ruhige, rationale Diskussion besiegt wurde.

Jetzt könnte man diese Szene als dramaturgischen Fehlgriff sehen und als Schwächung der mythischen, moralisch vorbildlichen Figur. Doch es gibt eine ebenso stichhaltige Gegenlesart: Gunn nimmt dem Helden die Unfehlbarkeit und macht ihn verletzlich. Nicht durch physische Angriffe, sondern durch Argumente. Clark entzieht sich der Diskussion, weil er emotional überfordert ist und weil die Last, Entscheidungen für viele zu treffen, ihn existenziell erschüttert. In dieser Lesart ist die Flucht kein Ausfall, sondern der Beginn einer moralischen Reifung: Gunn nutzte dazu einen Kniff, der unter den Comicfans zwar dezente Schockwellen auslöste, im Sinne der Charakterentwicklung von Superman hier aber vorzüglich funktioniert: Er änderte den “Auftrag”, mit dem Jor-El und Lara Lor-Van ihren Sohn auf die Erde schicken. Dies erlaubt Superman, sich aktiv seiner Herkunft zu stellen, statt sie lediglich als gegeben hinzunehmen. Es bietet Raum für Charakterentwicklung, inneren Konflikt und zeigt, dass sein moralischer Kodex nicht automatisch von seinen biologischen Eltern kommt, sondern auch von seinen menschlichen Eltern (Jonathan und Martha Kent) und vor allem von seinen eigenen Entscheidungen.

Gunn belässt es nicht bei diesen, nicht von allen ohne Kontroverse aufgenommenen Motiven. Die Attacke auf Fake News, soziale Medien und Nachrichtenmanipulation durch die Äffchen-Bots in Luthors Taschendimension ist zwar ein wenig plakativ geraten, aber eben auch hochaktuell und ganz offensichtlich eine Herzensangelegenheit von Gunn. Wenn er in der Szene, als Superman in Luthors Büro eindringt und die Herausgabe von Hund Krypto fordert, Eve das Handy zücken und es live streamen lässt, ist das kein bloßes Gag-Element. Gunn zeigt, wie Reputation in Echtzeit manipulierbar ist und wie Gewaltandrohung vor laufender Kamera die Moral verschiebt. Nicht alle goutierten die Einfälle des Regisseurs, und es entwickelte sich in den USA eine beinahe absurde Diskussion: Dass James Gunn Superman als “Einwanderer” bezeichnete und seine Geschichte als die “Story of America” beschrieb, reichte schon, um in rechtskonservativen US-Medien einen Kulturkampf zu entfachen. “Superman woke!” lauteten die Schlagzeilen, Fox-News-Kommentatoren empörten sich, und Ex-Serien-Superman Dean Cain sah sich genötigt, anzumerken, dass es “Grenzen” geben müsse, wenn man das Thema Einwanderung zu einem uramerikanischen machen würde. Gunns harmloser Hinweis, dass der letzte Sohn Kryptons ein Fremder in einer neuen Welt ist, wurde zur ideologischen Provokation hochstilisiert. Dabei ist die Lesart von Superman als Immigranten so alt wie die Figur selbst: Geschaffen von zwei jüdischen Autoren in den 1930er-Jahren (auch) als Antwort auf den aufkeimenden Nationalsozialismus, ist deren Fantasie vom Außenseiter in einer neuen Heimat längst Teil der kulturellen DNA geworden. Dass Gunn Supermans Motto nun von “the American way” zu “the human way” erweitert, ist weniger politische Agenda als logische Aktualisierung in einer globalisierten Welt. Die Empörung, Superman verliere dadurch seine patriotische Seele, verrät eher die Nervosität jener, die Menschlichkeit nur im nationalen Rahmen denken können. Ironischerweise beruht das vielzitierte “American Way” ohnehin auf einer Radioversion aus den 1940ern – in den Comics selbst tauchte es erst 1991 auf und war nie zentraler Bestandteil der Figur. Wer also heute “Cancel Culture!” ruft, weil Gunn den Spruch modernisiert, verteidigt eine Tradition, die es in dieser Form kaum gab. Die Aufregung um einen vermeintlich “woken” Superman ist damit vor allem eines: eine selbst gemachte Schlagzeile für Menschen, die den Film ohnehin nicht sehen wollten. Gunns Film erinnert schlicht daran, dass Superman schon immer das Symbol eines Fremden war, der das Beste im Menschen verkörpert, und dessen Empathie (ein weiteres Reizwort für die mistgabelschwenkenden Empörungswüteriche) keine politische Haltung ist, sondern sein moralischer Instinkt. Dass James Gunn Lex Luthor als von Neid zerfressenen, narzisstischen Tech-Milliardär inszeniert, der eine Desinformationskampagne betreibt, greift natürlich ebenfalls aktuelle Thematiken auf, und eine personelle Entsprechung findet man in den USA schnell.

