Blu-ray Review

OT: Highlander

Köpfe müssen rollen
Russell Mulcahys Kultfilm nun endlich als waschechte 4K-Scheibe.
Inhalt

Seit über vierhundert Jahren sorgt Connor McLeod nun schon dafür, dass das Gleichgewicht zwischen Böse und Gut bestehen bleibt. Er gehört zu einer Gruppe unsterblicher Krieger, die wahlweise auf der einen oder auf der anderen Seite stehen. Töten kann man ihn nur, indem man ihm den Kopf mit einem Schwert vom Körper trennt. Genau das hat der fiese Kurgan schon seit dem 16. Jahrhundert vor und nun hat er Connor bis ins Manhattan der Gegenwart verfolgt. Dort kommt es zum Showdown zwischen den beiden Unsterblichen …

36 Jahre ist es nun auch schon her, dass Highlander – Es kann nur einen geben in den deutschen Kinos anlief. Nachdem Studiocanal 2016 für eine neue Blu-ray zum 30. Jubiläum sorgte, hat man das 35. zwar knapp verpasst, aber das soll die Freude über die 4K-Fassung des Films nicht schmälern.
Der Film selbst ist ein Phänomen: Weder ist Russell Mulcahy ein sonderlich talentierter Regisseur (was dessen Folgewerke zeigten), noch war und ist Christopher Lambert je ein guter Schauspieler gewesen (was dessen Folgewerke ebenso offenbarten). Und dazu dann dieser Bösewicht (total entstellt: Clancy Brown), der wie ein fleischgewordener Skeletor aus der Mattel-Fantasy-Actionfiguren-Serie He-Man wirkte. Tatsächlich sahen den Film in den deutschen Kinos „nur“ eine Million Zuschauer. Das ist zwar gut aber eben auch nicht herausragend. Tatsächlich spielte er weltweit nur 12 Mio. Dollar ein. Das ist alles andere als gut, wenn man das Budget von 19 Mio. Dollar in Relation stellt. Der Erfolg kam, wie so oft, durch die Veröffentlichung auf Video. Highlander avancierte zum Kultfilm. Kaum eine Videonacht kam ohne das Fantasy-Spektakel aus, das vor allem visuell interessant war. Ideenreich umgesetzt und mit Freude an der Rekonstruktion eines mittelalterlichen Schottlands war es die Atmosphäre, die überzeugte und über den hohen Trashfaktor sowie die teils unglaublichen Klischees hinwegsehen ließ.

Erstaunlich schon die Entstehung, denn das Drehbuch schrieb Gregory Widen noch in der Zeit, als er an der Universität von Los Angeles Drehbuchschreiben studierte. Umso erstaunlicher auch, dass man ihm satte 200.000 $ für das fertige Werk gab, das als Basis für das von Peter Bellwood und Larry Ferguson Skript diente. Dass die beiden die Story nahezu in allen Details veränderten und nur das Grundkonstrukt übernahmen, ändert nichts daran, dass dem jungen Widen Respekt gebührt. Russell Mulcahy, der als Regisseur verpflichtet wurde, hatte zwar zunächst Kurt Russell im Sinn, als es um die Hauptrolle ging, empfand das urwüchsige Aussehen von Christopher Lambert als Tarzan in Greystoke allerdings als perfekt für die Rolle. Dass Lambert zwar die ersten zwei Jahre seines Lebens in den USA verbrachte, änderte jedoch nichts daran, dass er praktisch kein Englisch sprach und das für den Film schleunigst nachholen sollte – und zwar mit schottischem Akzent. Schon witzig, dass ihm ein schottischer Schauspieler gegenüber stand, der einen Ägypter spielt. Der spätere Erfolg von Highlander ist aber sicherlich nicht nur einer gelungenen Kombination aus Darstellern zu verdanken, sondern auch zwei weiteren Tatsachen. Zum einen nutzte Mulcahy seine Erfahrung als Videoclip-Regisseur, um den Film möglichst rasant zu erzählen. Mulcahy war praktisch Stamm-Regisseur von Elton John oder Duran Duran und inszenierte auch das legendäre Jeanny-Video von Falco. Die zweite wichtige Komponente ist die Filmmusik von Queen. Nicht wenige, die Highlander sahen, wurden danach zu Queen-Fans. Und das, wo zunächst Marillion (später auch Sting oder Duran Duran) als Lieferanten für die Musik vorgesehen waren. Bei allem Respekt vor genannten Künstlern: Kaum auszumalen, wie es heute wirken würde, wenn anstelle eines Who Wants to Live Forever ein Kayleigh über dem Geschehen liegen würde. In Summe wirken diese Faktoren auch heute noch und haben Highlander zu dem Kultstatus verholfen, den er hat. Wiederholen ließ sich das nicht, denn die Folgefilme blieben erfolglos und bei den Fans unbeliebt.








