Blu-ray Review


OT: Chinatown


Schwarzer Thriller
Roman Polańskis meisterlicher Noir-Krimi ist seit Kurzem auf 4K-Blu-ray erhältlich. Mein Review kommt spät, aber dafür mit einer speziellen Aktion.
Inhalt

JJ Gittes war einst in Staatsdiensten, hat sich nun aber als Privatdetektiv eine Existenz aufgebaut. Eines Tages kommt eine Dame in sein Büro, die gerne hätte, dass JJ ihren Mann, Hollis Mulwray beschattet, annehmend, dass er eine Affäre mit einer jüngeren Frau habe. Nach einiger Zeit, in der nichts passiert, sieht Gittes den Herren tatsächlich mit einer jungen Frau und fotografiert die zwei. Kurze Zeit später erscheinen die Bilder in der Los Angeles Times, woraufhin JJ erneut Besuch von einer Dame bekommt. Dieses Mal von der echten Mrs. Mulwray, die beabsichtigt, den Detektiv zu verklagen. Immerhin haben die Fotos den Ruf ihres Mannes, der als Chefingenieur beim Los Angeles Department of Water and Power arbeitet, geschädigt. Wiederum kurze Zeit später bekommt Gittes mit, dass die Leiche von Mulwray aus einem Wasserspeicher gezogen wird. Nun sieht Mrs. Mulwray plötzlich von der angedrohten Klage ab und möchte, dass der Privatdetektiv die Hintergründe für den Mord in Erfahrung bringt. Gittes Recherchen führen ihn dabei in einen Sumpf aus organisiertem Verbrechen und Korruption …

Filme von Roman Polański zu besprechen, ist nicht gerade der einfachste Job. Inwieweit sich Künstler und Werk trennen lassen oder eben nicht, ist eine Diskussion, die so alt ist, wie die Tatsache, dass Künstler ganz offenbar auch „nur“ Menschen sind und entsprechend im selben Verhältnis Straftaten begehen. Zuletzt gab’s hierzulande die Diskussion um einen gewissen Till Lindemann. Polańskis Leben ist nicht zuletzt aufgrund des Mordes an seiner Frau, Sharon Tate, an Schicksalsschlägen reich. Vor allem aber ist es mit Ausnahme der Jahre 1945 bis 1977 eines der Flucht – zunächst vor den Nazis, später vor der Strafverfolgung/Auslieferung. Denn Roman Polański ist geständiger, verurteilter Straftäter. 1976 hatte er die damals 13-jährige Samantha Gaily vergewaltigt. Auch wenn die Anklage in einem Deal auf „außerehelichen Geschlechtsverkehr mit einer Minderjährigen“ herunterstufte, ändert das nichts an der Tatsache, dass sich Polański unter Vortäuschung falscher Versprechen (ein angebliches Fotoshooting mit der Pariser Vogue) das Vertrauen der 13-Jährigen erschlichen hatte. Zweifach hatte er abgelehnt, dass Samanthas Mutter oder eine Freundin als Begleitung anwesend sein durften und sich dann im Haus von Jack Nicholson an der Teenagerin oral, vaginal und anal vergangen (Quelle) (Quelle). Eine abscheuliche Tat aus einer Machtposition heraus, für die er bis heute keine Reue zeigte. Man muss nicht gutheißen, dass es in der Folge für alle beteiligten Parteien (vornehmlich Justiz und Medien) auch eine publicitywirksame Jagd auf den Regisseur gewesen ist. Man muss aber auch nicht in den Kanon derer verfallen (welch Wunder, dass ausgerechnet Woody Allen zu den Fürsprechern Polańskis gehört), die über Polańskis Tat und sein Verhalten im Nachgang den Mantel des Schweigens hüllen wollen. Dass sein damaliges Opfer, die mittlerweile Samantha Geimer heißt, ihm mittlerweile vergeben hat, geschah nicht um seiner, sondern um Ihrer selbst willen. Geimer wollte eine Schneise in den Zyklus von Hass schlagen und darüber hinaus, dass auch das permanente Interesse an ihrer Person, welches die Wunden immer wieder aufreißt, endlich aufhört.

