Blu-ray Review

OT: Dune

Das Spice muss fließen
Parallel zum Start des Remakes gibt’s David Lynchs Kultadaption des Frank-Herbert-Romans in 4K.
Inhalt

Das Jahr 10191: Die Menschen leben nicht mehr auf der Erde, sondern auf diversen Planeten im Weltall verstreut. Soeben hat Imperator Shaddam IV. den Herzog Leto Atreidis damit betraut, den Wüstenplaneten Arrakis zu bewirtschaften und zu verwalten. Letos Sohn Paul wird derweil misstrauisch von diversen Seiten beäugt. Nicht wenige fürchten, in ihm könnte ein geborener Führer stecken. Und wem große Macht prophezeit wird, der hat viele Feinde. Vor allem das Haus der Harkonnens. Deren Baron Vladimir, gezeichnet von einer entstellenden Krankheit, sähe zum einen Paul gerne tot und findet auch gar nicht lustig, dass man Leto die Kontrolle über Arrakis gab, nachdem Harkonnen jahrzehntelang diese Position innehatte. Auf dem Wüstenplaneten wird die immens wichtige und bewusstseinserweiternde Droge Spice abgebaut, mit der die großen Navigatoren die Reise durchs All in Überlichtgeschwindigkeit vollziehen können. Wer die Kontrolle über das Spice hat, hat damit ein extrem machtvolles Instrument in der Hand …

Es gibt Kindheitserinnerungen, die sind so präsent, dass man meint, es wäre gestern gewesen. Man kann noch genau die Situation beschreiben und spürt noch die Stimmung, die damals im Raum hing. Genauso etwas passierte mir um Weihnachten des Jahres 1984 herum. Draußen war es kalt und die Feiertage brachten so eine dumpfe Besinnlichkeitsatmosphäre mit sich. Ich war neun Jahre alt und damit zu jung, den seinerzeit so viel diskutierten Film Düne – Der Wüstenplanet im Kino zu sehen. Nicht aber meine Mutter (also zu jung, meine ich), die damals auf den Hypezug aufsprang, lange bevor sich die Vokabel überhaupt in den deutschen Alltagsgebrauch verloren hatte. Sie hatte von der Buchvorlage gehört, sie aber nie gelesen. Und während ich mit meiner Cousine bei der Tante verweilte, kam sie drei Stunden später redlich zerknirscht aus dem Kino. Ich erinnere mich an die emotionalsten und abfälligsten Worte, die sie je über einen Film ausgesprochen hat. Kurz: Sie war nicht begeistert. ‘Not amused’, wie der Engländer sagen würde. Und so erging es vielen damals.
Und mit dem heutigen Verhältnis und dem Wissen zwischen ihr und mir, ist mir auch klar, was ihr damals schon übel aufstieß. Denn abgesehen vom visuell extrovertierten Film und den traumähnlichen Sequenzen strotzt David Lynchs Adaption des Romans von Frank Herbert auch vor unappetitlichen Szenen. Wenn wir in Großaufnahme Zeuge des Aderlasses an Baron Harkonnens Eiterbeulen werden; wenn wir immer mal wieder eine (sehr) blutige Geburtsszene zu sehen bekommen, dann sind das alles keine Dinge, die die Mutter ihres Sohnes wirklich leiden kann. Nicht damals und heute auch nicht. Und entweder ging es den zahlreichen Kritikern und dem entsprechenden Zielpublikum ähnlich oder Lynchs Verfilmung hat(te) andere Probleme. Denn der mit 40 Mio. $ für damalige Verhältnisse exorbitant teure Film spielte im Kino nicht mal diese 40 Mio. Dollar wieder ein. Und die Kritiker monierten vor allem die konfuse Regie und die fehlende Tiefe der Charaktere – ganz abgesehen von den teils deutlichen Veränderungen der Romanvorlage. Was die Regie anbelangt, so beschwerte sich Lynch am Ende nicht ganz zu Unrecht darüber, dass man ihm den Final Cut verweigerte. So richtig glücklich schien der Kultregisseur von Filmen wie Der Elefantenmensch oder Eraserhead mit seinem dritten Langfilm also nicht gewesen zu sein. Dabei könnte er eigentlich mit Stolz reagieren. Denn immerhin hatten sich seit den frühen 70er mehrere bekannte Regisseure an eine Verfilmung von Herberts Roman gewagt. Unter ihnen Alejandro Jodorowsky (El Topo), über dessen “Versagen” bei der Realisierung sogar eine Dokumentation gedreht wurde. Aber auch Ridley Scott brachte es nicht zustande. 1981 engagierte dann Produzenten-Legende Dino De Laurentiis Lynch und pumpte eine Menge Geld in die Produktion. Geld, das auch an die herausragende Riege von Darstellern ging. Ein gutes Dutzend seinerzeit wirklich bekannter Namen fand sich am Ende auf der Liste – und kostenlos hat man die sicherlich nicht bekommen. Dass ein junger McLachlan mitunter noch etwas hölzern agiert, muss man allerdings hinnehmen. Wirklich glücklich ist dessen Besetzung in der Rolle des Paul Atreidis nicht. Ohnehin ist das Schauspiel der Riege keine Sternstunde des 80er-Jahre-Kinos. Selbst ein José Ferrer scheint sich in seiner Rolle nicht so ganz wohl zu fühlen. Aber das theatralische Element, das den Darbietungen mitunter zugrunde liegt, ist vielleicht auch ein wenig gewollt. Aus heutiger Sicht geradezu niedlich sind die visuellen Effekte. So wirkt der eckige Schutzschild, der nur von einer “langsamen” Klinge durchstoßen werden kann, nach heutigem Stand ziemlich antiquiert. Gut, dass man die Würmer noch praktisch realisierte und auf Modelle (mit einer Länge von bis zu sieben Metern) setzte. Denn die sehen selbst heute noch richtig gut aus. Ob Dune – Der Wüstenplanet nun ein guter Film ist oder eher nicht; ob er eine exzentrische Randerscheinung des 80er-Jahre-SciFi-Kinos ist oder doch ein verkannter Kultfilm – das muss jeder für sich entscheiden. Tatsächlich darf man Lynch dankbar sein, dass er als erster überhaupt den Versuch wagte und es gegen alle Widerstände bis zum Ende (und darüber hinaus) durchzog. Und trotz des kolossalen finanziellen Flops hat es seiner Karriere nicht geschadet. Denn die nahm im Anschluss mit Blue Velvet, Wild at Heart und Twin Peaks erst so richtig an Fahrt auf.