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Bild- und Tonqualität BD

Die 2018er Blu-ray von Weltkino war identisch mit jener von Studiocanal aus dem Jahre 2016. Und da Studiocanal damals bereits aufwändig restaurieren ließ (Basis war bereits der 4K-Scan, der jetzt auch für die UHD Blu-ray genutzt wurde) war das Bild einigermaßen ansprechend. Bereits die roten Buchstaben prangen kräftig und vor allem absolut ruhig, ohne jedes Wackeln oder störende Blitzer/Verschmutzungen auf der schwarzen Leinwand. Außerdem bemühte man sich, die analoge Filmkörnung authentisch einzufangen. Das gelang über weite Strecken gut, wenngleich das Encoding noch besser hätte sein dürfen. Szenen, in denen das Bild voller Artefakte im Encoding ist, sind nicht selten und fallen auch dadurch auf, dass die Körnung grob wirkt (4’06). Sehr gut gelang bei der alten Blu-ray bereits die Säuberung des Materials. Verschmutzungen oder ähnliches suchte man eher vergeblich. Die Schärfe in Nahaufnahmen ging in Ordnung – gerade wenn der Film in der Gegenwart spielt. Ein klein wenig übertrieben kräftig sind die Farben während der Momente in der Vergangenheit. Die roten Mützen der Kinder wirken etwas zu kräftig, ähnlich wie das grüne Gras, das übertrieben saftig, fast neonartig aussieht. Sehr deutlich fiel allerdings McLeods Sterbe-Szene qualitativ ab. Offenbar fand man hier kein besseres Material mehr (16’35). Man reibt sich doch etwas verwundert die Augen, weil man kaum noch etwas erkennen kann, die Farben massiv vermatschen und der Kontrastumfang praktisch nicht mehr vorhanden ist.
Die neue Blu-ray basiert nun auch auf dem neuen Grading und ist ein sichtbares Upgrade zur alten Blu-ray. Vor allem das Encoding ist bedeutend besser. Wo die alte BD noch große Schwierigkeiten hatte, die Körnung wirklich sauber und fein aufzulösen, gelingt der neuen Blu-ray das problemlos – keine Vermatschungen oder clusterhafte Ansammlungen der Körnung mehr. Außerdem ist die neu gemasterte Scheibe farblich stimmiger (mit einer Einschränkung). Während die alte BD zu grünbetont war, was bereits bei Hauttönen auffällt, liefert die neue Blu-ray mehr Farbdifferenzierung. In den braun-matschigen Böden in Schottland sieht man mehr Farbabstufungen. Ebenso im Moos auf den Steinbauten. Das Gras ist nicht mehr so neonartig grün und Hauttöne sind wärmer. Die genannte Einschränkung bezieht sich auf einen ganz leichten Hang zum Magenta auf neutralen Flächen (bspw. im Himmel). Da es hier Menschen gibt, die eher empfindlich auf magentösen Look reagieren, sei das gesagt. In Summe allerdings wirkt die neue Farbgebung stimmiger als die alte, sehr grünlastige – zumal gerade Connerys roter Samtanzug richtig toll zur Geltung kommt. Was nach wie vor etwas schwierig ist, sind die dunkleren Szenen. Hier hatte die alte Blu-ray Schwierigkeiten mit der Durchzeichnung und absaufendem Schwarz. Auch die neue Blu-ray wird hier in der Körnung gröber und in der Durchzeichnung etwas schwächer. Allerdings sind hier viele Probleme auch schon hausgemacht – inkl. der nach wie vor sehr schlecht aufgelösten Szene bei 16’30. Hier fällt es schwer, komplett objektiv zu bewerten. Denn der Look ist in Summe nicht ganz konsistent und durchgängig harmonisch, aber eben auch schon bedingt durch eher schwaches und/oder sehr grob gekörntes Ausgangsmaterial.