Um auf den einleitenden Satz zurückzukommen: Menschen, die unter Vergewaltigungsanklage ihrem Verteidiger augenscheinlich einen Satz flüstern, der da lautet: „You know, if you had seen her naked, she was so beautiful, you would have wanted to fuck her too.“ (Quelle), scheinen das Konzept von Unrecht und Reue nicht wirklich zu verstehen. Und mir persönlich fällt es sehr schwer, seine Filme zu schauen und zu bewerten (selbst solche, die ich vor dem Wissen um sein Verhalten mochte), wenn mir solche Sätze beim Schauen in den Sinn kommen. Ich weiß, diese Diskussion ist schwierig. Und als häufiges Argument, es nicht so eng zu sehen, wird zu Felde geführt, dass es möglicherweise noch viel mehr Übeltäter unter Filmschaffenden gibt, die einen auch (noch) nicht kümmern. Außerdem kann man sich sicherlich die Frage stellen, bei welcher Art von Verbrechen man die Grenze zieht. Wie sieht es bspw. mit Johnny Depp und Amber Heard aus? Wie steht es um die Verantwortung, die Alec Baldwin am tödlichen Unfall der Kamerafrau Halyna Hutchins als Produzent des Films hat? Eine schier endlose Diskussion, die man bis zur Erschöpfung führen kann. Und letztlich eine persönliche Sache. Ich habe ein wenig überlegt, wie ich es handhabe und mein erster Gedanke war, keine Kommerzialisierung (also die Verlinkung zu Amazon) innerhalb dieser Rezension zu betreiben. Doch vielleicht ist es sinnvoller und effektiver, die Erlöse der Kommerzialisierung für die teure (da ausverkaufte) Ltd. Edition sowie das kommende Keep Case zu spenden. Ich habe dazu die Kindernothilfe ausgewählt, die natürlich auch dann Hilfe leistet, wenn Fälle auftreten, wie bei Samantha Gaily damals. Es steht selbstredend jedem, der diese Aktion auch außerhalb des Films unterstützen möchte, frei, hier ebenfalls tätig zu werden. Tun kann er dies über meine paypal-Adresse, über die ich die Spenden sammle und Ende September an die Kindernothilfe übergebe.
Spende über das PayPal-Konto hier entlang

Was die Beurteilung von Chinatown angeht, so darf man sich prinzipiell all jenen anschließen, die ihn allenthalben als Meisterwerk des modernen Film Noir bezeichnen. Das komplex angelegte Drehbuch gewann zu Recht den Oscar (neben zehn weiteren Nominierungen in anderen Kategorien) und vier Gold Globes. Weit über 90 Prozent positive Bewertung von Kritikern und Publikum bei Rotten Tomatoes und Metacritic sprechen eine weitere deutliche Sprache. Und wer die oben angesprochenen persönlichen Dinge rund um Polański ausblenden kann, der erlebt einen nahezu perfekt inszenierten, grandios gefilmten und gespielten Noir-Thriller, der zu keiner Zeit langweilig wird. Doch wie steht es um die Bildqualität der 4K-Disk?


- Chinatown (4K Ultra HD) (+ Blu-ray) [Deutschland] [Blu-ray]
- Produkttyp: Physischer Film
- Marke: PARAMOUNT PICTURES
Bild- und Tonqualität BD