Bild- und Tonqualität BD

Für die zahlreichen, bisherigen Veröffentlichungen von Dune – Der Wüstenplanet auf Blu-ray muss man schon großer Fan und Vielkäufer des Films gewesen sein, denn die Veröffentlichungsrechte wanderten nicht selten von einem zum nächsten Anbieter. Zum Vergleich mit der neuen Koch-Fassung stand mir lediglich eine der zahlreichen Outputs zur Verfügung. Und das ist wahrlich nicht die beste. Die 2014 bei edel erschienene Version ist visuell zwar mit angenehm warmen Farben versehen, was dem Szenario wirklich gut steht, doch vor allem die Durchzeichnung im Schwarz ist mies. Praktisch sämtliche Einstellungen, in denen schwarze/dunkle Oberflächen zu sehen sind, saufen ab. Dazu kommt, dass die ursprüngliche Körnung teils massiv gefiltert wurde, was zu etwas wachsigen Gesichtern führte und schon mal in groben Atrefaktbewegungen resultierte. Ebenfalls nicht schön sind die unglücklich-künstliche Körnung im Himmel bei 11’03. das Banding bei 47’57 oder der Verlust der Oberflächenstruktur auf dem Sand bei 48’20, weil dort die Filterung und das schlechte Encoding zuschlagen – eine wirklich schwache Disk. Ganz anders die neue Blu-ray, die keine sichtbare Rauschfilterung mehr aufweist und wirklich gut encodiert erscheint. Schon der Anfang beeindruckt, wenn man sich die Sterne hinter Virginia Madsen anschaut, die nun so blau sind wie die durchs Spice veränderte Augenfarbe der Fremen. Davor prangen die goldbraunen Letter des Filmtitels – ein klasse Kontrast. Natürlich? Nein. Aber aufgrund der erwähnten Verknüpfung mit der Farbe Blau dürfen Sterne ruhig auch mal anders aussehen als gelb oder hellweiß. Da die Kontraste nun viel harmonischer sind, gibt’s auch wieder Details im Schwarz. Und das, ohne auf sattes Schwarz verzichten zu müssen. Hautfarben kommen weitgehend warm zum Betrachter, haben aber durchaus rosige und gesund wirkende Teilbereiche. Sehr gut ist die Farbdifferenzierung, die auch bei unterschiedlich dunklen Farben (Pelzkragen und Mantel von Tufir Hawat) noch unterscheiden kann. Und ebenfalls klasse gelingen die vor grünen Hintergründen spielenden Einführungsszenen von Baron Harkonnen. Sowohl die grüne Wand als auch das rötliche Haar des Barons sind kräftig und bilden einen famosen Kontrast. Schärfe, Detailauflösung und authentische Körnung – alle Parameter sind auf einem sehr hohen Niveau.


