Blu-ray Review


OT: Indiana Jones and the Temple of Doom


Der Fluch der zweiten Teile
Spielberg und Lucas taten sich für Tempel des Todes erneut zusammen – glücklich sind sie über das Ergebnis heute nicht mehr.
Inhalt
Im Jahr 1935 ist Indiana Jones gerade in einem Nachtclub in Shanghai, wo er die Urne eines gewissen Nurhaci gegen einen Diamanten tauschen möchte. Doch irgendwas geht gehörig schief und man versucht den amerikanischen Abenteurer zu vergiften. Mit Mühe und Not schafft es die angestellte Nachtclubsängerin Willie, das Gegengift zu organisieren und Indy das Leben zu retten. Gemeinsam mit dem jungen Chinesen “Shorty” flieht man vor den Schergen des Gangsters Lao Che, der gar nicht dran denkt, Indy ungeschoren davonkommen zu lassen. Als das flüchtende Trio auch noch im falschen Flugzeug landet, aus dem sie unfreiwillig per Schlauchboot aussteigen müssen, landen sie schließlich in einem kleinen Dorf im indischen Urwald. Dort scheinen alle Kinder entführt worden zu sein. Das wiederum könnte mit dem Shankara-Stein zu tun haben, der dem Dort Fruchtbarkeit schenkte, aber ebenfalls entwendet wurde. Indy wittert ein großes Abenteuer, denn der Shankara-Stein ist möglicherweise nur einer eines Quintetts. Und alle fünf zusammen könnten dem Besitzer Macht und Reichtum erbringen. Doch wie es bei solchen Dingen immer so ist: Es gibt auch eine andere Partei, die hinter den Shankara-Steinen her ist und die hinter den Entführungen der Kinder steckt. Und mit diesem Kult ist nicht zu spaßen …
Drei Jahre nach Indiana Jones – Jäger des verlorenen Schatzes versammelte Spielberg erneut seine Mannschaft um sich und ließ Harrison Ford ins bekannte Abenteurer-Outfit mit Peitsche und Hut schlüpfen. Erstaunlicherweise setzte er die Geschichte nicht chronologisch fort, sondern inszenierte ein Prequel, das zeitlich ein Jahr vor der Jagd um die Bundeslade spielt. Im Rahmen der Kontinuität aller vier Indy-Filme macht das zwar nur wenig Sinn, aber sei’s drum. Später gab man übrigens zu Protokoll, dass man das Setting als Prequel wählte, da man nicht erneut auf Nazis als Bösewichte setzen wollte (Quelle). Witzigerweise hatte Lucas Spielberg vor dem Dreh des ersten Films gesagt, dass er an eine Trilogie dachte, deren Teile dann allesamt von Spielberg inszeniert werden müssten, jedoch hatte der Star-Wars-Macher nicht wirklich genug Ideen für Fortsetzungen in der Schublade. Das größere Problem von Tempel des Todes ist auch nicht die Tatsache, dass er vor dem ersten Teil spielt, sondern vielmehr, dass er bei den Fans bis heute als schwächster der drei ersten Filme gilt. Vielen waren Indys Sidekicks Willie und Shorty zu anstrengend und nervtötend. Spielberg und Lucas geriet er indes zu düster und brutal. Was zunächst als Analogie zu Das Imperium schlägt zurück verargumentiert wurde, gefällt den beiden Filmemachern heute offensichtlich nicht mehr so ganz. Dabei hat gerade die Düsternis und Härte (die Tempel des Todes zeitweilig eine 16er-Freigabe bescherte) auch etwas für sich. Zwar gab’s auch im ersten Teil schon blutige Szenen (man denke an die Propellersequenz mit dem glatzköpfigen Hünen), doch ein rausgerissenes Herz war Anno 1984 dann doch eine ganz andere Hausnummer. Was einige möglicherweise etwas verstörte, feierten andere als mutigen Schritt. Immerhin sind die Abenteuer von Indiana Jones halt auch ziemlich lebensgefährlich und die Widersacher alles andere als Kinder von Traurigkeit. Ohnehin ist es so, dass der zweite Teil der Indy-Reihe heute mehr Fans hat als bei seiner Premiere vor 37 Jahren. Die Tatsache, dass sowohl Spielberg als auch Lucas seinerzeit durch schwierige private Zeiten gingen, hat den düsteren Ton sicherlich beeinflusst. Und deshalb ist Tempel des Todes vielleicht auch so etwas wie ein Zeitzeugenfilm. Erfolgreich war er ohnehin und spielte über das zehnfache seines Budgets wieder ein. Spielberg lernte Kate Capshaw (die Willie-Darstellerin) am Set lieben, was am Ende auch dort zu einer Art Happy End führte.