Blu-ray (2022) (4’06) (Slider ganz nach links): Die neue Blu-ray ist farblich differenzierter, allerdings mit dezentem Magenta-Touch. Gut schon in diesem Übersichtsbild zu sehen: Das deutlich bessere Encoding.


Blu-ray (2022) (Slider ganz nach links): Die neue Blu-ray zeigt die Körnung authentisch.


Blu-ray (2022) (16’36) (Slider ganz nach links): … sehen über die neue Blu-ray nicht besser aus. Hier ist das Ausgangsmaterial einfach nicht gut.


Blu-ray (2022) (37’43) (Slider ganz nach links): Die neue Blu-ray wirkt dynamischer, ist farblich differenzierter, mit leichtem Hang ins Magenta, was in Summe dennoch wesentlich gesünder aussieht.


Blu-ray (2022) (47’57) (Slider ganz nach links): Die Farbgebung der neuen BD wirkt gesünder. Die bessere Bilddynamik lässt das Gesicht dreidimensionaler erscheinen.


Blu-ray (2022) (50’57) (Slider ganz nach links): Der samtrote Anzug ist lebhafter, das Gesicht wirkt kontrastreicher.


Blu-ray (2022) (83’50) (Slider ganz nach links): Die neue Blu-ray hellt hier etwas auf und zeichnet besser durch.


Blu-ray (2022) (87’49) (Slider ganz nach links): Die neue BD ist klarer und durch das bessere Encoding in den Details klarer.


Am Ton von Highlander hatte sich 2016/2018 leider nichts geändert. Erneut lagen die deutsche und englische Spur zwar in (unverändertem) dts-HD-Master vor, was die Schwerter aber auch nicht beeindruckender klirren ließ. Am besten gelangen noch die Subwoofer-Einsätze in den dynamischen Momenten. Der reine Filmscore blieb allerdings schwachbrüstig, während die Queen-Songs dazu blechern und undifferenziert vor sich hin plärrten. Die Schlachtszenen zu Beginn sind nie wirklich satt und die Stimmen tönten muffig. Was aber noch viel ärgerlicher war: Die über die Jahre und die unterschiedlichen Masterings unzähligen eingeschlichenen Fehler wurden nicht behoben. In der deutschen Synchro fehlen zahlreiche Sätze oder aber man hat Stöhner und Keucher aus dem O-Ton übernommen, wo es zuvor mal synchronisiertes Keuchen und Stöhnen gab. Lässt man die Untertitel mitlaufen, ist bspw. gut zu erkennen, in welchen Momenten diese Dialoge noch vorkommen sollten. Bspw. das “Ja, richtig so! Genau so muss es sein!” bei 3’57 oder das “Hey, Mann, wo wollen sie denn hin?” bei 4’46. Denn die Untertitel zeigen die Sätze an, die akustisch fehlen.
Aufgrund dieser zahlreichen Fehler und der schlechten Qualität der alten Tonspur wurde für die neue Blu-ray/UHD Blu-ray deshalb Tabula Rasa betrieben. Die nun enthaltenen deutschen Tonspuren in 2.0 Stereo und 5.1 wurden von CvS Sounddesign angefertigt, sind vollständig neu und haben mit der alten nichts mehr am Hut. Wobei “neu” nicht ganz korrekt ausgedrückt ist. Die 2.0-Fassung war die beste, die man angesichts der zahlreichen Verunstaltungen, die man dem deutschen Ton während der letzten Veröffentlichungen angetan hat, finden konnte. Hierbei handelt es sich um den Ton einer frühen TV-Ausstrahlung, der weitgehend unbearbeitet (es wurden leichte Knackser beseitigt und eine dezente Dynamisierung vorgenommen, um der typischen TV-Kompression entgegenzuwirken) auf die Scheibe kam. Diese Spur weist keine der zahlreichen Fehler mehr auf und hat sämtliche alten Synchronanteile.