Die im Set enthaltene Blu-ray von Chinatown ist nicht auf Basis der 4K-Disk neu gemastert, sondern noch die bisher bekannte von 2012. Und das ist erst einmal kein Beinbruch, denn die sieht wirklich sehr gut aus. Selbst für heutige Verhältnisse. Weder wurde hier ein exzessiv sichtbarer Rauschfilter eingesetzt (bis auf wenige Ausnahmen wie bei 59’56), noch sieht man Resultate einer zusätzlichen Nachschärfung. Die Körnung des analogen Ausgangsmaterials ist fast jederzeit sichtbar und wirkt in den allermeisten Szenen filmisch. Wie es für Filme der 40er üblich war, hat man auch hier offenbar die Frauen vorab etwas gefiltert, was zu sanfteren, weicheren Umrissen führt. Nicht ganz unlogisch, dass das Encoding gerade bei diesen Close-ups von Faye Dunaway eher Probleme hat als bei Naheinstellungen der Herren. Gut zu sehen bspw. beim Umriss Lippen/Mund/Gesicht nach 57’43. Dunaways Antlitz wird hier nicht ganz homogen encodiert und man sieht dezente Rauschcluster-Ansammlungen. Diese sind zwar in Standbildern auch auf Hintergründen erkennbar, aber im laufenden Film wirkt es dort harmonischer. Von der Auflösung her sind Totale und Naheinstellungen erstaunlich knackig. So kann man auf der Karte bei 5’47 die einzelnen Felderabgrenzungen und die Überschrift sehr gut erkennen. Manche Einstellungen sind entweder bereits aufnahmeseitig nicht ganz scharf oder man konnte beim Scan des Filmmaterials nicht immer auf das beste Originalmaterial zurückgreifen. Doch das sind Ausnahmen. Hervorragend funktioniert bspw. die Auflösung des fein kariert gestreiften Anzugs von Nicholson. Das hat man bei Blu-ray-Umsetzungen von Filmen aus dem Jahrzehnt auch schon schlechter gesehen. Sehr gut gelungen ist auch das Grading. Farben sind kräftig, ohne zu bunt zu wirken. Gesichter sind sehr gut gebräunt, während der Himmel ein schönes, neutrales Blau ohne sichtbaren Farbeinschlag hat. Ab und an wackelt der Bildstand etwas, was in der Postproduktion nach dem Scan des Filmmaterials offenbar nicht ausgeglichen wurde. Es wurde auch nicht jeder einzelne Schmutzpartikel oder Blitzer entfernt. Dennoch in Summe ein wirklich gutes Bild für eine 12 Jahre alte Blu-ray.
Akustisch nutzt die Blu-ray von Chinatown eine Dolby-Digital-Tonspur in 2.0 Mono. Und die klingt sehr ordentlich. Nicht spektakulär, aber ordentlich. Stimmen kommen sauber und klar zum Ohr, zischeln auf den S-Lauten lediglich einen Hauch – nicht vergleichbar mit älteren Synchros, die sehr deutlich unter diesem Phänomen leiden. Tonale Schwankungen hört man ebenfalls nicht und Umgebungsgeräusche klingen ausgewogen. Natürlich sollte man hier keine Bassgewalten erwarten, doch der eine oder andere Soundeffekt (wie das ins Meer rauschende Wasser aus den Rohren) werden dynamisch wiedergegeben. Wirklich hörenswert. Der englische O-Ton kann das in der 5.1-Fassung allerdings alles noch ein Stück besser. Für eine Mehrkanalabmischung eines ursprünglichen Mono-Tons ist das schon beachtlich, was man hier angestellt hat. Die Räumlichkeit wurde sorgsam und nicht effektheischend umgesetzt, umschmeichelt den Zuschauer aber sehr angenehm.

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- Dieser Artikel hat Deutsche Sprache und Untertitel.
Bild- und Tonqualität UHD