Was man Tempel des Todes auch heute noch bescheinigen muss, ist sein fast atemloses Pacing. Der zweite Teil der Reihe stürzt sich von einer Actionsequenz in die nächste und macht auch nicht davor halt, absurde Stunts wie den Absprung aus einem abstürzenden Flugzeug per Schlauchboot zu integrieren. Dabei wird viel gekreischt und geschrien und Panik vor wilden/giftigen Tieren gibt’s natürlich ebenfalls. Es ist sicherlich die Rolle der Willie, die den Film etwas anstrengend werden lässt. Während Marion im ersten Teil eine resolute und selbstbewusste Kämpferin war, ist Willie das Abziehbild einer Frau, wie sie sich das 80er-Jahre-Macho-Kino vorgestellt hat. Aus heutiger Sicht wirkt das ein wenig befremdlich, aber Mitte der 80er war’s halt noch nicht so weit her mit Emanzipation und starken Frauenrollen – obschon (Danke an Leser Helmut) es wohl auch seinerzeit schon diskutiert wurde, ob die Rolle nicht doch etwas zu platt und stereotyp geschrieben wurde. Dass man Tempel des Todes vorwarf, seine Actionszenen würden etwas zusammenhanglos sein, kann man durchaus stehen lassen. Manchmal wirken sie in der Tat etwas selbstzweckhaft. Aber man muss es ja auch nicht päpstlicher als der Pontifex Maximus sehen. Das wiederum taten indische Zensurbehörden, denen die Darstellung der Indischen Kultur zu bösartig erschien – was im Angesicht der “Festmahl”-Szene durchaus etwas nachvollziehbar ist. Nicht nachvollziehbar ist allerdings die Folge: Ein Bann des Films in den Kinos des Landes. Zensur/Verbote können niemals eine Lösung sein. Erst zur Heimvideo-Veröffentlichung konnte Tempel des Todes einen zweiten Anlauf starten.

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- Indiana Jones – 4-Filme-Sammlung / 4K Ultra HD Blu-ray / Limitiertes Digipack (4K Ultra HD) [Blu-ray]
- PHYSISCHER FILM
- Überragend
Bild- und Tonqualität BD 2012
Die Blu-ray von 2012 beginnt mit einem relativ schwachen Eindruck während der Casino-Song-Szene von Willie. Der Kontrastumfang ist eher mittelprächtig, das Bild wirkt etwas milchig und in der Halbtotalen auch nicht sonderlich scharf. Das Schwarz der Anzüge wird auch erst in der direkten Einstellung mit Indiana Jones besser, während es in der ersten Szene der finsteren Schergen eher mittelprächtig ist. Sobald die Kamera die Figuren im Fokus hat, wird das Bild allerdings sichtbar besser. Farben sind kräftig, Weiß kommt recht neutral rüber und die Körnung wirkt recht angenehm. Zuvor, während der Nebelszenen der Gesangsnummer, gibt’s schon mal etwas gröbere Kornstrukturen, was nicht ganz so hübsch anzuschauen ist. In den Close-ups wirkt das Bild dezent nachgeschärft, was zwar für knackige Kontraste, aber auch leichtes Überstrahlen von feinen Details sorgt. Gleichzeitig ist während der Autohatz rund um Minute 12 dann durchaus sichtbar ein Rauschfilter eingesetzt worden, der die Körnung weitgehend tilgt.
