Blu-ray Review


OT: Jungle Cruise


Alles im Fluss
Ob Dwayne Johnson und Emily Blunt auf dem Amazonas zum Traumpaar werden, lest ihr im Review.
Inhalt

Wir schreiben das Jahr 1916. Der Erste Weltkrieg ist noch in vollem Gange. In einer Zeit der Unruhe versucht Dr. Lily Houghton über ihren Bruder MacGregor bei der Royal Society mehr Mittel für ihre Erforschung eines bestimmten Baumes zu erhalten. Mit den sogenannten “Tränen des Mondes”, den Blüten dieses Baumes könne man die Medizin möglicherweise revolutionieren. Das wiederum könnte den Briten natürlich auch im Krieg helfen. Da die royale Gesellschaft aber ablehnt, muss Lily in Eigenregie weitermachen. Sie stiehlt eine Pfeilspitze, die sie für einen Hinweis auf den Ort des legendären Baumes hält, der irgendwo am Amazonas stehen muss. Mit dieser Aktion bringt sie den adeligen Deutschen Prinz Joachim gegen sich auf, der die Kraft des Baumes für seine eigenen Zwecke und sein eigenes Land nutzen möchte. Als Lily mit ihrem Bruder in Brasilien angekommen ist, brauchen sie nur noch ein Boot und einen Skipper, der sie dorthin bringt, wo Lily den Baum vermutet. Sie finden ihn in Frank, einem Gauner, der mit billigen Tricks und gestellten Fallen Bootstouren an blauäugige Touristen vermietet. Doch Frank scheint ein ganz eigenes Interesse zu entwickeln, als er die Pfeilspitze an Lilys Halskette entdeckt. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach dem Baum, müssen sich aber weiterhin Prinz Joachim erwehren, der immerhin mit einem U-Boot Jagd auf sie macht …

Disney hat weltweit vermutlich den größten Fundus an recyclebarem Inhalt. Und wenn man mal keine Realverfilmung einer Comicvorlage inszeniert, hält halt einfach ein Themenbereich aus den verschiedenen Mauswelten her. Bei Jungle Cruise handelt es sich um eine Attraktion, die man in Disneyland oder auch im Magic Kingdom wahrnehmen kann. Während dieser wird eine Flussfahrt auf großen Flüssen Asiens oder Afrikas nachempfunden, während ein Skipper die Fahrt mit Witzen auflockert. Schon seit der Eröffnung von Disneyland im Jahre 1955 existiert diese Attraktion. Da verwundert es fast, dass man so lange gebraucht hat, sie letztlich in einen Film zu verwandeln – abseits von Ideen, die 2004 (im Zuge des Erfolgs der Fluch-der-Karibik-Filme) erstmalig aufs Tablett kamen. Zwischen 2015 und 2018 verdichtete sich aber das Vorhaben erneut und von nun an war auch Dwayne Johnson mit von der Partie.

Nachdem man 2019 dann mit den Dreharbeiten fertig war, hatte Jungle Cruise das stolze Budget von 200 Mio. Dollar überschritten – was ihn zu einem der teuersten Einzelfilme überhaupt macht. Und dann ging’s im, wie so vielen anderen: Er litt unter pandemischen Bedingungen. Zwar gelang es, ihn halbwegs erfolgreich im Kino reüssieren zu lassen, doch ohne die parallele (kostenpflichtige) Auswertung über Disney+ wäre der Mauskonzern vermutlich in die roten Zahlen gerutscht. Das soll aber nichts über den Unterhaltungswert des Films an sich aussagen. Denn das zwischen Indiana Jones, African Queen und Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten angesiedelte Abenteuerfilmchen ist durchaus kurzweilig. Was vor allem an Dwayne Johnson und Emily Blunt liegt. Wer den Ex-Wrestler mag, der liegt hier auf jeden Fall richtig. Auch wenn er zum x-ten Mal die gleiche Rolle spielt und in seinem Schauspiel wenig Varianz liegt. Auch hier gibt er den souveränen, gerne mal charmant-überheblichen Kerl, der das Herz immer am rechten Fleck hat. Vielleicht ein wenig süffisanter als sonst, wenn seine versammelten Gags auf der ersten Bootsfahrt auch mal etwas böser geraten, um einem Mädel aus gutem Hause den Mund zu versiegeln.

