
4K Blu-ray Review


OT: Predator: Badlands ⭐ IMDb 7.3


Coming-of-Yautja
Das Predator-Franchise ist endgültig im Disney-Universum angekommen …
Inhalt

Im Zentrum der rauen, unerbittlichen Gesellschaft der Yautja steht ein ehernes Gesetz: Nur wer sich im Kampf beweist, verdient Respekt. Der junge Predator Dek ist bei seinem Vater in Ungnade gefallen. Er hält ihn für einen Schwächling, den der ältere Bruder schon hätte umbringen sollen. Als das dann unter den Augen vom Papa vollzogen werden soll, verhilft der ältere dem jüngeren Bruder zur Flucht. Deks Ziel ist nun der unwirtliche Planete Genna. Dort will der Jäger das Wesen Kalisk erledigen, um seinem Vater zu zeigen, dass er würdig ist – immerhin hat selbst der harte Herr Papa die Hosen voll, wenn er an Kalisk denkt. Womit Dek jedoch nicht rechnet, ist die unaufhörlich plappernde Androidin Thia. Zwar jagt ein Yautja selbstverständlich alleine, doch Thia weiß, wo der Kalisk zu finden ist. Eine Zweckgemeinschaft muss Dek also gezwungenermaßen eingehen – nicht ahnend, dass außer Thia noch eine halbe Hundertschaft anderer Androide auf dem Planeten sind, die ihre eigenen Vorhaben mit dem Kalisk haben …

Nachdem Dan Trachtenberg dem durch belanglose Actionteile totgeritten geglaubten Predator-Franchise mit Prey eine dreckige und famose Frischzellenkur verpasste, die ich vor allem aufgrund ihrer Atmosphäre und dem reduzierten Setting abgefeiert habe, hatte ich durchaus Hoffnungen für Predator: Badlands. Ein Blick in die imdb zeigt: Mit einer Wertung von 7.2 scheinen viele Zuschauer durchaus ihren Spaß mit dem neuen Ableger gehabt zu haben. Auch die internationalen Reviews verlieren viele lobende Worte. Ich hingegen reibe mir verwundert die Augen und trete aus diesem Kanon aus. Denn was uns hier serviert wird, ist ein Verrat an John McTiernans Original von 1987 und ein Schlag ins Gesicht für jeden, der nach Prey glaubte, man hätte verstanden, was die Essenz dieses Universums ausmacht. Dabei beginnt Badlands atmosphärisch und vielversprechend. Der Film nimmt sich die Zeit für einen intimen Einblick in die rauen Rituale der Predatoren. Das familiäre “Ich muss mich im Kampf beweisen, um respektiert zu werden”-Gehabe mag erzählerisch nicht gerade innovativ sein und weist in seiner visuellen wie inhaltlichen Anlage große Ähnlichkeiten zu Zack Snyders 300 auf, aber es ist in sich schlüssig inszeniert und atmosphärisch dicht. Man spürt den Staub, den archaischen Kodex, die Brutalität und die Unbarmherzigkeit, die man aus dem ursprünglichen Film kennt. Und um fair zu bleiben: Auch das spätere Finale funktioniert in diesem spezifischen Bezugsrahmen gut.

Doch leider wendet sich das Blatt nach einer knappen Viertelstunde komplett, genauer gesagt in dem Moment, in dem unser Yautja-Protagonist Dek auf dem Planeten Genna ankommt. Einem Planet, auf dem alles computergeneriert ist: Flora und Fauna und jedwede Bedrohung. Willkommen in einer Welt, die den Predator exakt so zeigt, wie Disney ihn sich für das Familien-Abo vorstellt. Und ein wehmütiges “Goodbye” zur knisternden Jagd-Spannung, die John McTiernan einst im Dschungel Mittelamerikas aufbaute. So sehr mir Prey für bestimmte Dinge (das reduzierte Setting, die dichte Atmosphäre, die hochgradig dynamische Katz-und-Maus-Beziehung zwischen Predator und Mensch) gefallen hat, so überfrachtet wirkt Badlands. Sobald Dek auf Genna gelandet ist, wimmelt es nur so vor computergenerierten Viechern und Monstern. Das hat leider sehr schnell eher den Charakter eines visuell unruhigen Hellboy-Aufgusses, als die stoische Atmosphäre des Jäger-jagt-Beute-Prinzips zu verströmen. Ohnehin geht es auf Genna erstaunlich zahm zu. Die FSK-16-Einstufung wäre vermutlich in fünf Jahren eher als FSK-12 durchgewunken worden. Offenbar versucht man, das Predator-Thema für eine jüngere Generation aufzubereiten und das Franchise massentauglich in die Breite zu ziehen. Da kommt es der Story natürlich extrem zupass, dass hier in erster Linie Androiden unterwegs sind und keine echten Menschen. Denn Blech und künstliches Gewebe bluten nun mal nicht. Und schon gar nicht rot. Körperflüssigkeiten sind in Badlands vornehmlich grün, lila oder sonstwie außerirdisch. Blutige Konsequenzen? Fehlanzeige.

