Blu-ray Review


OT: Star Trek VII: Generations


Fantasy-Welt
Nach sechs Kinofilmen der Classic-Crew war’s Zeit für einen Wachwechsel.
Inhalt

Wir schreiben das Jahr 2371: Die Crew der Enterprise hat sich auf dem Holodeck eingefunden, um dort die Beförderung Worfs zum Lieutenant Commander zu zelebrieren. Doch mitten in die Feierlichkeiten hinein kommt ein Notruf von einem Sternobservatorium. Dort schießt Dr. Tolian Soran eine Sonde auf einen in der Nähe befindlichen Stern und bringt diesen damit zum Implodieren. Die daraufhin entstehende Schockwelle zerstört das ganze Planetensystem des Sterns. Als sich die Enterprise nähert, entführt Soran Geordi La Forge. Picard erfährt währenddessen von Guinan mehr über Soran, der offenbar davon besessen ist, in ein gewisses Energieband, den Nexus, zurück zu kehren. In diesem haben Raum und Zeit keine Bedeutung und man kann das Leben leben, das man sich wünscht. Doch da Soran nicht mit einem Schiff hineinfliegen kann, muss er es näher zu sich bringen. Das wiederum bedeutet, dass er weitere Sterne zerstören wird, um den Nexus gravitativ zu bewegen und zu ihm zu steuern. Als Soran das gelingt, werden er und Picard in das Band gezogen, wo der Captain der Enterprise überraschende Bekanntschaft macht …

Nach dem künstlerischen und finanziellen Desaster des fünften Star-Trek-Kinofilms Am Rande des Universums, den Kirk-Darsteller William Shatner höchstpersönlich vor die Wand gefahren hatte, gelang es mit der Wiederbesetzung von Zorn-des-Khan-Regisseur Nicolas Meyer, das Star-Trek-Schiff noch einmal rumzureißen. Der sechste Teil, Das unentdeckte Land, gilt für viele als bester Kinoausflug innerhalb der Classic Series rund um Kirk und Spock. Während James T. und McCoy dort in eine Verschwörung verwickelt wurden, die beinahe die Friedensgespräche zwischen Klingonen und Föderation beendet hätte, steht am Ende fest, dass DIESE Enterprise außer Dienst gestellt werden wird. Kirk trägt in sein Logbuch ein, dass ein neues Schiff und eine neue Besatzung sein Erbe fortführen werden. Als Shatner diesen Satz im Kino fallen lässt, ist die Crew der Next Generation rund um Picard und Riker bereits seit vier Jahren unterwegs und traf dabei auf neue Spezies und mindestens genauso große Gefahren. Drei Jahre später ist es dann soweit. Die TV-Abenteuer der Next Generation enden in den USA am 23. Mai 1994 – knapp zwei Monate, nachdem die Folge abgedreht worden war. Parallel zu den letzten Drehtagen der Episode(n) 177/178 begannen bereits die Dreharbeiten am ersten Kinofilm, der nicht ganz unbegründet Generations heißen sollte.