Sobald er aber im Zusammenspiel mit Emily Blunt agiert und die britische Darstellerin ihrem Repertoire an starken Frauenrollen eine weitere hinzufügt, bekommt Jungle Cruise eine herrliche Dynamik – schon alleine der Running Gag über ihre “Hosen” und die damit verbundene Emanzipationsdiskussion sind den Film wert. Und wenn ein Alphatier wie Johnsons Frank Wolff auf eine resolute Frau wie Lily Houghton trifft, gibt’s genug verbale Schlagabtausche, die dem Zuschauer eine Menge Spaß machen. Da kann man auch (fast) darüber hinwegsehen, dass der zweite offen schwule Charakter in einem Disney-Film (Lilys Bruder MacGregor) dermaßen klischeehaft dargestellt wird, dass es knallt. Auch wenn Jack Whitehall das eigentlich charmant darstellt.
Die Actionszenen, die über weite Strecken wirklich wie modernisierte Indiana-Jones-Momente wirken, überzeugen durchaus und sind rasant inszeniert. Leider verhindert die Dunkelheit in einigen Szenen eine bessere Übersicht. Das Mastering ist hier leider übertrieben düster. Übertrieben ist auch der Einsatz von CGI, was man leider immer wieder auch als solchen entlarvt und dem Ganzen tatsächlich das Flair einer künstlichen Touristen-Attraktion verpasst. Ein bisschen mehr Originalschauplatz-Setting hätte der Stimmung gut getan – muss ja nicht zwingend der brasilianische Amazonas sein. Vielleicht gibt’s in der beschlossenen Fortsetzung hier ja ein Umdenken.


Bild- und Tonqualität BD

Jungle Cruise ist digital gefilmt, was man ihm in jeder Einstellung ansieht. Kaum ein Körnchen trübt das Bild und digitales Rauschen zeigt sich nur vereinzelt auf hellen Hintergründen. Was man jedoch ebenfalls sofort sieht, ist das über weite Strecken relativdunkle Bild. Vor allem während der späteren Szenen in den Höhlen und/oder bei Dunkelheit; sowie in den zahlreichen Innenraum-Sequenzen wird es schon mal etwas anstrengender, Details auszumachen. Die generelle Farbstimmung ist gelb-/goldbetont und passt hervorragend zum Dschungelabenteuer-Setting. Vielleicht sind Hauttöne hier und da etwas zu gelblich, was man aber vor allem dann bemerkt, wenn man die etwas brauner gehaltene UHD Blu-ray im Vergleich sieht. Bei der Auflösung gehen Close-ups in Ordnung, wenngleich alles schon mal etwas softer aussieht als sonst bei Disney-Titeln.

Wer Disney kennt, weiß, was er bekommt: Dolby Digital Plus fürs Deutsche und DTS HD-Master fürs Englische – beides in 7.1. Und wer sich die Tonspuren des Mauskonzerns der letzten Jahre angehört hat, wurde immer wieder enttäuscht, weil sie oft (unabhängig von ihrer Kodierung) in der Dynamik arg beschränkt waren. Zuletzt klang beispielsweise Black Widow alles andere als gut. Allerdings darf man hier in Teilen durchaus Entwarnung geben, denn Jungle Cruise gehört von den Disney-Titeln der letzten Jahre eindeutig zu den besseren. Schon die Gitarrenklänge des akustischen Metallica-Cover-Songs werden fein aufgelöst dargestellt, während die Blubberblasen räumlich wiedergegeben werden. Hier lässt sich auch gegenüber der DTS-HD-Master-Spur des O-Tons kaum eine Differenz ausmachen. Geht’s um die Dynamik, waren zuletzt sogar oft die deutschen DD+-Spuren besser als die englischen DTS-HD-MA-Varianten, was in der Form auch bei US-Reviews immer wieder sehr kritisch angemerkt wurde. Tatsächlich erschafft man hier aber eine wirklich schöne Atmosphäre, die schon anfänglich funktioniert und erst Recht auflebt, sobald man in den Dschungel wechselt. Dort lebt nicht nur die Natur auf und erfüllt sämtliche Lautsprecher, auch dynamische Momente stechen hervor. Ob Frank nun vereinzelte Schüsse abgibt oder eine seiner präparierten “Fallen” zuschlägt, das klingt weder groß im Volumen, noch in der Spreizung beschränkt. Klasse in diesem Punkt sind auch die fauchenden Geräusche des Jaguars in der Spelunke. Auch die Stimmen der Synchro gehen in Ordnung, sind im Vergleich zum O-Ton vielleicht eine Spur dünner und weniger präsent.