Wirklich gut sind die Hautfarben gelungen, die hier authentisch-wärmer und nicht teils so verfälscht erscheinen wie im ersten Teil. Insgesamt das etwas bessere Bild, da auch eklatante Fehler (wie jene Zitterpartien des ersten Teils) ausbleiben. Bei den verwendeten Tricks (bspw. der Rutschpartie im Gummiboot) muss man halt auch mal ein Auge zudrücken können. Dafür ist das Bild praktisch frei von Schmutz oder anderen störenden Partikeln. Und die Farben der Kleidung der Palastbewohner (ab 41’22) sind wirklich klasse. Wie schon der erste Teil, so kommt auch Tempel des Todes über die Blu-ray lediglich mit einer Dolby-Digital-Spur in 5.1. Während Willies Nummer im Casino dürfte es hier schon ein wenig dynamischer zugehen. Auch die Actionszene ab Minute 8’00 wirkt akustisch ein wenig blutarm. Zwar kann auch der englische Originalton in DTS-HD Master nicht deutlich mehr Pfund rausholen, wirkt aber insgesamt nicht so beschnitten und komprimiert. Allerdings hört man die Maschinenpistole nach 10’20 deutlicher, während sie im Deutschen fast untergeht. Gegenüber der Tonspur des ersten Teils sind beide Sprachfassungen etwas unterlegen. Jene des ersten Teils liefert mehr Druck und Dynamik. Außerdem sind die Dialoge der Synchro des zweiten Teils hörbar dünner als im Vorgänger.

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- Indiana Jones 1-4 [Deutschland] [Blu-ray]
- Physischer Film
Bild- und Tonqualität UHD
Natürlich ist auch der 1984er Tempel des Todes noch analog gefilmt. Zum Einsatz kamen hier wie bei Teil I zum Teil Panavision-Panaflex-Kameras, aber auch eine Arriflex 35-III. Letztere verrät es: Das Aufnahmeformat war natürlich ebenfalls 35-mm-Film. Für die gesamte Quadrilogie gilt, dass für die Blu-ray seinerzeit schon ein neues Master angefertigt wurde, doch für die UHD-Blu-rays, die nun im Paket erscheinen, man noch mal zurück an die Original-Negative ging. Diese wurden in 4K gescannt und im Anschluss noch mal durch eine Postproduktion mit visuellen Effekten gejagt, um gewisse technische Unzulänglichkeiten auszubügeln, die über das 4K-Master nun möglicherweise noch stärker ins Auge gefallen wären. Die Bildarbeiten wurden im Prozess von Steven Spielberg selbst abgenommen. Auf die UHD-Blu-ray kam das Ganze dann mit einem erweiterten Farbraum im Rahmen von Rec.2020 sowie mit den dynamischen Kontrastformaten HDR10 und Dolby Vision. Gegenüber der 2012er Blu-ray ist die erste Sequenz im Casino auch erst einmal nicht wesentlich besser, kontrastreicher oder ausgewogener, sodass man hier schlicht davon ausgehen kann, dass es produktionsseitig schon nicht sonderlich gut gepasst hat. Willies Kleid strahlt indes noch eine Spur mehr kräftiges Rot und Gold aus, während die Hintergrundoberflächen insgesamt noch etwas neutraler sind. Die Körnung im weißen und farbigen Rauch bei 0’25 wirkt zwar feiner, offenbart aber auch hier den leichten Einsatz eines Rauschfilters. Glücklicherweise wird’s hier aber nicht so softig-weich wie in der Höhlen-Sequenz von Jäger des verlorenen Schatzes. Und während der gut ausgeleuchteten oder aber auch der Tageslichtszenen ist die Körnung sehr authentisch und fein eingefangen. Da kommt die Blu-ray dann mit ihren sichtbaren Kompressionsproblemen nicht mit. Was die Auflösung angeht, so sind die Unterschiede zwar fein, aber eben doch sichtbar. Die Textur auf der Elefantenhaut, dessen Runzeln und die flaumigen Haare am Kopf werden sichtbar besser aufgelöst und das Bild wirkt dadurch plastischer.