Wer sich auf Gunns Herangehensweise einlassen kann, der wird mit einem durchweg unterhaltsamen, vom Tempo her stimmigen Superman belohnt, der dem aktuellen Mission: Impossible als Vorlage hätte dienen sollen, wie man es richtig macht. Ruhigere Charakterszenen wechseln sich mit launigen Actionszenen ab, während auch mal düstere Momente ihren Raum bekommen und die emotionale Fallhöhe spürbar ist. So darf es dann auch mal richtig pathetisch werden, wenn zum Kampf plötzlich die Kumpels auftauchen oder unser Held doch noch nicht geschlagen ist und sich voller Wille wieder in die Luft schraubt. Humorvolles Gegengewicht bildet Hund Krypto, dessen stürmische Begrüßungen schon jetzt Kultcharakter haben und beim kurzen Cameo von Supergirl ihren Höhepunkt erreichen. Getragen wird der Film von einem David Corenswet, der vielleicht nicht das Charisma und die Ernsthaftigkeit eines Henry Cavill ausstrahlt, dessen eher jugendhafter Charme aber hervorragend zur inneren Zerrissenheit passt. Perfekt gecastet ist Nicholas Hoult als Lex Luthor, der die krasse Fehlbesetzung von Jesse Eisenberg in Batman v Superman fast vergessen lässt. Und wo wir bei perfekter Besetzung sind: Nathan Filion ist IMMER großartig und als Green Lantern Guy Gardner trägt er nicht nur eine unfassbare (und der Comicvorlage perfekt nachempfundene) Frisur, sondern schafft es mühelos dem veritablen A*loch Charme zu verpassen – ein echtes Highlight des Films. Charmant auch die Charakterisierung der Adoptiveltern, für die das Smartphone ein größerer Fremdkörper ist, als ihr Ziehsohn aus dem All. Bevor’s aber nun zu lang wird mit dem Text hier, ein kurzer, absichtlich eingerahmter Spoiler zu einem Plothole, das mich dann doch ein wenig geärgert hat:
Bild- und Tonqualität BD

Es ist schon ein bisschen witzig. Da beschwere ich mich leidenschaftlich über den so dunklen Mission: Impossible – FInal Reckoning und dann gibt’s schon während der Introszene von Superman das lichtdurchflutetste Bild der letzten Jahre. Die Eislandschaft und die Festung der Einsamkeit werden so gleißend ins Heimkino transportiert, dass man ein wenig um sein Augenlicht fürchtet. Und es geht so weiter. Die erste Kampfszene mit Hammer von Boravia findet im Taghellen statt und Luthors Operationszentrale wird ebenso von Licht durchflutet wie der Daily Planet. Die Farben sind in der Antarktis bewusst kühl gehalten, während sie in Metropolis etwas wärmer werden. Allerdings bleiben Hauttöne dauerhaft eher heller – ein großer Unterschied bspw. zum sehr gebräunten Look in Jurassic World: Wiedergeburt. Im Gegensatz zu Letzterem ist Superman übrigens digital gedreht, präsentiert aber kein glattgebügelt-digital-steriles Bild. Gerade während der Innenraumszenen zu nachtschlafener Zeit und bei künstlicher Beleuchtung sieht man ein vorhandenes Digitalrauschen (Szene von Lois und Clark nach etwas über 20 Minuten). Während der Szenen in der Antarktis fällt das weit weniger deutlich auf, auch während der Nachtszenen in Metropolis ist es nicht so deutlich ausgeprägt. Die Schärfe in Nahaufnahmen ist gut, auch VFX wirken knackig. Nur selten schleichen sich leichte Probleme ein, wie das ganz dezente Banding bei 80’25. Außerdem wird es in der Tiefe des Bildes etwas matschig, was auch am wenig souveränen Encoding liegt.