Es ist sozusagen die Fassung für die Puristen. Die 5.1-Version, die sich ebenfalls auf der Disk befindet, nutzt die Dialoganteile der eben beschriebenen 2.0-Version. Integriert wurden diese wiederum in den besten englischen 5.1-Mix, den man finden konnte. Dieser befand sich auf der 10th Anniversary DVD von Republic Pictures und stellte sich klanglich und dynamisch als bestverfügbare englische Quelle heraus. Dies vor allem auch deshalb, weil sie von der Kanaltrennung am exaktesten war und nur wenige englische Dialoganteile hatte, die über den Center hinaus gingen. Entsprechend konnte man hier die deutschen Dialoge relativ unkompliziert einfügen. Der aufmerksame und erinnerungsfeste Zuhörer wird feststellen, dass sie bei den Geräuschen etwas anders gemischt ist als die bisher bekannte englische Fassung. Zum Teil ist beispielsweise das Musik-Effekte-Verhältnis etwas anders als im vorherigen englischen Mix. Rein von der Klangqualität hier ist sie allerdings hervorragend. Auch die Räumlichkeit macht Spaß und der Einsatz des Subwoofers während der Musiksequenzen gelingt passend – weder zu dezent, noch zu brachial. Dass die Geräusche teils etwas anders sind, hört man bspw. wenn man sich die Mühe macht, den Ton mal mit der 2.0-Fassung zu vergleichen. Hier hört man dann bspw. in einer ganz bestimmten Szene im 5.1-Mix, dass die Queen-Musik erst zu spielen beginnt, wenn Kurgan die Kassette einlegt (was grundsätzlich auch logischer ist), während sie auf den zuletzt bekannten Mixen bereits zuvor im Hintergrund zu hören war. Beiden Fassungen gleich ist die nun hervorragende Qualität der Dialoge. Klar und akzentuiert ertönt schon Connerys Erzählstimme zu Beginn. Ohne jede Schwankung hört man die Worte und mit sauberem “Here We Are” geht es im Falle von Freddie Mercurys Singstimme ebenso klar weiter. Zwar ist der erste Queen-Song immer noch nicht perfekt, aber wesentlich gleichmäßiger und weit weniger schwankend als bisher. Dazu offener und nicht im Ansatz so muffig. Die Kampfszenen in der 2.0-Fassung sind zwar immer noch recht dünn und manchmal etwas überbetont in den Höhen, aber im Vergleich zur alten Blu-ray ist die Qualität wirklich gut. Beide Fassungen (2.0 und 5.1) schlagen übrigens die englischen Pendants deutlich. Die 5.1-Version des O-Tons dürfte in jedem Fall die altbekannte sein, nicht die Mehrkanalspur der 10h Anniversary DVD, die man für den 5.1-Mix der deutschen Synchro nutzte. Entsprechend ist der O-Ton immer noch ziemlich muffig und fällt hinter die Synchro zurück.