Doch das ist nicht das Schlimmste. Was das Drehbuch mit der Lore der Jäger anstellt, ist mehr als eine Zäsur. Da haben wir den Vater, der sich im Zweikampf mit seinem älteren Sohn komplett der Predatoren-Ehre entzieht und sich als Feigling entpuppt, als er von seiner Unsichtbarkeit Gebrauch macht, sobald es für ihn gefährlich wird. Ein Yautja, der aktive Tarnung im rituellen Nahkampf nutzt, um sich einen Vorteil zu verschaffen? Was ist aus dem Ehrenkodex geworden, für den der Predator 1987 am Ende sogar seine Maske und Bewaffnung ablegte, um Dutch Schaefer im fairen Mann-gegen-Mann-Kampf gegenüberzutreten? Eben noch was von “schwächstes Glied der Familie” grunzen und dann gegen den eigenen Sohn die Cheat-Karte ziehen – uncool, Daddy! Zudem wird der Predator Dek hier nicht nur erstmals zum Protagonisten gemacht, er muss auch noch Hilfe annehmen. Das ist ein absolutes Sakrileg im Kanon der stoischen Einzelgänger. Möchte man die Zeitrechnung des Franchise komplett neu starten, dann kann man das so machen. Aber jeder Fan des ersten Teils und jeder, der durch Prey Hoffnung auf eine sinnvoll-moderate Modernisierung bei gleichzeitiger Besinnung auf die Wurzeln hatte, dürfte sich hier schmerzhaft ans Schienbein getreten fühlen. Mit ein bisschen Wohlwollen ist Badlands eine Art Klingonen-Solo-Abenteuer und als Spin-off aus dem Star-Trek-Universum hätte das vielleicht sogar funktioniert. Nicht aber im Kanon von Predator. Erschwert wird das Anschauen durch den Umstand, dass die CGI-Effekte mitunter nicht gut aussehen und den Zuschauer aus der Immersion reißen. Das beginnt beim physikalisch oft unglücklich integrierten Torso von Elle Fannings Androiden-Charakter Thia, geht weiter über die lieblos designten und wenig überzeugend gerenderten Kreaturen auf Genna und endet bei einem Yautja, der völlig unnatürlich, fast schon gewichtslos wie ein Flummi von Baum zu Baum hüpft. Die physische Schwere, die das Kostümdesign früherer Filme so bedrohlich machte, weicht hier der Leichtigkeit digitaler Information.

Und auch wenn ich Elle Fanning wirklich mag – ihre Geschwätzigkeit und der gezwungen wirkende Humor ersticken jeglichen Ansatz von Atmosphäre im Keim. Der Kampf mit dem knuddeligen Bud ist so krass auf Comic-Relief getrimmt, dass wenig glorreiche Erinnerungen an Jar Jar Binks hochkommen. Das mag für eine bestimmte (neue) Zielgruppe ja fantastisch und Meme-tauglich sein, aber es verrät das, was Trachtenberg im direkten Vorgänger an Motiven und Ideen ersonnen hatte. Das eingeschobene Coming-of-Age-Thema wirkt außerdem im Predator-Kanon deplatziert. Schlimm zudem: Thia wird vom Drehbuch primär als wandelndes Erklärbär-Modul missbraucht. Wenn man eine Figur wie sie benötigt, um uns die Welt und jeden noch so offensichtlichen Plot-Point eines wahrlich nicht komplizierten Drehbuchs zu erklären (und zwar auch all das, was auf dem Bildschirm visuell ohnehin längst eindeutig erkennbar ist), dann wissen wir, dass das Franchise leider exakt dort angekommen ist, wovon Matt Damon vermutlich auch in seinen schlimmsten Albträumen nicht geträumt hätte. In einem Podcast äußerte er sich kürzlich äußerst treffend und kritisch darüber, dass Filme heute gezielt für die doomscrollende Netflix-Klientel geschrieben werden, die parallel zum Filmschauen am Handy hängt. Audiovisuelle Subtilität stirbt, weil alles doppelt und dreifach in den Dialogen vorgekaut werden muss, damit auch derjenige noch mitkommt, der gerade drei TikToks geliked hat. Badlands ist das filmgewordene Symptom dieser Krankheit. Wie weit sich der Film von seinen Wurzeln entfernt hat, fasst ein einzelner Dialogsatz ungewollt perfekt zusammen. “Sensibilität ist eine Schwäche”, sagt Dek nach knapp einer halben Stunde zu Thia. Und genau dieser Tenor war dem gnadenlosen, ursprünglichen Predator von 1987 in jeder Faser anzumerken. Er war die ultimative, unsensible Naturgewalt. Eine Tötungsmaschine, die keine Bindungen kannte. Und wie endet Predator: Badlands?