Der Entschluss, einen siebten Star-Trek-Kinofilm zu inszenieren, wurde relativ kurzfristig nach Das unentdeckte Land gefasst, während sich die Next Generation noch in ihrer sechsten Staffel befand. Mit dem Schreiben des Skripts wurden die versierten Autoren der TV-Show, Brannon Braga und Ronald D. Moore, beauftragt. Und die kamen schnell auf die Idee, eine Art Staffelübergabe von der alten Crew zur neuen Crew zu integrieren. Dass man hierbei irgendwie mit der Zeit spielen musste, lag entsprechend auf der Hand – immerhin liegen zwischen der Kirk- und Picard-Crew ziemlich genau 100 Jahre. Sich ein Paralleluniversum zu erdenken, das in Form eines Energiebandes schon seit langer Zeit existiert, war eine bequeme Idee. Allerdings hat man daraus nur wenig gemacht. Die unnötig verworren erzählte Geschichte wirkt über weite Strecken träge und schwerfällig und wäre selbst als TV-Zweiteiler eine der schwächeren Episoden gewesen. Der Filmbösewicht ist mit Malcolm McDowell zwar prominent besetzt, doch was bringt’s, wenn man in dessen Schauspiel ständig an einen gealterten und zahnlosen Alex aus Clockwork Orange erinnert wurde und es seiner Darbietung an Böswilligkeit fehlte. Fehlen ist ein gutes Stichwort, denn der Zusammenkunft von Picard und Kirk hätte man mehr Dynamik und Drive gewünscht. Es reicht für einen unterhaltsamen SciFi-Film nicht, mit dauernden Querverweisen auf Zuschauerfang zu gehen. Denn die selbstreferenziellen Anspielungen mögen netter Fanservice gewesen sein, erschwerten aber zum einen den Zugang für Nicht-Trekkies und waren auch nicht immer unterhaltsam. Es blieb zu hoffen, dass die Next-Generation-Crew in ihrem nächsten Kinoausflug ein besseres Drehbuch bekamen und vielleicht auch einen besseren Regisseur.







Bild- und Tonqualität BD

Puh, was für ein wachsiges Bild uns Star Trek: Treffen der Generation uns über die alte Blu-ray offerierte. Jegliches Filmkorn wurde in den stilleren Szenen praktisch getilgt. Lediglich in etwas schnelleren Kamerabewegungen zeigt sich noch die typische Körnung des analogen Ausgangsmaterials – und das nicht gerade souverän, weil der Rauschfilter hier zwar versucht zu greifen, es aber nicht hinbekommt. Damit das Bild nicht vollkommen unscharf wirkt, hat man (wie es damals so üblich war) nachgeschärft. Und das führt zu diesen typisch maskenhaften Gesichtern, deren Fältchen viel stärker hervortreten als sie es eigentlich tun, während das gesamte Gesicht als solches völlig glattgebügelt erscheint. Schminke tritt auf diese Weise dermaßen stark zum Vorschein, dass jeder Maskenbildner sich gegruselt abwenden muss und Kirk sieht aus, als habe er zwei Zentimeter Grundierung auf der Stirn kleben. Wie auch bei Der erste Kontakt sind Farben etwas zu poppig bunt und der Himmel während der Schiffs-Party auf dem Holodeck ist ganz schön grün geworden.
Die Blu-ray, die nun den 4K-Scheiben beiliegt, bekam ein auf dem neuen Master basierendes Upgrade. Und dass es sich um eine Neuabtastung handelt, sieht man bereits am sehr deutlich anderen Bildausschnitt. Gegenüber der alten Blu-ray wurden nicht nur Proportionen gerade gerückt (Köpfe bekamen etwas mehr Breite und weniger Höhe), sondern auch das gesamte Bild ein Stück nach rechts verschoben. Man sieht nun also links mehr, dafür rechts weniger. Man darf davon ausgehen, dass der neue Scan den eher gewünschten Inhalt anzeigt. Was das reine Grading angeht, sind die Unterschiede noch deutlich als bei Der erste Kontakt. Data beispielsweise hat auf dem Segelschiff ein dermaßen goldenes Antlitz, dass man meint, ihn als Deko an einen Weihnachtsbaum hängen zu können. Dies ist nun sehr deutlich korrigiert und in diesen Szenen hat er eher wieder das grünlich-graue Androiden-Antlitz. In späteren Szenen innerhalb der Enterprise fällt der Unterschied nicht mehr so drastisch aus. Doch was man an ihm immer gut erkennen kann, ist die Veränderung in der Körnung. Die alte Disk zeigte gerade Data furchtbar wachsig und übersatt geschminkt. Dieses Bild weicht nun einem filmisch-authentischen Look, dessen Körnung in den allermeisten Szenen sehr realistisch und natürlich erscheint. Maskenbildner dürfen sich nun wieder entspannt zurücklehnen, weil ihre Arbeit nicht so furchtbar krass offenbart wird. Selbst das (nicht immer perfekte) Make-up der Klingonen-Schwestern ist nun wieder glaubwürdiger. Hautfarben bekommen durchweg etwas mehr Leben und lassen Wangen durchbluteter erscheinen – manchmal vielleicht etwas zu viel des Guten. Außerdem ist die neue Blu-ray sichtbar heller abgestimmt, was für mehr Durchzeichnung und weniger harsche Kontraste sorgt. Allerdings wirkt es hier und da etwas flach und könnte mehr Dynamik vertragen. Auch die Körnung ist nicht immer absolut souverän (siehe Screenshotvergleich unten) und das Encoding dürfte durchweg besser sein. Farben wirken dafür authentischer gegenüber der alten Blu-ray. Sie sind nicht überbetont, liefern aber (gerade beim Anblick des Nexus) mehr Differenzierung.