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Bild- und Tonqualität UHD

Highlander wurde 1985 natürlich analog auf 35-mm-Film aufgenommen. Ausgehend vom Original Filmmaterial wurde ein 4K-Scan gemacht, der im vergangenen Jahr noch einmal remastered wurde. Weltkino, die für den deutschen Markt die Rechte halten, haben das Material bei Fidelity in Motion (Flash Gordon, Der Elefantenmensch) postproduzieren lassen. Dort wurde ein Grading mit HDR10 und Dolby Vision erstellt – selbstredend mit einem im Rahmen von Rec.2020 erweiterten Farbraum. Was über die neue Blu-ray bereits sichtbar stimmiger war, wird von der UHD Blu-ray noch einmal perfektioniert: Das Encoding. Noch einmal feiner und sauberer wird die Körnung dargestellt, was zu einem sehr filmischen und authentischen Erlebnis führt. Das erfreut die Fans von möglichst originalem Look, während Kornhasser hier nicht erfreut sein werden. Denn Highlander ist ab und an einfach sehr körnig. Die deutliche Reduktion der Grünanteile ist auch über die UHD Blu-ray zu erkennen. Der Magenta-Touch ist im Himmel eine Spur dezenter als bei der neuen Blu-ray, aber durchaus immer noch vorhanden. Im direkten Vergleich zwischen grünbetonter alter BD und leicht rötlicher UHD-BD wirken sämtliche Farben auf der 4K-Scheibe allerdings deutlich stimmiger. Dazu ist die Farbdifferenzierung noch einmal besser und bietet mehr Unterscheidungen in den Nuancen. Gegenüber der neuen Blu-ray ist gut erkennbar, dass der erweiterte Farbraum sattere Farben produziert. Connerys roter Anzug ist noch samtiger und kräftiger. Auch Blautöne leben noch einmal auf und die Wiesen werden lebendig, ohne auch hier in neongrüne Gefilde abzudriften. Die Auflösung der Körnung ist eine Sache, die von der 4K-Fassung in Verbindung mit dem besseren Encoding noch klarer offenbart wird. Allerdings sieht man auch in Details bei Close-ups oder bei Schriften auf Zeitungen noch etwas besser aufgelöste Buchstaben und Details. In körnigen Hintergründen werden Details etwas deutlicher, was zumeist bedeutet, die Körnung wird feiner reproduziert. Spitzlichter sind nicht zwingend das große Plus der UHD Blu-ray, dafür gelangen Kontraste dynamischer, da die (neue) Blu-ray im Vergleich etwas zu hell geraten ist. Die HDR-Scheibe bleibt hier realistischer und kräftiger. Insgesamt die noch bessere Wahl – eben unter der Bemerkung, dass nicht alle mit dem leichten Magentaeinschlag glücklich sein werden.


UHD HDR10 (4’06) (Slider ganz nach links): … ist die UHD-BD etwas dunkler und wirkt kontrastreicher. In das Gras im Vordergrund mischen sich mehr Brauntöne.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … ist die UHD-BD noch mal feiner in der Körnung.


UHD HDR10 (37’43) (Slider ganz nach links): Die UHD Blu-ray zeigt sich satter.


UHD HDR10 (47’57) (Slider ganz nach links): … sind die Hauttöne noch wärmer und kräftiger. Die Magenta-Einfärbung fällt durch das etwas dunklere Bild etwas weniger auf.


UHD HDR10 (50’57) (Slider ganz nach links): Die UHD Blu-ray wirkt noch mal das letzte Quäntchen kontrastreicher und filmisch-authentischer.


UHD HDR10 (87’49) (Slider ganz nach links): … fällt der Auflösungsunterschied nicht eklatant auf. Allerdings sorgt die bessere Auflösung der Körnung für klarere Eindrücke.