![Jungle Cruise [Blu-ray]](https://m.media-amazon.com/images/I/51TswWyYuuL._SL500_.jpg)
Bild- und Tonqualität UHD

Jungle Cruise wurde mit Alexa Minis und Alexa SXTs aufgezeichnet. Eingangs lag also eine Auflösung von 2.8K und 3.4K vor. Ob hiervon ein 2K- oder 4K-DI gezogen wurde, ist derzeit nicht herauszufinden. Allerdings ist durch die Fülle an CGI-Hintergründen und aufgrund des Mangels an echten, realen Hintergründen ohnehin nur schwer auszumachen, ob die UHD Blu-ray in der Detailtiefe wirklich besser ist. Eine der wenigen Einstellungen, bei der man etwas mehr Informationen in der Tiefe hat, zeigt sich bei 8’09. Dort sind Fenster- und Balkongeländer etwas besser definiert und Schornsteine im Hintergrund klarer erkennbar. Allerdings liegt Letzteres eher am HDR-Effekt, der den Himmel weniger überzeichnet. Die UHD BD zeigt noch weniger Körnung auf Oberflächen, was hier und da tatsächlich etwas nach Filterung aussieht, wenn es nicht an einem anderen “Effekt” liegt, den die 4K-Scheibe aufweist, denn: Wohl dem, der ein verdunkelbares Wohnzimmer/Heimkino hat. Das nochmals deutlich dunklere Mastering der UHD Blu-ray sorgt schon zu Beginn für sehr düstere Einstellungen und wird bei den Szenen in den Höhlen nach 67 Minuten so dunkel, dass man bei Restlichteinfall nurmehr die Fackeln erkennen kann. Zwar sorgt das für einen signifikant satteren Schwarzwert, eine bessere Durchzeichnung in gewissen Wolkensituationen (33’38) und weniger Überstrahlungen auf dem Wasser, doch das Ganze eben zum Preis eines generell sehr dunklen Looks. Szenen, die schon von der Blu-ray nicht gerade hell dargestellt werden und somit Anlass zur Sichtbarkeit von Details geben, sind über die UHD Blu-ray fast komplett schwarz (46’25). Hat man hier ein älteres OLED-TV-Modell, das noch mit etwas geringerer Helligkeit ausgestattet ist, wird’s zum echten Missvergnügen. Da hilft dann auch nur bedingt, dass Fackelschein etwas dynamischer und klarer abgegrenzt erscheint.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD Blu-ray ist beständig eher kurz vor Sonnenuntergang als mitten am Tag.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links)


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Auch wenn man bei diesem Vergleich der UHD BD noch attestieren kann, dass sie auf den hellen Bereichen weniger zum Überstrahlen neigt, ist sie auch hier beträchtlich dunkler.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Über einen direktstrahlenden TV sieht man zwar noch einen Hauch mehr, allerdings muss hier wirklich Restlicht eliminiert sein. Ansonsten wird doch deutlich, dass man es mit der Abdunklung hier übertrieben hat.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD Blu-ray erhöht noch mal den Braun-/Bronze-Anteil.