Blu-ray (2023) (Slider ganz nach links): … gegen filmisch-authentischen Kirk mit korrekter Kopfform. Gut sichtbar, wie stark das Bild auf der horizontalen Achse unterschiedliche Einpassungen hat.


Blu-ray (2023) (Slider ganz nach links): … farblich natürlicheren Data bei der neuen Blu-ray.


Blu-ray (2023) (Slider ganz nach links): … hat die neue Blu-ray etwas mehr Helligkeit und gesündere Hauttöne.


Blu-ray (2023) (Slider ganz nach links): Die Körnung der Blu-ray ist in dunkleren Szenen manchmal etwas inkonsistent.


Blu-ray (2023) (Slider ganz nach links): Ganz verschweigen kann die neue Blu-ray das nicht. Aber durch fehlende Nachschärfung und authentische Filmauflösung wirkt das schon deutlich glaubwürdiger.


Blu-ray (2023) (Slider ganz nach links): … und wie filmisch dagegen das neue Bild der Blu-ray.


Blu-ray (2023) (Slider ganz nach links): Ebenso unglaublich, wie gut es aussehen kann, wenn es richtig gemacht wird.


Blu-ray (2023) (Slider ganz nach links): Viel hübscher ist er über die neue Blu-ray.


Blu-ray (2023) (Slider ganz nach links): Zunächst nur die Übersicht.


Blu-ray (2023) (Slider ganz nach links): Gegen die neue Blu-ray, die das Ganze ohne Filterung zeigt, ist die alte BD machtlos.

Star Trek: Treffen der Generationen lieferte damals Dolby True HD in 5.1 für die englische Fassung und Dolby Digital 5.1 für die deutsche Synchro. Diese präsentiert sich trotz des recht komprimierten Formats sehr räumlich und lässt schon die Enterprise nach knapp elf Minuten wuchtig Richtung Energieband treiben. Dialoge kommen derweil klar und sehr deutlich zur Geltung, könnten aber etwas mehr Volumen vertragen. Die Explosion des Schiffes kurz drauf klingt relativ dynamisch. Nicht, dass hier größte Wurzeln ausgerissen werden, aber es donnert schon ganz ordentlich, wenn die NCC-1701-B immer stärker Richtung Nexus gezogen wird. Da kann sich so manche heutige Disney-Scheibe eine große Portion von abschneiden. Und der englische True-HD-Sound klingt (abgesehen von dezent höherer Lautstärke) nur in den Dialogen hörbar anders. Dort dann aber durchaus wahrnehmbar, weil die Stimmen mehr Volumen haben und angenehmer eingebettet sind. Die neue Blu-ray bietet zwar ebenfalls nur Dolby Digital 5.1 fürs Deutsche, doch der ist ein paar dB lauter eingepegelt. Dabei dürfte es aber geblieben sein, denn wenn man die Lautstärke anpasst, hört man eigentlich keine Unterschiede. Der englische True-HD-Sound ist so viel besser aber trotz HD-Kodierung nicht.