- Film
Bild- und Tonqualität BD

Dass Predator: Badlands digital gedreht wurde, ist durchweg sichtbar. Und ich würde milde vermuten, dass man hier absichtlich nicht auf die krasseste Schärfe abzielte. Denn während Totale bisweilen erschreckend unscharf sind, gibt’s nur wenige wirklich krispe Close-ups. Der Look der anteilig eher geringen Realfilmanteile ist auf diese Weise aber den großteils vorhandenen CGI-Anteilen angepasst, die ohnehin softer erscheinen. Was subjektiv schnell auffällt: Badlands ist kein wirklich hübscher Film, womit er sich in die zahlreichen Big-Budget-Filme der letzten Jahre einreiht, die schlicht hässlich aussehen. Natürlich hat man es auf Genna mit einer feindlichen Umgebung zu tun. Aber darf sie farblich deshalb nicht etwas hübscher und abwechslungsreicher sein? Eine Welt, die zur Hälfte mit Dschungel/Urwald bedeckt ist und die interessante Eigenschaften aufweist wie die glasartigen Felder, einzig in wenig kontrastreichen Farben und ohne große Abwechslung abzubilden. Dazu kommt, dass der Kontrastumfang eher schwach ausgeprägt ist und flach bleibt. Das Encoding dürfte ebenfalls besser sein.

Wie beim Anbieter üblich, so gibt’s auch bei Predator: Badlands Dolby Digital Plus für die Synchro und DTS HD-Master fürs Englische – beides jeweils in 7.1. Jetzt ist es bei Titeln, die über den Disney-Konzern veröffentlicht werden, immer so eine Sache. Nicht selten musste man in der Vergangenheit mit Tonspuren leben, die bereits im Ursprung wenig dynamisch gemischt waren und viel zu zahm rüberkamen. Im Falle von Badlands darf man aber durchaus etwas Entwarnung geben. Vorausgesetzt, man erhöht die Lautstärke um 3 bis 5 dB, gibt’s schon während der beiden Shuttle-Momente direkt zu Beginn satten Bass und gute Dynamik. Begleitet vom atmosphärisch passenden Score und der sonoren Stimme macht das wirklich Spaß. Auch der kurze Fight in der Höhle sowie die satten Stimmen des älteren Predatoren überzeugen durch Dynamik und Wucht. Ich gehe so weit zu sagen, dass eine Disney/Fox-Tonspur eines neue(re)n Films schon sehr lange nicht mehr so viel Präsenz und Kraft hatte. Sämtliche Szenen, die mit Shuttles zu tun haben, nutzen die Mains und Subs effektiv – besonders, wenn die Antriebe spratzeln. Soundeffekte, die durch die Gimmicks der Jäger erzeugt werden, nehmen den Raum vollständig ein. Das wabernde Geräusch der Klingen dringt messerscharf ins Heimkino ein und die typischen Klickersounds der Predatoren erzeugen echte Gänsehaut. Auch der zu Beginn wirklich kongenial gewählte Score mit Sprechgesängen in Yautja-Sprache legt sich eindrucksvoll auf sämtliche Speaker. Gelegentlich hat man das Gefühl, dass es etwas dumpf zugeht, was aber auch an den betont tiefen Stimmen der Jäger sowie den gedämpften Sounds in der Höhle liegt. Im späteren Verlauf bleibt zwar die Filmmusik immer noch etwas basslastig, es kommen im Urwald aber deutlich mehr Höhenanteile hinzu. Und es gesellen sich wunderbar räumliche Soundeffekte hinzu, wenn Blüten hunderte von Pfeilen abschießen oder der Urwald akustisch förmlich auflebt. Taucht nach 57 Minuten dann der Kalisk auf, bleibt im Heimkino kein Stein mehr auf dem anderen. Diese Art von Brachialität hat man von einer Disney-Tonspur lange nicht mehr hören dürfen. Gegenüber der englischen DTS-HD-MA-Fassung kann man im Messschrieb ganz vereinzelt erkennen, dass Dynamikspitzen im O-Ton noch einen Hauch stärker auspegeln. Aber wer das im 1:1-Vergleich hört, der kann’s in der Nacht auch mit Luchs und Eule aufnehmen. Hier eine prozentuale Abwertung vorzunehmen, ist beinahe ungerecht. Ich tue es zwar, aber in der Praxis wird den Unterschied kaum jemand bemerken.