Wie bei Disney üblich, gibt’s für die UHD Blu-ray zwar keinen anderen deutschen Ton, sehr wohl aber ein Upgrade auf Dolby Atmos fürs Original. Glücklicherweise ist dieser hier dynamisch nicht schwächer wie die DTS-HD-Master-Variante der Blu-ray (was es bei Disney durchaus schon gegeben hat). Entsprechend können wir uns auf die Einbindung der Höhen-Informationen konzentrieren. Es beginnt mit der Integration des feinen Scores, dessen Choräle sich sanft auf die Heights legen. Dazu gesellen sich kurzzeitig Blubberblasen, wenn die Kamera durch das Wasser führt. Etwa nach sieben Minuten flattern dann ein paar lose Blätter über die Speaker und es zischen einige Messer über die Köpfe. Klasse ist das Pfeilsausen bei 8’56 und wenn die Szenerie in den Dschungel wechselt, gibt’s wunderbar atmosphärische Tiergeräusche. Zahlreiche Vögel mit unterschiedlichsten Sing- und Piepslauten bevölkern die Heights und öffnen die Atmosphäre. Während der Szenen auf dem Markt und in den Verkaufshallen werden die Heights ebenfalls einbezogen, um das Geschnatter und Gewusel der Menschen zu erweitern. Geht’s in den Kampf mit der Raubkatze, fauchte diese beim Salto ebenfalls mal kurz von oben. Cool sind die zahlreichen Affengeräusche nach 29 Minuten, die das Chaos im Käfig gut vermitteln. Crasht das U-Boot, gibt’s ebenfalls einige sehr lebhafte 3D-Sounds. Ebenfalls sehr lebhaft sind Regen und Käfergetier nach 48’40. Während der wilden Fahrt auf dem aufgewühlten Wasser nach etwas über 51 Minuten gibt’s dann durchaus mal anständige Subwoofer-Unterstützung und hier und da plätschert es ein bisschen von oben. Von dort ertönen dann auch die geisterhaften Stimmen nach 67’25, die ein bisschen Grusel erzeugen. Ebenfalls ein kleiner Schauer jagt über den Rücken, wenn die Bienen nach etwas über 77 Minuten durchs Heimkino brausen und ins U-Boot eindringen. Wirklich präsent ist dann das Geplätscher nach 90 Minuten, wenn Frank und Lily auf Tauchstation gehen. Da es auch im Finale noch mal einige direktionale 3D-Sounds wie Pfeile, Schreie oder sich versteinernde Wurzelgeräusch gibt, ist das in Summe ein rundes Ding.