Auffällig ist auch hier die höhere Helligkeit und die insgesamt sichtbar größere Bilddynamik gegenüber der Blu-ray So ist Indys weißes Jacket zwar noch strahlender, zeichnet aber in den hellen Bereichen dennoch besser durch als über die Blu-ray (8’07). Farbige Momente werden dramatischer präsentiert – beispielsweise der Sonnenaufgang bei 38’56. Digital getrickst scheint man beim zweiten Teil zum Beispiel nach knapp einer Stunde zu haben. Denn wo das Helden-Trio über die Blu-ray vor der roten Stalaktitenhöhle noch stärker einkopiert aussah, weil die Umrisse unnatürlich wirkten, gibt die 4K-Scheibe das sauberer wieder (60’04). Sauberer sind auch die Szenen mit Indy auf der Brücke bei ca. 103:00, die zu den schwächsten Szenen der Blu-ray gehören. Zum einen sind die Kontraste hier etwas harsch, zum anderen ist die Körnung plötzlich sehr stark. Das kann die UHD-BD deutlich homogener und angenehmer. Und wenn man die Brücke von Weitem sieht (103’38), kommt die Blu-ray mit ihren Kompressionsartefakten, der Filterung und den verschwindenden Tauen überhaupt nicht mehr mit.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Entsprechend darf man annehmen, dass hier produktionsseitig nicht die besten Bedingungen herrschten. Die UHD-BD lässt Hautfarben etwas weniger gelbbetont erscheinen.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Hier setzt sich die UHD-BD nicht so deutlich ab wie beim ersten Teil, was aber auch nicht so nötig war. Denn die Farben der BD sind schon sehr gut. In Nuancen kann die UHD-BD aber das Rosa auf dem Elefanten etwas kräftiger abbilden und ist im laufenden Bild auch sichtbar dynamischer.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die 4K-Scheibe kann durch HDR und erweiterten Farbraum hier mehr Sättigung und eine bessere Durchzeichnung in den hellen Bereichen erzielen.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD-BD schafft es durch HDR, die Wolken besser abzubilden.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Rein von den Farben her ist die UHD-BD harmonischer, lässt das Grün nicht so neonartig wirken. Aber schauen wir uns die Brücke im nächsten Bild doch noch mal etwas genauer an:


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD-BD holt Indys Kopf wieder zurück ins Bild, lässt den Hügel unter der Brücke als solchen (feingekörnt) erkennen und die Streben der Brücke sind deutlicher. Tatsächlich sind die Streben vor Indiana Jones in diesem Einzelbild auch bei der UHD mit waagerechten Linien durchzogen. Ein Einzelbild später ist das allerdings wieder weg.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Ganz anders über die UHD-BD, die hier Details wunderbar darstellt – natürlich mit der vorhandenen Körnung.
Wie schon beim ersten Teil stand zu Rezensionszwecken leider nur eine 4K-UHD-BD mit englischem O-Ton und ohne die (neue) deutsche True-HD-Spur zur Verfügung. Die Bewertung der Synchro muss also an dieser Stelle leider entfallen.
Auch hier gibt’s jetzt (11.06.2021) das Update mit dem deutschen Ton.
Und auch hier wirkt es, als hätte die True-HD-Fassung der UHD-BD etwas mehr Bums im Bass als der neue O-Ton in Atmos. Wobei die Differenzen deutlich geringer sind als im ersten Teil. Davon ab schlägt auch die True-HD-Fassung der dt. Synchro hier die DD-Version der alten Blu-ray spürbar und deutlich. Die deutsche Version schließt nun relativ locker zum O-Ton auf und leidet nur (noch) unter den etwas dünnen Dialogen, die in Actionszenen auch mal etwas unangenehm spitz klingen.
Der O-Ton in Atmos liefert dieses Mal auf der regulären Ebene zur Abwechslung MEHR Bass und tieffrequente Informationen als beim ersten Teil, wo es noch anders herum war (jeweils im Vergleich zur alten DTS-HD-Master-Spur der BD). Allerdings war das hier auch nötig, denn die BD war akustisch schwächer als der erste Teil des Franchise’. So wird beispielsweise die rasante Szene mit der Kohlenlore viel wuchtiger wiedergebeben und auch der große Bottich fällt vehementer um. Schade, dass der John-Williams-Score etwas dünn geraten ist.