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Bonusmaterial
Das Bonusmaterial von Highlander ist teilweise ebenfalls neu. Kannte man bisher den Audiokommentar von Mulcahy, gibt’s jetzt noch jeweils einen von Autor Jon Melville und einen von den Produzenten Panzer und Davis. Darüber hinaus findet sich ein einstündiges Making-of, das auf den Namen “Die unsterbliche Anziehungskraft von Highlander” hört und einen Rückblick auf vier Jahrzehnte Highlander-Magie gibt. In “A Kind of Magic” bekommen wir noch mal Einblicke in den Queen-Soundtrack und “Capturing Immortality” bietet ein Interview mit Fotograf David James. In “There can only be one Kurgan” erinnert sich dann Clancy Brown an seine Rolle des Antagonisten.
Fazit
Highlander ist für seine Fans ein Heiligtum. Und dieses gibt’s nun erstmals in 4K-Auflösung. Gegenüber der alten Blu-ray ist das Bild sichtbar besser. Encoding, Kontrastdynamik, Farbdifferenzierung – alles Parameter, die von den beiden neuen Disks besser gelöst werden. Dass die Farbgebung vom Grünliche ins leicht Magentöse geht, sollte man allerdings wissen. Noch mehr als fürs Bild lohnt sich die Scheibe aber aufgrund des stark verbesserten Tons, der kein Vergleich mehr zum muffigen, fehlerhaften alten Sounds der früheren Blu-ray ist. Auch die 5.1-Fassung gelingt hervorragend. O-Ton-Fans müssen sich allerdings weiterhin mit dem wenig befriedigenden englischen Ton zufrieden geben, der unverändert auf die Disk gelangte.
Timo Wolters
Bewertung
Bildqualität BD (2016): 65%
Bildqualität BD (2022): 80%
Bildqualität UHD: 80%
Tonqualität BD (2016): 50%
Tonqualität BD/UHD (dt. Fassung 5.1): 80%
Tonqualität BD/UHD (dt. Fassung 2.0): 70%
Tonqualität BD/UHD (Originalversion): 55%
Bonusmaterial: 80%
Film: 70%
Anbieter: Weltkino
Land/Jahr: USA 1985
Regie: Russell Mulcahy
Darsteller: Christopher Lambert, Clancy Brown, Roxanne Hart, Sir Sean Connery, Beatie Edney, Alan North
Tonformate BD/UHD: DTS HD-Master 5.1: de, en // DTS HD-Master 2.0 Stereo: de
Untertitel: de, en
Bildformat: 1,85:1
Laufzeit: 117
Codec BD: AVC
Codec UHD: HEVC
Disk-Kapazität: BD-100
Real 4K: Ja (4K DI)
High Dynamic Range: HDR10, Dolby Vision
Maximale Lichtstärke: keine Angabe
FSK: 16
(Copyright der Cover, Szenenbilder und vergleichenden Screenshots liegt bei Anbieter: Weltkino)
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Trailer zu Highlander
So testet Blu-ray-rezensionen.net
Die Grundlage für die Bild- und Tonbewertung von Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays bildet sich aus der jahrelangen Expertise im Bereich von Rezensionen zu DVDs, Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays sowie Tests im Bereich der Hardware von Unterhaltungselektronik-Komponenten. Gut zehn Jahre lang beschäftigte ich mich professionell mit den technischen Aspekten von Heimkino-Projektoren, Blu-ray-Playern und TVs als Redakteur für die Magazine HEIMKINO, HIFI TEST TV VIDEO, PLAYER oder BLU-RAY-WELT. Während dieser Zeit partizipierte ich an Lehrgängen zum Thema professioneller Bildkalibrierung mit Color Facts und erlangte ein Zertifikat in ISF-Kalibrierung. Wer mehr über meinen Werdegang lesen möchte, kann dies hier tun —> Klick.
Die technische Expertise ist aber lediglich eine Seite der Medaille. Um stets auf der Basis von aktuellem technischen Wiedergabegerät zu bleiben, wird das Testequipment regelmäßig auf dem aktuellen Stand gehalten – sowohl in puncto Hardware (also der Neuanschaffung von TV-Displays, Playern oder ähnlichem, wenn es der technische Fortschritt verlangt) als auch in puncto Firmware-Updates. Dazu werden die Tests stets im komplett verdunkelbaren, dedizierten Heimkino angefertigt. Den Aufbau des Heimkinos könnt ihr hier nachlesen —> Klick.
Dort findet ihr auch das aktuelle Referenz-Gerät für die Bewertung der Tonqualität, das aus folgenden Geräten besteht:
- Mainspeaker: 2 x Canton Reference 5.2 DC
- Center: Canton Vento 858.2
- Surroundspeaker: 2 x Canton Vento 890.2 DC
- Subwoofer: 2 x Canton Sub 12 R
- Heights: 4 x Canton Plus X.3
- AV-Receiver: Denon AVR-X4500H
- AV-Receiver: Pioneer SC-LX59
- Mini-DSP 2x4HD Boxed
Das Referenz-Equipment fürs Bild findet ihr wiederum hier aufgelistet. Dort steht auch, wie die Bildgeräte auf Norm kalibriert wurden. Denn selbstverständlich finden die Bildbewertungen ausschließlich mit möglichst perfekt kalibriertem Gerät statt, um den Eindruck nicht durch falsche Farbtemperaturen, -intensitäten oder irrigerweise aktivierten Bild”verbesserern” zu verfälschen.