Bonusmaterial

Das Bonusmaterial von Jungle Cruise besteht aus vier Featurettes sowie Pannen vom Dreh und entfernten Szenen. Den Anfang macht ein Making-of, das sich auf die Original-Attraktion bezieht und natürlich auch die Besetzung des Films beleuchtet. In “Dwayne und Emily” dürfen die beiden noch mal zeigen, wie gut sie sich auch am Set verstanden haben. Oft waren ernsthafte Aufnahmen gar nicht möglich, weil beide aus dem Lachen nicht mehr rauskamen. In “Die Entstehung” geht’s dann um das Design und die Verwirklichung der optisch beeindruckenden Szenen und Sets. Es wird aber auch deutlich, WIE VIEL hier aus dem Rechner kam. in “Einmal Skipper, immer Skipper” stellt ein paar der tatsächlichen Bootskapitäne und -kapitäninnen und ihre Erlebnisse vor. Zudem hat man noch die Möglichkeit, den Film im Expeditionsmodus abzuspielen, was immer wieder erklärende Texteinblendungen liefert, die oft auch Bezug auf die zugrunde liegende Themenpark-Attraktion nehmen.
Fazit
Dwayne Johnson rockt Jungle Cruise – um mal im Sparwitzmodus von Franks Bootsfahrten zu bleiben. Tatsächlich rocken Johnson und Blunt den Film gemeinsam. Ihr Zusammenspiel ist es, was durchweg für Unterhaltung sorgt. Dass das Drehbuch dünn, vorherseh- und austauschbar ist, muss man akzeptieren. Weniger, dass die UHD Blu-ray dermaßen dunkel ist, dass man oft nichts mehr erkennen kann. Hier ist die Blu-ray die bessere Wahl – selbst wenn bei der hier und da Flächen überstrahlen. Der Ton ist für Disney-Verhältnisse überraschend gut geworden.
Timo Wolters
Bewertung
Bildqualität BD: 80%
Bildqualität UHD: 70%
Tonqualität BD/UHD (dt. Fassung): 85%
Tonqualität BD/UHD 2D-Soundebene (Originalversion): 85%
Tonqualität BD/UHD 3D-Soundebene Quantität (Originalversion): 70%
Tonqualität BD/UHD 3D-Soundebene Qualität (Originalversion): 80%
Bonusmaterial: 60%
Film: 65%
Anbieter: Walt Disney Studios
Land/Jahr: USA 2021
Regie: Jaume Collet-Serra
Darsteller: Dwayne Johnson, Emily Blunt, Paul Giamatti, Jesse Plemons, Jack Whitehall
Tonformate BD: dts-HD-Master 7.1: en // Dolby Digital Plus 7.1: de
Tonformate UHD: Dolby Atmos (True-HD-Kern): en // Dolby Digital Plus 7.1: de
Bildformat: 2,39:1
Laufzeit: 127
Codec BD: AVC
Codec UHD: HEVC
Disk-Kapazität: BD-66
Real 4K: Ja/Nein (?? DI)
High Dynamic Range: HDR10
Maximale Lichtstärke: Keine Angabe
FSK: 12
(Copyright der Cover, Szenenbilder und vergleichenden Screenshots: © 2021 Disney Enterprises, Inc. All Rights Reserved.)
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Trailer zu Jungle Cruise
So testet Blu-ray-rezensionen.net
Die Grundlage für die Bild- und Tonbewertung von Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays bildet sich aus der jahrelangen Expertise im Bereich von Rezensionen zu DVDs, Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays sowie Tests im Bereich der Hardware von Unterhaltungselektronik-Komponenten. Gut zehn Jahre lang beschäftigte ich mich professionell mit den technischen Aspekten von Heimkino-Projektoren, Blu-ray-Playern und TVs als Redakteur für die Magazine HEIMKINO, HIFI TEST TV VIDEO, PLAYER oder BLU-RAY-WELT. Während dieser Zeit partizipierte ich an Lehrgängen zum Thema professioneller Bildkalibrierung mit Color Facts und erlangte ein Zertifikat in ISF-Kalibrierung. Wer mehr über meinen Werdegang lesen möchte, kann dies hier tun —> Klick.
Die technische Expertise ist aber lediglich eine Seite der Medaille. Um stets auf der Basis von aktuellem technischen Wiedergabegerät zu bleiben, wird das Testequipment regelmäßig auf dem aktuellen Stand gehalten – sowohl in puncto Hardware (also der Neuanschaffung von TV-Displays, Playern oder ähnlichem, wenn es der technische Fortschritt verlangt) als auch in puncto Firmware-Updates. Dazu werden die Tests stets im komplett verdunkelbaren, dedizierten Heimkino angefertigt. Den Aufbau des Heimkinos könnt ihr hier nachlesen —> Klick.
Dort findet ihr auch das aktuelle Referenz-Gerät für die Bewertung der Tonqualität, das aus folgenden Geräten besteht:
- Mainspeaker: 2 x Canton Reference 5.2 DC
- Center: Canton Vento 858.2
- Surroundspeaker: 2 x Canton Vento 890.2 DC
- Subwoofer: 2 x Canton Sub 12 R
- Heights: 4 x Canton Plus X.3
- AV-Receiver: Denon AVR-X4500H
- AV-Receiver: Pioneer SC-LX59
- Mini-DSP 2x4HD Boxed
Das Referenz-Equipment fürs Bild findet ihr wiederum hier aufgelistet. Dort steht auch, wie die Bildgeräte auf Norm kalibriert wurden. Denn selbstverständlich finden die Bildbewertungen ausschließlich mit möglichst perfekt kalibriertem Gerät statt, um den Eindruck nicht durch falsche Farbtemperaturen, -intensitäten oder irrigerweise aktivierten Bild”verbesserern” zu verfälschen.
- Panasonic DMP-UB900
- Panasonic DP-UB824EGK
- Panasonic TX-55GZW954
- LG OLED55CX9LA
- Epson EH-TW9400
- HDMI-Kabel: Audioquest Forest-Serie