Erste 3D-Sounds bietet Tempel des Todes während der Schlägerei nach etwa acht Minuten. Allerdings handelt es sich um zwei Faustschläge, die frontal im Bild zu sehen sind und deshalb eigentlich auf den Heights nichts zu suchen haben. Der Score wird jedoch dauerhaft lebhaft mit nach oben gelegt und Willies Schreie kommen nach 10’45 nachvollziehbar von den Heights. Nicht ganz so logisch sind die Schüsse von Indy nach zwölf Minuten und auch in der Folge jene aus dem Maschinengewehr. Da sämtliche Schusswechsel frontal vor der Kamera stattfinden. Nachvollziehbarer sind da schon die hoch angebrachten Propeller der Dreimotorigen nach 14 Minuten. Ziemlich fetzig kommen deren versagende Motoren nach 17 Minuten von oben – das macht dann schon wieder richtig Spaß. Dass man die tosenden Wassergeräusche während der Gummibootfahrt auch auf die Heights mixte, kann man durchaus machen. Die Kamera wird hier ja vom Wasser regelrecht umspült. Nach knapp 36 Minuten fliegt dann mal ein Schwarm von Flughunden über die Kamera, was mit 3D-Sounds untermalt wird und nach 54 Minuten tröpfelt es in der Höhle ein wenig feucht von Decke und Wänden. Die Atmosphäre wird hier recht angenehm eingefangen und auch auslösende Fallen bekommen ein paar Höhen-Informationen. Was nach 56’30 für einen sehr vehementen Soundeffekt von der Decke sorgt – immerhin kommt diese den beiden Helden ja auch verdächtig nahe. Diese Toneffekte bleiben für gut drei Minuten sehr wirkungsvoll und werden noch um das fies kreuchende Insektenzeug ergänzt. Die Gesänge des Kults werden dann ebenfalls aus der Höhe unterstützt und hallen von dort etwas wider. Das fette Mahlwerk kurz darauf bekommt dann auch noch mal ein paar 3D-Sounds und die Fahrt in der Mole wird ebenfalls rundherum unterstüzt.

![Indiana Jones – 4-Movie Collection - limited Edition (4K UHD) [Blu-ray]](https://m.media-amazon.com/images/I/513v2nJEkgS._SL500_.jpg)
- Indiana Jones – 4-Filme-Sammlung / 4K Ultra HD Blu-ray / Limitiertes Digipack (4K Ultra HD) [Blu-ray]
- PHYSISCHER FILM
- Überragend
Bonusmaterial
Das Bonusmaterial der vier Indiana-Jones-Filme liegt auf den Blu-rays des Sets vor, die mir zu Rezensionszwecken leider nicht zur Verfügung standen.
Fazit
Auch wenn Tempel des Todes nie so richtig beliebt war, passt er aus heutiger Sicht recht gut in den Kanon der ersten drei Filme. Er ist halt etwas düster und manchmal etwas nervig. Aber in puncto Action machte ihm damals so schnell kein anderer Film etwas vor.
Die UHD-BD des zweiten Teils liegt qualitativ in etwa auf dem Niveau von jener des ersten Teils. Allerdings ist der Vorsprung vor der Blu-ray hier nicht ganz so groß wie bei Jäger. Das heißt indes nicht, dass sich die 4K-Scheibe nicht lohnt, sondern liegt eher daran, dass die damalige BD schon ganz gut ausgesehen hat. In puncto Encoding und Kompressionsartefakte sowie Filterung, Kontrastdynamik und Detailauflösung in der Tiefe ist die UHD-BD jedoch sichtbar besser. Der englische Atmos-Sound ist dazu etwas dynamischer und wuchtiger als jener der BD, bietet aber nicht so viele 3D-Sounds. Der deutsche True-HD-Sound ist gegenüber der DD+-Fassung spürbar druckvoller und dynamischer und macht noch mehr Spaß.