Bild- und Tonqualität UHD

Star Trek: Treffen der Generationen wurde damals natürlich analog aufgezeichnet. Das 35-mm-Filmmaterial wurde mit Panavision Kameras belichtet und kam nun über ein 4K auf die UHD Blu-ray. Paramount gradete zudem mit HDR10 und Dolby Vision – inklusive eines im Rahmen von Rec.2020 erweiterten Farbraums. Auffällig gegenüber der Blu-ray ist zunächst die sichtbar dunklere Abstimmung. Hier und da ist das per HDR10 etwas (zu) düster, während Dolby Vision in dunklen Bildanteilen etwas mehr Durchzeichnung liefert. Grundsätzlich hätte man sich vom HDR auch in puncto Spitzlicht-Präsenz mehr erhofft. Die Sterne im All werden trotz ihrer kleinen und punktuellen Lichtquelle nicht heller wiedergegeben als über die Blu-ray. Hier ist man doch etwas konservativ im Mastering unterwegs gewesen. Auf der Habenseite stehen aber die von allen drei Disks am natürlichsten dargestellten Hauttöne. Die bisweilen etwas rosigen Bäckchen der Darsteller sind wieder neutraler und die Hautbräune von Kirk wirkt realistischer. Dennoch ist Rot wesentlich prägnanter auf der HDR-Scheibe zu sehen. Die Rotanteile der Uniformen verlieren ihre Orangebetonung und liefern satte Kirschfarben. Was ebenfalls durchgängig besser (und zwar sichtbar) ist, ist das Encoding der UHD Blu-ray. Wo die neue Blu-ray zwar die Filmkörnung wieder zeigt, aber durchaus clusterhaft und mit softeren Stellen anordnet, überzeugt die 4K-Disk hier mit homogener Körnung. Vielleicht noch nicht ganz auf perfektem Niveau, aber besser als das, was Paramount mitunter zuletzt ablieferte. Die Auflösung wird dadurch noch mal feiner und lässt die Seile an der Takelage definierter und abgegrenzter erscheinen. Bis auf die etwas dunkle Abstimmung und die fehlenden Highlights in den Spitzlichtern ist die UHD Blu-ray durchweg gut geworden.
UPDATE: Nach einigen Kommentaren bzgl. der Helligkeit der UHD-BD wurde in der Bewertung erstmals seit Längerem wieder eine Differenzierung zwischen HDR10 und Dolby Vision vorgenommen, da Dolby Vision in Summe die bessere Durchzeichnung in den dunklen Szenen vermittelt und der Unterschied zu HDR10 dort sichtbar wird.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD Blu-ray zeigt’s neutraler, was im laufenden Bild realistischer aussieht.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … ist der Unterschied kaum auszumachen.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD Blu-ray macht’s neutraler.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … erhält über die Blu-ray mehr Braunanteile.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … kann die HDR-Disk das noch etwas besser. Die Haare bekommen einen realistischen Grauton und verlieren den Gelbanteil.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … nimmt die UHD Blu-ray etwas zurück.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links):


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … sind die Taue über die 4K-Disk noch besser aufgelöst.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links):


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD Blu-ray löst das Korn besser auf und ist homogener in der Darstellung.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Der Unterschied im Encoding wird so noch etwas deutlicher.