Blu-ray 2021 (Slider ganz nach links): Die neue Blu-ray sieht wesentlich harmonischer aus.


Blu-ray 2021 (Slider ganz nach links): Auch hier: Die neue Blu-ray ist viel authentischer am Filmlook und in den Farben.


Blu-ray 2021 (Slider ganz nach links): Viel harmonischer und mit besserer Durchzeichnung: Die neue Blu-ray.


Blu-ray 2021 (Slider ganz nach links): … die die neue Blu-ray nicht aufweist. Über sie ist das Sandmuster durchweg zu erkennen.


Blu-ray 2021 (Slider ganz nach links): Die neue Blu-ray zeigt all diese Muster im Sand.


Blu-ray 2021 (Slider ganz nach links): Die neue BD zeichnet um ein Vielfaches besser durch.


Blu-ray 2021 (Slider ganz nach links): Und ebenso erstaunlich, was man mit einem 4K-Master und sauberer Produktion hinbekommen kann.

Akustisch gab’s auf der alten Scheibe etwas magere Kost in Form einer DTS-HD-Master-Spur in 2.0 für die deutsche Fassung. Und die klingt/klang wirklich nicht gut. Ein permanent vorhandenes Rauschen rührt nur zum Teil daher, dass der Pegel extrem hochgefahren wurde. Man muss aufgrund der Lautstärke des Masterings den gewohnten Referenzpegel erheblich reduzieren – rund 15 dB in meinem Fall. Allerdings ist auch dann das Rauschen noch zu hören. Dazu zischelt der Intro-Monolog von Virginia Madsen und wenn die Dialoge lauter werden, beginnen sie zu verzerren und kratzig zu werden. Wirkliche Dynamik vermittelte der Ton dieser alten Disk ebenfalls nicht.
Die neue Blu-ray von Koch Films liefert nun jeweils verlustfrei gemasterte Tonspuren in 2.0- und 5.1-DTS-HD-Master für Deutsch und Englisch. Man muss zwar konstatieren, dass die Synchronstimme von Virginia Madsen immer noch zischelt (und im Surroundbereich wenig harmonisch ergänzt wird), was aber nahelegt, dass es möglicherweise schon im Original-Kinoton ähnlich war. Umso schöner, dass es in der Folge besser und ausgewogener wird. Das Rauschen der alten Blu-ray ist weg und Stimmen kommen jetzt nicht mehr so zerrend rüber. Zwar ist die etwas scharfe S-Laute-Betonung nicht ganz ausgemerzt, aber die grundsätzliche akustische Atmosphäre ist viel besser als bei den bisherigen Veröffentlichungen. Allerdings sollte man tatsächlich bei der 2.0-Fassung bleiben, da der 5.1-Upmix wenig gelungen erscheint. Zwar kommen die Dialoge ganz gut lokalisiert aus dem Center, klingen dort aber etwas gedrungener und die Surroundeffekte wirken oft sehr unharmonisch. Das gilt bereits für den unschön hin- und her schwankenden Score, aber auch für echte Geräuscheffekte wie jene, die von den elektrisch spratzelnden Schutzschilden ausgehen. Überdies ist der 5.1-Sound gegenüber dem englischen Original praktisch ohne Tiefbassunterstützung und grundsätzlich dumpf. Gut zu hören bei den Impulsgebern, die die Würmer ablenken sollen (82’45). Die 2.0-Fassung kommt näher ans englische Original und verzichtet auf wenig glückliche Upmixing-Experimente.