Warner bietet, wie oft bei seinen Top-Filmen, Dolby Atmos für beide Sprachfassungen bereits für die Blu-ray an – jeweils mit True-HD-Kern. Und Superman wird dem, was man von solch einem Film erwartet, durchaus gerecht. Das hat man mit Black Adam oder Wonder Woman 2 während der letzten Jahre im DC-Universum auch schon mal wesentlich schlechter erlebt. Gerade in Sachen Dynamik kann Gunns Film überzeugen. Die Spanne zwischen leisen Momenten und den groß angelegten Actionszenen ist groß. Der Score brandet immer wieder gewaltig auf und die Stimmen sind auch in den Actionszenen nie unterrepräsentiert. Zwar reicht der Bass beim Einschlag von Superman nach 1’22 nicht so weit hinunter wie bei den genannten Szenen aus Mission: Impossible – Final Reckoning, lässt das Heimkino aber dennoch anständig erzittern. Noch heftiger wird es nach 2’05, wenn der kleinste Teilnehmer des Casts durch den Schnee donnert. Dann rappelt es doch ganz anständig unter den Füßen. Ähnliches gilt auch für das Aufsteigen der Festung der Einsamkeit kurz darauf oder für den Kampf gegen den Kaiju. Dort wird es vor allem gegen Ende (also nach etwa 36 Minuten) angenehm bassgewaltig.

Es beginnt atmosphärisch mit Windgeräuschen und Chorgesang, während wir die wunderschönen Bilder der Eiswelt zu sehen bekommen. Wind und Score steigern sich und dann rieselt es ein wenig Schnee, nachdem Superman auf dem Boden eingeschlagen ist. Klasse und sehr unvermittelt direktional kommt dann die Vorrichtung nach 5’27 von oben und wird kurz drauf von einem Klingelton gefolgt. Nach 7’11 hört man dann erstmals Supermans sausendes Fluggeräusch, dass im Anschluss noch diverse Mal über die Heights zu vernehmen ist. Nach 31’35 wird’s dann richtig satt-dynamisch von oben, wenn der Kaiju auftritt und diverse Male Laute von sich gibt. Stürzt unser Lieblingsheld nach 33’32 auf die Kamera zu wird es erneut ziemlich laut von oben. Der gesamte Fight gegen das Monster liefert einige, teils sehr krasse 3D-Sounds und macht richtig Spaß. Aber es geht auch leiser. Wer nach 50’40 genau hinhört, vernimmt nicht die kleine Amsel, die beim Nachbarn am Futtertrog ein paar Körner stibitzt, sondern tatsächlich ein Vögelchen im Film. Lauter und dynamischer wird es dann eine Minute später, wenn Superman in die Taschendimension eingesperrt wird. Bei 62’50 sitzen wir plötzlich mittendrin in Mr. Terrifics Gleiter, der von überall Surr- und Summgeräusche zum Betrachter schickt. Auch der Kampf ab 66’30 hält einige direktionale 3D-Sounds bereit, die über alle vier Kanäle greifbar verteilt werden – eine kleine Demoszene, wie Atmos funktionieren kann. Bei 69’48 rumpelt es dann gewaltig und kurz darauf hört man es leise knistern. Die Szenen nach 70 Minuten halten dann erneut einige coole 3D-Sounds bereit, während der Score wirklich dynamisch von oben mitspielt. Spratzeln und Wind nach 75 sowie 76 Minuten sind wirklich klasse. Nach 89 Minuten surrt eine Sirene für einige Zeit aus den Heights und das Knacksen nach 92’08 und 92’44 sorgt für weiteren Nervenkitzel. Wenn das Gebäude dann nach 101’07 zu bröckeln beginnt, rumpelt es ebenfalls ansehnlich aus den Deckenlautsprechern. Ebenso wie beim Eintreffen der Justicler nach 102’30 und den Soggeräuschen bei 108’30.