- Film
Bild- und Tonqualität UHD

Predator: Badlands wurde mit der Arri Alexa Mini LF gefilmt und kam über die Originalauflösung von 4.5K über ein 4K-DI auf die Scheibe. Dazu gibt’s HDR10 und Dolby Vision – womit die Disk schon mal einen großen Vorteil gegenüber dem Stream hat, da Disney+ seit Kurzem sogar nicht mal mehr HDR10 für seine Titel bietet. Da Disney seine Titel (und 20th Century Studios gehört nun einmal dazu) in der Regel ziemlich konservativ mastert, gibt’s auch hier keine super krassen HDR-Highlights. Hinzu kommt das für den Anbieter typische und sichtbar dunklere Grading gegenüber der Blu-ray (die ihrerseits nicht zu hell ist). Zwar sind Schwarzwerte etwas satter und ein leichter Grauschleier, der über dem Bild der Blu-ray liegt, ist hier gelüftet, aber sonderlich absetzen kann sich die 4K-Disk von der Full-HD-Scheibe nicht. Die wenigen wirklich scharfen Close-ups zeigen etwas mehr Detailtiefe und auf Gesichtern mehr Poren. Die CGI-Welt profitiert allerdings nur hauchzart durch eine etwas feinere Randabstufung, nicht durch essenziell mehr Auflösung. Und auch hier könnte das Encoding sauberer und feiner zu Werke gehen. Das Digitalrauschen ist eher grob.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD Blu-ray ist sichtbar dunkler eingepegelt.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Dennoch: Die 4K-Disk zeigt mehr Details – trotz Unschärfen.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … nicht der schärfste ist.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links):


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … dunklere Abstimmung zeigt Hauttöne etwas rosiger. Kontraste wirken dynamischer.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … sind nicht knackscharf.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Plötzlich ist das Bildformat der UHD-BD schmaler.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … gibt’s dennoch.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links):


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … tatsächlich etwas feiner aufgelöst.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links):


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … ist über die 4K-Disk tatsächlich noch knackiger.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links):


UHD HDR10 (Slider ganz nach links):


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die HDR-Scheibe holt dennoch noch mehr Dynamik aus den Flammen.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links):


UHD HDR10 (Slider ganz nach links):


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … zwar das dunklere, aber etwas kräftiger kontrastierte Bild. Die Schärfe in der Tiefe könnte aber durchweg besser sein.

Wie bei Disney üblich, bleibt’s für die Synchro bei Dolby Digital Plus, während der O-Ton 3D-Sound erhält. Gegenüber der DTS-HD-MA-Fassung ist die Atmos-Variante auf der regulären Ebene praktisch identisch unterwegs. Der Center hört sich gleich an und misst sich auch gleich. Im LFE geht es ab und an (aber wirklich selten) etwas weniger heftig zur Sache. Aber auch hier: Wer das wahrnimmt, sitzt mit einem empfindlichen Seismografen direkt vor der Membran. Die Möglichkeit, Sounds auf die Höhen-Ebene zu legen, ist bei einem Film wie Predator: Badlands natürlich höchst willkommen. Und der Film nutzt es ausgiebig? Schon das Shuttle zu Beginn donnert über die Köpfe hinweg, während in der Höhle kurz darauf äußerst atmosphärische Geräusche hinzukommen: nachhallende Stimmen, tropfendes Wasser sowie das dynamische Zischen der Yautja Schwerter. Nach 12 Minuten fetzt dann ein Gewitter heftig von oben und der Flug im Shuttle kurz darauf setzt richtig coole Dynamikspitzen von oben. Noch atmosphärischer sind aber die zahlreichen Geräusche, die dann später im Dschungel zu hören sind, wenn Dek sich gegen allerlei Waldwesen zur Wehr setzen muss. Wenn nach 22 Minuten ein Flugmonster über Dek hinwegfliegt und in der Folge noch Dinge fallen lässt, gibt’s erneut satte Geräusche von oben – insbesondere, wenn die Pflanzen hundertfache Pfeile verschießen. Ebenfalls cool sind die Computergeräusche nach 32’40 oder die sägenden Sounds nach 35’40 oder 36’00. Die Fress- und Grunzgeräusche nach knapp 38 Minuten werden von weiteren Verlautbarungen des seltsamen Wesens begleitet und der Fight nach knapp unter einer Stunde wird fast pausenlos von oben begleitet. Nach 69 Minuten wird es dann noch mal aktiv, wenn Dek vor Tessa fliehen muss. Nach 71’30 gibt’s dann eine Stimme von oben und auch nach 77 Minuten ertönt noch mal die Computerstimme aus den Heights. Im Finale gibt es dann zwar Umgebungsgeräusche, aber keine dedizierten 3D-Sounds mehr. Erst nach 95’25 zischt es dann noch mal von oben.