Für die UHD Blu-ray von Chinatown wurde laut Anbieter Paramount ein 4K-Scan vom Original 35-mm-Filmnegativ vorgenommen. Ausgehend davon masterte man die UHD Blu-ray mit HDR10 und Dolby Vision sowie einem im Rahmen von Rec.2020 erweiterten Farbraum. Gegenüber der 12 Jahre alten und wahrlich nicht schlechten Blu-ray hofft man zunächst, dass sich das drastisch weichzeichnete, wie ein Aquarell wirkende Foto von Nicholson und Dunaway aus dem Menü nicht ins laufende Bild übertragen würde. Und da darf man Entwarnung geben, denn das ist praktisch nicht der Fall – abgesehen von einigen Innenraumszenen, die etwas softer wirken. Ein Cameron’sches Wachsfigurenkabinett erwartet einen hier allerdings nicht. Beginnen wir mit dem Guten: Paramount hat das Encoding dieses Mal sichtbar im Griff. Schaut man bei 59’56 in die Tiefe und nimmt den Hügel sowie die Palmen davor und das Gebäude rechts davon, so wirkt das hier alles wesentlich souveräner als über die Blu-ray an gleicher Stelle. Diese zeigt dort doch deutlich weichere Züge und gerade beim Hügel und den Palmen wirkt’s gefiltert. Die Umrisse der Säulen am Gebäude, der Spitze auf dem Dach und der Palmen wirken im Vergleich über die bisherige Blu-ray „zerfleddert“. Das macht die UHD Blu-ray wirklich sichtbar besser. Allerdings ist sie auch dunkler gemastert, wenn man keine HDR-Optimizer einsetzt. Die Aufnahmen zur Zeit von Dämmerung & Co. sehen deutlich düsterer aus (74’47). Den Gesichter nimmt die dunklere Abstimmung etwas die orangefarbenen Anteile und lässt sie brauner aussehen. Die Blu-ray erscheint aufgrund der etwas leuchtenderen Farben in diesem Punkt dynamischer, doch die HDR-Disk punktet mit mehr Neutralität, hat nicht ganz so leuchtende, dafür über weite Strecken harmonischere Farben. Das allerdings wird auch erreicht, indem durchgängig etwas Grün hinzugefügt wurde. Und das wiederum lässt den Himmel (einfache Farbemischlehre) dezent ins Cyan driften (8’10, 38’05). Ein Trend, den man immer wieder beobachtet hat und der hier zumindest sanft wahrzunehmen ist (wenngleich nicht im extremen Maße anderer „Cyan“-Titel).
Die folgenden Screenshotvergleiche bleiben kommentarlos, da sie recht gut zeigen, wo die Differenzen zu suchen sind. Im Übrigen auch im Bildinhalt, denn der Bildausschnitt differiert zum Teil sehr stark.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links):


UHD HDR10 (Slider ganz nach links):


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Die UHD Blu-ray kommt erneut mit einer 2.0-Dolby-Digital-Mono-Tonspur fürs Deutsche. Alles beim Alten also?
Nein, leider nicht. Denn obwohl wir es mit dem gleichen Tonformat zu tun haben, hat man an der deutschen Tonspur rumgeschraubt. Und das nicht zum Guten. Dialoge wirken durchgängig durch einen Filter gejagt, der die Stimmen ganz leicht verhallt klingen lässt. Für sich genommen, würde das den meisten Zuschauern vermutlich nicht auffallen. Im direkten Vergleich ist es hörbar. Doch es kommt noch schlimmer. Die Filterung schlägt an bestimmten Stellen sehr deutlich zu und nimmt vorhandene Geräusche weg. So fehlen ab 74’58 Minuten die Schritte, die über die alte Blu-ray noch deutlich zu vernehmen sind. Gerade bei den Heels von Dunaway vermisst man den spitz-harten Klang auf der Treppe und hört lediglich leise Wischgeräusche. Und das fällt schon auf, ohne die alte BD gehört zu haben, sondern schlicht durch die fehlende akustische Information zu dem, was man sieht.