Timo Wolters
Bewertung
Bildqualität BD (2012): 80%
Bildqualität UHD: 85%
Tonqualität BD (2012): 70%
Tonqualität UHD (dt. Fassung): 80%
Tonqualität BD (2012) (Originalversion): 70%
Tonqualität UHD 2D-Soundebene (Originalversion): 80%
Tonqualität UHD 3D-Soundebene Quantität (Originalversion): 50%
Tonqualität UHD 3D-Soundebene Qualität (Originalversion): 70%
Bonusmaterial: Wertung entfällt
Film: 85%
Anbieter: Paramount Pictures
Land/Jahr: USA 1984
Regie: Steven Spielberg
Darsteller: Harrison Ford, Kate Capshaw, Ke Huy Quan, Amrish Puri, Roshan Seth
Tonformate BD (2012): dts-HD-Master 5.1: en // Dolby Digital 5.1: de
Tonformate BD (2021):
Tonformate UHD: Dolby Atmos (True-HD-Kern): en // Dolby True HD: de // Dolby Digital 2.0: de
Bildformat: 2,39:1
Laufzeit: 118
Codec BD: AVC
Codec UHD: HEVC
Disk-Kapazität: BD-100
Real 4K: Ja (4K DI)
High Dynamic Range: HDR10, Dolby Vision
Maximale Lichtstärke: 1000 Nit
FSK: 16
(Copyright der Cover, Szenenbilder und vergleichenden Screenshots liegt bei Anbieter: Paramount Pictures)
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Trailer zu Indiana Jones und der Tempel des Todes
So testet Blu-ray-rezensionen.net
Die Grundlage für die Bild- und Tonbewertung von Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays bildet sich aus der jahrelangen Expertise im Bereich von Rezensionen zu DVDs, Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays sowie Tests im Bereich der Hardware von Unterhaltungselektronik-Komponenten. Gut zehn Jahre lang beschäftigte ich mich professionell mit den technischen Aspekten von Heimkino-Projektoren, Blu-ray-Playern und TVs als Redakteur für die Magazine HEIMKINO, HIFI TEST TV VIDEO, PLAYER oder BLU-RAY-WELT. Während dieser Zeit partizipierte ich an Lehrgängen zum Thema professioneller Bildkalibrierung mit Color Facts und erlangte ein Zertifikat in ISF-Kalibrierung. Wer mehr über meinen Werdegang lesen möchte, kann dies hier tun —> Klick.
Die technische Expertise ist aber lediglich eine Seite der Medaille. Um stets auf der Basis von aktuellem technischen Wiedergabegerät zu bleiben, wird das Testequipment regelmäßig auf dem aktuellen Stand gehalten – sowohl in puncto Hardware (also der Neuanschaffung von TV-Displays, Playern oder ähnlichem, wenn es der technische Fortschritt verlangt) als auch in puncto Firmware-Updates. Dazu werden die Tests stets im komplett verdunkelbaren, dedizierten Heimkino angefertigt. Den Aufbau des Heimkinos könnt ihr hier nachlesen —> Klick.
Dort findet ihr auch das aktuelle Referenz-Gerät für die Bewertung der Tonqualität, das aus folgenden Geräten besteht:
- Mainspeaker: 2 x Canton Reference 5.2 DC
- Center: Canton Vento 858.2
- Surroundspeaker: 2 x Canton Vento 890.2 DC
- Subwoofer: 2 x Canton Sub 12 R
- Heights: 4 x Canton Plus X.3
- AV-Receiver: Denon AVR-X4500H
- AV-Receiver: Pioneer SC-LX59
- Mini-DSP 2x4HD Boxed
Das Referenz-Equipment fürs Bild findet ihr wiederum hier aufgelistet. Dort steht auch, wie die Bildgeräte auf Norm kalibriert wurden. Denn selbstverständlich finden die Bildbewertungen ausschließlich mit möglichst perfekt kalibriertem Gerät statt, um den Eindruck nicht durch falsche Farbtemperaturen, -intensitäten oder irrigerweise aktivierten Bild”verbesserern” zu verfälschen.
- Panasonic DMP-UB900
- Panasonic DP-UB824EGK
- Panasonic TX-55GZW954
- LG OLED55CX9LA
- Epson EH-TW9400
- HDMI-Kabel: Audioquest Forest-Serie