- Film
Bonusmaterial
Das Bonusmaterial liefert neben einigen gelöschten und wahlweise kommentierten Szenen auch einen Audiokommentar von Regisseur, Produzent, Kameramann und Stunt-Koordinator. Die vier Featurettes, die sich um die Besetzung des Predatoren, die Verkörperung von Thia/Tessa, die Erschaffung der Badlands und die Welt, aus der die Predatoren kommen, erzählen, sind relativ kurz und haben ein wenig zu viel Werbecharakter. Sie sind allerdings sämtlich deutsch untertitelbar.
Fazit
Predator: Badlands ist weder für Fans des Originals, noch für solche, die mit Prey warm wurden, eine befriedigende Erweiterung des Franchise. Für die Generation TikTok mag die Art und Weise, wie Trachtenberg hier Jäger-Einsamkeit gegen Kooperation und Spannung gegen Humor tauscht, interessant sein. Aber die Disney’isierung ist hiermit in vollem Gange. Schade drum. Und schade um ein paar cool inszenierte/choreografierte Fights. Was aber an Geschichte nicht überzeugt, sollte man nicht überdies noch in generischem CGI mit beliebigem Monsterdesign ertränken – hier ist wirklich so viel falsch gelaufen, dass man sich nach dem Konsum erst einmal setzen und durchschnaufen muss. Immerhin: Der Sound ist richtig fetzig – trotz Disney.
Timo Wolters
Bewertung
Bildqualität BD: 75%
Bildqualität UHD: 75%
Tonqualität BD/UHD (dt. Fassung): 85%
Tonqualität BD (Originalversion): 90%
Tonqualität UHD 2D-Soundebene (Originalversion): 90%
Tonqualität UHD 3D-Soundebene Quantität (Originalversion): 75%
Tonqualität UHD 3D-Soundebene Qualität (Originalversion): 85%
Bonusmaterial: 60%
Film: 50%
Anbieter: Walt Disney
Land/Jahr: USA/NZ 2025
Regie: Dan Trachtenberg
Darsteller: Dimitrius Schuster-Koloamatangi, Elle Fanning, Cameron Brown, Michael Homik, Ravi Narayan, Reuben de Jong
Tonformate BD: dts-HD-Master 7.1: en // Dolby Digital 7.1 Plus: de
Tonformate UHD: Dolby Atmos (True-HD-Kern): en // Dolby Digital 7.1 Plus: de
Untertitel: de, en
Bildformat: 2,39:1
Laufzeit: 107
Codec BD: AVC
Codec UHD: HEVC
Disk-Kapazität: BD-66
Real 4K: Ja (4K DI)
High Dynamic Range: HDR10, Dolby Vision
Maximale Lichtstärke:
FSK: 16
(Copyright der Cover, Szenenbilder und vergleichenden Screenshots: © 2026 20th Century Studios. All Rights Reserved.)
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- Mainspeaker: 2 x Canton Reference 5.2 DC
- Center: Canton Vento 858.2
- Surroundspeaker: 2 x Canton Vento 890.2 DC
- Subwoofer: 2 x Canton Sub 12 R
- Heights: 4 x Canton Plus X.3
- AV-Receiver: Denon AVR-X4500H
- AV-Receiver: Pioneer SC-LX59
- Mini-DSP 2x4HD Boxed
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- Epson EH-TW9400
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