Bild- und Tonqualität UHD

Superman ist digital gedreht. Allerdings zur Abwechslung mal nicht mit ARRI-Kameras, sondern mit solchen von Hersteller RED. Eingesetzt wurden die RED Komodo und die V-Raptor. Für die kurzen Hochgeschwindigkeitsaufnahmen kam die Phantom Flex4K-GS zum Einsatz. Vom gemischten 4K-, 6K- und 8K-Material wurde ein 4K-DI gezogen, das als Basis für die UHD Blu-ray diente. Ebenfalls an Bord: HDR10 und Dolby Vision sowie ein im Rahmen von Rec.2020 erweiterter Farbraum. Abgelegt wurde der Film im etwas engeren Format von 1,90:1, das auch für die IMAX-Vorführungen genutzt wurde, während originär in 1,85:1 gedreht wurde. Gegenüber der Blu-ray ist die 4K-Disk in den allermeisten Szenen sichtbar besser aufgelöst. Gerade in der Tiefe lassen sich mehr Details erkennen – sei es am Gebäude des Daily Planet, der Hall of Justice oder auf Supermans Cape. Die Farben sind zudem etwas satter. Gerade das blaurote Cape profitiert davon. Schwarzwerte haben etwas mehr Kraft, während die Durchzeichnung auf hellen Bildelementen besser ist. Trotz einer ganz dezent dunkleren Abstimmung ist die UHD Blu-ray nach wie vor eine sehr helle Disk. In Summe angenehmer zu schauen, als die eigentlich zu helle Blu-ray. Allerdings hätte das Encoding noch etwas souveräner sein dürfen. Gerade in der Tiefe (wo die BD zugegeben manchmal arg matschig ist) hätte man noch etwas mehr rausholen können.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … etwas mehr Zeichnung im Schnee, satterer Schwarzwart, kräftigeres Rot.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Mehr Struktur und Auflösung im Cape.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Das ist durchaus gewollt, die UHD-BD ist dennoch dramatischer in der Kontrastzeichnung der Schneeberge.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … gerät feiner.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … ist die 4K-Blu-ray zwar etwas weniger hell in der Grundhelligkeit, aber nach wie vor alles andere als dunkel.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links):


UHD HDR10 (Slider ganz nach links):


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Man schaue sich die Treppenstufen oder Details auf den Dächern an. Zwar ist die 4K-Disk nicht über die Maßen herausragend, distanziert aber die BD.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links):


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … steckt mehr Detailauflösung.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links):


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … was die UHD-BD hier an Detailvorsprung hat, ist sichtbar.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links):


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … lässt sich besser erkennen.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links):


UHD HDR10 (Slider ganz nach links):


UHD HDR10 (Slider ganz nach links):


UHD HDR10 (Slider ganz nach links):


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … hat die HDR-Scheibe.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Im Gegensatz zur UHD BD.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links):


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … gelingt der 4K-Disk besser.
Keine Änderung beim Ton auf der 4K-Disk. Auch diese enthält die Atmos-Fassung fürs Deutsche und Englische.
Bonusmaterial