Bild- und Tonqualität UHD
Dune – Der Wüstenplanet wurde 1984 Arriflex 35 sowie einer analogen High-Speed-Kamera, der Photo-Sonics 4E aufgenommen. Koch Films hat nun jüngst bei Technicolor in Hollywood vom Original-Kameranegativ einen 4K-Scan vornehmen lassen. Das Grading, die Restaurierung und das Encoding fand dann in Deutschland statt – unter anderem bei LSP Medien, Uelzen. Das gilt natürlich auch für die Blu-ray. Im Gegensatz zur Fassung, die Arrow für den UK-Markt lizensierte, kommt die Koch-Films-Variante allerdings ohne Dolby Vision und nur mit HDR10 als Kontrastdynamik-Variante. Ein erweiterter (im Rahmen von Rec.2020) Farbraum ist natürlich ebenso vorhanden. Gegenüber der neuen Blu-ray leuchtet die 4K-Scheibe sichtbar mehr. Auch werden bei Mischhelligkeiten dynamischere Kontraste sichtbar. Die Dynamik zwischen Haut, Haaren und Hintergründen wird besser und die Körnung noch feiner. Gleichzeitig ist das Encoding noch sauberer und sorgt deshalb für eine noch bessere Objektumgebung. Die Farben selbst kommen noch eine Spur intensiver rüber, was man wiederum gut bei den in Grün getauchten Szenen bei Harkonnen erkennen kann. Auch dessen rotes Haar und seine schrecklichen Pusteln wirken noch kräftiger. Explosionen und Feuer geraten zudem intensiver orangefarben. Insgesamt macht die Ultra HD-Blu-ray alles, was die Blu-ray bereits sehr gut macht, noch ein Stückchen besser.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Das Grün leuchtet mehr, die roten Haaren setzen sich wunderbar ab.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … man sieht doch, dass die Farbkontraste auf Harkonnens Gesicht mehr Eindruck machen.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD-BD leuchtet auch hier etwas mehr.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD Blu-ray zeichnet in der Bildmitte dennoch noch besser durch.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … kann die 4K-Scheibe noch mehr Details offenbaren und wirkt durch das bessere Encoding zudem gleichmäßiger und ruhiger.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Auch hier hat die 4K-Disk mehr Ruhe und Definition.