![CHINATOWN - LIMITED COLLECTOR'S EDITION [4K ULTRA HD] + [BLU-RAY]](https://m.media-amazon.com/images/I/41WAyqgQhXL._SL500_.jpg)
- Limitierte Collector's Edition
Bonusmaterial
Das Bonusmaterial enthält einen Audiokommentar von Autor Robert Town und Regisseur David Fincher. Dazu kommen insgesamt acht Featurettes mit Zeitgenossen und jüngeren Filmemachern/Kameramännern/Autoren. Alle erzählen davon, inwiefern sie von Chinatown beeinflusst wurden und was der Film für Hollywood selbst bedeutete. Sämtliche Extras sind deutsch untertitelbar und wer die Limited Edition ergattert, bekommt noch Art-Cards, Visitenkarten und ein Poster dazu.
Fazit
Die Persona Roman Polański und wie man zum Regisseur steht, muss jeder für sich selbst beantworten. Der Film an sich gehört zu den großen Klassikern der 70er-Jahre und über die UHD Blu-ray sieht er nun noch mal ein Stück besser aus, als über die ohnehin schon gute Blu-ray. Vor allem O-Ton-Fans dürfen hier bedenkenlos zugreifen. Solche, die Wert auf den besten verfügbaren deutschen Ton legen, sind mit der Blu-ray allerdings noch besser beraten.
Wie oben beschrieben werden Einnahmen aus Bestellungen über die Amazon-Links sowie das, was über die PayPal-Spende kommt, an die Kindernothilfe gespendet. Darüber hinaus möchte ich meine Limited Edition meistbietend „versteigern“. Wer also Lust auf die bereits ausverkaufte Box hat, der darf in den Kommentaren ein Gebot abgeben – auf dass möglichst viel zusammenkommt.
Timo Wolters
Bewertung
Bildqualität BD: 75%
Bildqualität UHD: 80%
Tonqualität BD (dt. Fassung): 80%
Tonqualität UHD (dt. Fassung): 60%
Tonqualität BD/UHD (Originalversion): 80%
Bonusmaterial: 80%
Film: 90%
Anbieter: Paramount Home Entertainment
Land/Jahr: USA 1974
Regie: Roman Polanski
Darsteller: Jack Nicholson, Faye Dunaway, John Huston, Bruce Glover, John Hillerman
Tonformate BD: Dolby True HD: en // Dolby Digital 2.0 (Mono): de
Tonformate UHD: Dolby True HD: en // Dolby Digital 2.0 (Mono): de
Untertitel: de, en
Bildformat: 2,35:1
Laufzeit: 130
Codec BD: AVC
Codec UHD: HEVC
Disk-Kapazität: BD-100
Real 4K: Ja (4K DI)
High Dynamic Range: HDR10, Dolby Vision
Maximale Lichtstärke:
FSK: 12
(Copyright der Cover, Szenenbilder und vergleichenden Screenshots: © 1974 by Long Road Productions. All Rights Reserved. © 2024 Paramount Pictures)
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So testet Blu-ray-rezensionen.net
Die Grundlage für die Bild- und Tonbewertung von Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays bildet sich aus der jahrelangen Expertise im Bereich von Rezensionen zu DVDs, Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays sowie Tests im Bereich der Hardware von Unterhaltungselektronik-Komponenten. Gut zehn Jahre lang beschäftigte ich mich professionell mit den technischen Aspekten von Heimkino-Projektoren, Blu-ray-Playern und TVs als Redakteur für die Magazine HEIMKINO, HIFI TEST TV VIDEO, PLAYER oder BLU-RAY-WELT. Während dieser Zeit partizipierte ich an Lehrgängen zum Thema professioneller Bildkalibrierung mit Color Facts und erlangte ein Zertifikat in ISF-Kalibrierung. Wer mehr über meinen Werdegang lesen möchte, kann dies hier tun —> Klick.
Die technische Expertise ist aber lediglich eine Seite der Medaille. Um stets auf der Basis von aktuellem technischen Wiedergabegerät zu bleiben, wird das Testequipment regelmäßig auf dem aktuellen Stand gehalten – sowohl in puncto Hardware (also der Neuanschaffung von TV-Displays, Playern oder ähnlichem, wenn es der technische Fortschritt verlangt) als auch in puncto Firmware-Updates. Dazu werden die Tests stets im komplett verdunkelbaren, dedizierten Heimkino angefertigt. Den Aufbau des Heimkinos könnt ihr hier nachlesen —> Klick.
Dort findet ihr auch das aktuelle Referenz-Gerät für die Bewertung der Tonqualität, das aus folgenden Geräten besteht:
- Mainspeaker: 2 x Canton Reference 5.2 DC
- Center: Canton Vento 858.2
- Surroundspeaker: 2 x Canton Vento 890.2 DC
- Subwoofer: 2 x Canton Sub 12 R
- Heights: 4 x Canton Plus X.3
- AV-Receiver: Denon AVR-X4500H
- AV-Receiver: Pioneer SC-LX59
- Mini-DSP 2x4HD Boxed
Das Referenz-Equipment fürs Bild findet ihr wiederum hier aufgelistet. Dort steht auch, wie die Bildgeräte auf Norm kalibriert wurden. Denn selbstverständlich finden die Bildbewertungen ausschließlich mit möglichst perfekt kalibriertem Gerät statt, um den Eindruck nicht durch falsche Farbtemperaturen, -intensitäten oder irrigerweise aktivierten Bild”verbesserern“ zu verfälschen.
- Panasonic DMP-UB900
- Panasonic DP-UB824EGK
- Panasonic TX-55GZW954
- Apple 4K TV
- LG 65G39LA
- Epson EH-TW9400
- HDMI-Kabel: Audioquest Forest-Serie