Insgesamt neun Featurettes warten im Bonusmaterial auf der Blu-ray. Dabei bildet das erste Featurette, “Die Entstehung” einen einstündigen Überblick über die Dreharbeiten, der weitaus mehr Tiefe und Unterhaltung bietet als 80 % der üblichen Wir-haben-uns-alle-ganz-doll-lieb-Extras. Darauf folgen noch einmal acht weitere, zwischen fünf und zehn Minuten lange Featurettes über den Daily Planet, Bösewicht Lex Luthor, die Justice-Gang (Nathan Filion ist einfach sensationell), den Hund Krypto oder die Filmmusik. Abgerundet wird das Ganze vom Kurzfilm “Krypto: Schulbus-Chaos”. Der aus Presseinformationen noch herauszulesende Audiokommentar hat’s nicht mit auf die Disk geschafft.
Fazit
Superman [2025] ist ein frischer und humorvoller Ansatz, den bekanntesten aller Superhelden zum erneuten Mal auf die Leinwand zu bannen. James Gunn outet sich durchweg als Fan des Kosmos und weiß mit Dramatik, emotionaler Fallhöhe, gut besetzten Figuren und toll getimter Action zu überzeugen. Dazu kommt die Einbindung moderner Themen: soziale Medien, Fake News, Überwachung, öffentliche Meinung. Visuell zeigt Gunn oft hellere Paletten und deutlicheren Kontrast zwischen Mythos und Alltag, weniger durchgängig düstere Tönung als bei Snyder. Die 4K Blu-ray liefert dazu das kontrastreichere, in der Tiefe schärfere Bild, das weniger deutlich überstrahlt und farblich etwas intensiver ist. Beiden Disks gleich ist der hervorragende, sehr dynamische und hinreichend druckvolle Ton, der zwar etwas hinter Mission: Impossible – Final Reckoning zurückbleibt, aber in Summe sehr glücklich macht.
Timo Wolters
Bewertung
Bildqualität BD: 80%
Bildqualität UHD: 80%
Tonqualität BD/UHD 2D-Soundebene (dt. Fassung): 95%
Tonqualität BD/UHD 3D-Soundebene Quantität (dt. Fassung): 80%
Tonqualität BD/UHD 3D-Soundebene Qualität (dt. Fassung): 90%
Tonqualität BD/UHD 2D-Soundebene (Originalversion): 95%
Tonqualität BD/UHD 3D-Soundebene Quantität (Originalversion): 80%
Tonqualität BD/UHD 3D-Soundebene Qualität (Originalversion): 90%
Bonusmaterial: 90%
Film: 80%
Anbieter: Warner Home
Land/Jahr: USA 2024
Regie: James Gunn
Darsteller: David Corenswet, Rachel Brosnahan, Nicholas Hoult, Edi Gathegi, Anthony Carrigan, Nathan Fillion, Isabela Merced
Tonformate BD/UHD: Dolby Atmos (True-HD-Kern): de, en // Dolby Digital 5.1: de
Untertitel: de, en
Bildformat: 1,90:1
Laufzeit: 129
Codec BD: AVC
Codec UHD: HEVC
Disk-Kapazität: BD-100
Real 4K: Ja (4K DI)
High Dynamic Range: HDR10, Dolby Vision
Maximale Lichtstärke:
FSK: 12
(Copyright der Cover, Szenenbilder und vergleichenden Screenshots liegt bei Anbieter: Warner Home)
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So testet Blu-ray-rezensionen.net
Die Grundlage für die Bild- und Tonbewertung von Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays bildet sich aus der jahrelangen Expertise im Bereich von Rezensionen zu DVDs, Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays sowie Tests im Bereich der Hardware von Unterhaltungselektronik-Komponenten. Gut zehn Jahre lang beschäftigte ich mich professionell mit den technischen Aspekten von Heimkino-Projektoren, Blu-ray-Playern und TVs als Redakteur für die Magazine HEIMKINO, HIFI TEST TV VIDEO, PLAYER oder BLU-RAY-WELT. Während dieser Zeit partizipierte ich an Lehrgängen zum Thema professionelle Bildkalibrierung mit Color Facts und erlangte ein Zertifikat in ISF-Kalibrierung. Wer mehr über meinen Werdegang lesen möchte, kann dies hier tun —> Klick.
Die technische Expertise ist aber lediglich eine Seite der Medaille. Um stets auf der Basis von aktuellem technischen Wiedergabegerät zu bleiben, wird das Testequipment regelmäßig auf dem aktuellen Stand gehalten – sowohl in puncto Hardware (also der Neuanschaffung von TV-Displays, Playern oder Ähnlichem, wenn es der technische Fortschritt verlangt) als auch in puncto Firmware-Updates. Dazu werden die Tests stets im komplett verdunkelbaren, dedizierten Heimkino angefertigt. Den Aufbau des Heimkinos könnt ihr hier nachlesen —> Klick.
Dort findet ihr auch das aktuelle Referenzgerät für die Bewertung der Tonqualität, das aus folgenden Geräten besteht:
- Mainspeaker: 2 x Canton Reference 5.2 DC
- Center: Canton Vento 858.2
- Surroundspeaker: 2 x Canton Vento 890.2 DC
- Subwoofer: 2 x Canton Sub 12 R
- Heights: 4 x Canton Plus X.3
- AV-Receiver: Denon AVR-X4500H
- AV-Receiver: Pioneer SC-LX59
- Mini-DSP 2x4HD Boxed
Das Referenz-Equipment fürs Bild findet ihr wiederum hier aufgelistet. Dort steht auch, wie die Bildgeräte auf Norm kalibriert wurden. Denn selbstverständlich finden die Bildbewertungen ausschließlich mit möglichst perfekt kalibriertem Gerät statt, um den Eindruck nicht durch falsche Farbtemperaturen, -intensitäten oder irrigerweise aktivierte Bild”verbesserer” zu verfälschen.
- Panasonic DMP-UB900
- Panasonic DP-UB824EGK
- Panasonic TX-55GZW954
- Apple 4K TV
- LG 65G39LA
- Epson EH-TW9400
- HDMI-Kabel: Audioquest Forest-Serie