Bonusmaterial
Das Bonusmaterial des 3-Disk-Mediabooks befindet sich komplett auf der dritten Scheibe. Drei Featurettes sowie je ein Interview mit Jürgen Prochnow und Make-up-Artist Gianetto De Rossi erwarten den Käufer (zusätzlich zum 20-seitigen Booklet). Das Featurette “Der Schläfer muss erwachen” läuft 82 Minuten und rollt die Geschichte der Entstehung des Films komplett auf. Zu Bildern vom Set oder auch Setfotos hört man Interviews und Kommentare der am Film beteiligten Macher. “Jenseits unserer Vorstellungskraft” ist ebenfalls ein neues Featurette und kümmert sich 22 Minuten um das Merchandise, das man für Dune anfertigte. Man geht auf die Ursprünge von Merch-Sachen, die auf SciFi-Filmen basieren, ein (nichts wäre gegangen, ohne Star Wars) und zeigt von der Bettwäsche zum Pop-up-Buch einige der Devotionalien. “Prophecy Fullfilled” nimmt uns dann für 25 Minuten mit auf die Reise in die Entstehung des Scores.
Der Kochshop hält exklusiv auch noch die (später nachkommende) Ultimate Edition parat, die mit sieben Disks aufwartet. Unter anderem sind hier auch die Extended TV-Version mit 177 Minuten (Ton in Deutsch 2.0 und Englisch 5.1) am Start sowie der Spicediver-Cut, der 179 Minuten läuft und nur in englischer Sprache vorliegt.
Fazit
Dune – Der Wüstenplanet sah nie besser aus! Die 4K remasterte Fassung kommt über die neue Blu-ray und die UHD Blu-ray mit fantastisch-filmischem Look, sehr harmonischer Farbgebung und toller Auflösung. Pünktlich zum Start des Remakes kann man hier also den Klassiker noch einmal sehen. Dass der Ton etwas hinter her hinkt, ist schade. Immerhin: Die 2.0-Fassung kann man (bis auf das stark zischelnde Intro) gut anhören.
Timo Wolters
Bewertung
Bildqualität BD (2014): 50%
Bildqualität BD (2021): 85%
Bildqualität UHD: 85%
Tonqualität BD/UHD 2.0 (dt. Fassung): 60%
Tonqualität BD/UHD 5.1 (dt. Fassung): 50%
Tonqualität BD/UHD 2.0 (Originalversion): 75%
Tonqualität BD/UHD 5.1 (Originalversion): 80%
Bonusmaterial: 80%
Film: 70%
Anbieter: Koch Films
Land/Jahr: USA 1986
Regie: David Lynch
Darsteller: Kyle McLachlan, Jürgen Prochnow, Virginia Madsen, Francesca Annis, Brad Dourif, Patrick Stewart, José Ferrer, Linda Hunt, Freddie Jones, Sting,
Tonformate BD/UHD: dts-HD-Master 5.1: de, en // dts-HD-Master 2.0: de, en
Bildformat: 2,35:1
Laufzeit: 137
Codec BD: AVC
Codec UHD: HEVC
Disk-Kapazität: BD-100
Real 4K: Ja (4K DI)
High Dynamic Range: HDR10
Maximale Lichtstärke: 1000 Nit
FSK: 16
(Copyright der Cover, Szenenbilder und vergleichenden Screenshots liegt bei Anbieter: Koch Films)
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So testet Blu-ray-rezensionen.net
Die Grundlage für die Bild- und Tonbewertung von Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays bildet sich aus der jahrelangen Expertise im Bereich von Rezensionen zu DVDs, Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays sowie Tests im Bereich der Hardware von Unterhaltungselektronik-Komponenten. Gut zehn Jahre lang beschäftigte ich mich professionell mit den technischen Aspekten von Heimkino-Projektoren, Blu-ray-Playern und TVs als Redakteur für die Magazine HEIMKINO, HIFI TEST TV VIDEO, PLAYER oder BLU-RAY-WELT. Während dieser Zeit partizipierte ich an Lehrgängen zum Thema professioneller Bildkalibrierung mit Color Facts und erlangte ein Zertifikat in ISF-Kalibrierung. Wer mehr über meinen Werdegang lesen möchte, kann dies hier tun —> Klick.
Die technische Expertise ist aber lediglich eine Seite der Medaille. Um stets auf der Basis von aktuellem technischen Wiedergabegerät zu bleiben, wird das Testequipment regelmäßig auf dem aktuellen Stand gehalten – sowohl in puncto Hardware (also der Neuanschaffung von TV-Displays, Playern oder ähnlichem, wenn es der technische Fortschritt verlangt) als auch in puncto Firmware-Updates. Dazu werden die Tests stets im komplett verdunkelbaren, dedizierten Heimkino angefertigt. Den Aufbau des Heimkinos könnt ihr hier nachlesen —> Klick.
Dort findet ihr auch das aktuelle Referenz-Gerät für die Bewertung der Tonqualität, das aus folgenden Geräten besteht:
- Mainspeaker: 2 x Canton Reference 5.2 DC
- Center: Canton Vento 858.2
- Surroundspeaker: 2 x Canton Vento 890.2 DC
- Subwoofer: 2 x Canton Sub 12 R
- Heights: 4 x Canton Plus X.3
- AV-Receiver: Denon AVR-X4500H
- AV-Receiver: Pioneer SC-LX59
- Mini-DSP 2x4HD Boxed
Das Referenz-Equipment fürs Bild findet ihr wiederum hier aufgelistet. Dort steht auch, wie die Bildgeräte auf Norm kalibriert wurden. Denn selbstverständlich finden die Bildbewertungen ausschließlich mit möglichst perfekt kalibriertem Gerät statt, um den Eindruck nicht durch falsche Farbtemperaturen, -intensitäten oder irrigerweise aktivierten Bild”verbesserern” zu verfälschen.
- Panasonic DMP-UB900
- Panasonic DP-UB824EGK
- Panasonic TX-55GZW954
- LG OLED55CX9LA
- Epson EH-TW9400
- HDMI-Kabel: Audioquest Forest-Serie