Bonusmaterial
Das Bonusmaterial entspricht jenem der bisherigen Blu-ray, liegt auch nur auf dieser (komplett) und hat sich nicht verändert, bzw. wurde nicht ergänzt. Wir bekommen eine Vielzahl an Featurettes, entfernte Szenen sowie zwei Audio- und einen Textkommentar. Letztere sind auch auf der UHD Blu-ray enthalten.
Fazit
Der erste Ausritt der Picard-Crew ins Kino ist auch aus heutiger Sicht ein etwas zähes Stück SciFi-Geschichte. Die Geschichte ist verworren erzählt, an sich leider auch ziemlich unspannend und das Aufeinandertreffen von Kirk und Picard zeigt (leider) nur, dass Shatner der schwächere Schauspieler ist (sorry an die Fans). Für Trekkies gibt’s immerhin eine Fülle an Referenzen an die Star-Trek-Historie. Visuell schlägt die neue Blu-ray die alte bereits um Längen, auch wenn die Körnung hier und da nicht ganz konsistent ist. Die UHD Blu-ray macht das noch besser, ist homogener encodiert, detaillierter und farblich etwas neutraler – insgesamt die bessere Wahl.
Timo Wolters
Bewertung
Bildqualität BD (2013): 50%
Bildqualität BD (2023): 70%
Bildqualität UHD (HDR10): 70%
Bildqualität UHD (Dolby Vision): 75%
Tonqualität BD (2013) (dt. Fassung): 75%
Tonqualität BD (2023) dt. Fassung): 75%
Tonqualität UHD (dt. Fassung): 75%
Tonqualität BD (Originalversion) (2013): 80%
Tonqualität BD/UHD (Originalversion) (2023): 80%
Bonusmaterial: 70%
Film: 60%
Anbieter: Paramount Home Entertainment
Land/Jahr: USA 1994
Regie: David Carson
Darsteller: Sir Patrick Stewart, William Shatner, Brent Spiner, Gates McFadden, Whoopie Goldberg, Jonathan Frakes, LeVar Burton, Marina Sirtis, Michael Dorn, Malcolm McDowell, Johann König
Tonformate BD (2013): Dolby Digital 5.1: de // Dolby True HD 5.1: en
Tonformate BD (2023): Dolby Digital 5.1: de // Dolby True HD 7.1: en
Tonformate UHD: Dolby True-HD 5.1: de // Dolby True HD 7.1: en
Untertitel: de, en
Bildformat: 2,39:1
Laufzeit: 118
Codec BD: AVC
Codec UHD: HEVC
Disk-Kapazität: BD-66
Real 4K: Ja (4K DI)
High Dynamic Range: HDR10, Dolby Vision
Maximale Lichtstärke: 1000 Nit
FSK: 12
(Copyright der Cover, Szenenbilder und vergleichenden Screenshots liegt bei Anbieter: Paramount Pictures)
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So testet Blu-ray-rezensionen.net
Die Grundlage für die Bild- und Tonbewertung von Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays bildet sich aus der jahrelangen Expertise im Bereich von Rezensionen zu DVDs, Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays sowie Tests im Bereich der Hardware von Unterhaltungselektronik-Komponenten. Gut zehn Jahre lang beschäftigte ich mich professionell mit den technischen Aspekten von Heimkino-Projektoren, Blu-ray-Playern und TVs als Redakteur für die Magazine HEIMKINO, HIFI TEST TV VIDEO, PLAYER oder BLU-RAY-WELT. Während dieser Zeit partizipierte ich an Lehrgängen zum Thema professioneller Bildkalibrierung mit Color Facts und erlangte ein Zertifikat in ISF-Kalibrierung. Wer mehr über meinen Werdegang lesen möchte, kann dies hier tun —> Klick.
Die technische Expertise ist aber lediglich eine Seite der Medaille. Um stets auf der Basis von aktuellem technischen Wiedergabegerät zu bleiben, wird das Testequipment regelmäßig auf dem aktuellen Stand gehalten – sowohl in puncto Hardware (also der Neuanschaffung von TV-Displays, Playern oder ähnlichem, wenn es der technische Fortschritt verlangt) als auch in puncto Firmware-Updates. Dazu werden die Tests stets im komplett verdunkelbaren, dedizierten Heimkino angefertigt. Den Aufbau des Heimkinos könnt ihr hier nachlesen —> Klick.
Dort findet ihr auch das aktuelle Referenz-Gerät für die Bewertung der Tonqualität, das aus folgenden Geräten besteht:
- Mainspeaker: 2 x Canton Reference 5.2 DC
- Center: Canton Vento 858.2
- Surroundspeaker: 2 x Canton Vento 890.2 DC
- Subwoofer: 2 x Canton Sub 12 R
- Heights: 4 x Canton Plus X.3
- AV-Receiver: Denon AVR-X4500H
- AV-Receiver: Pioneer SC-LX59
- Mini-DSP 2x4HD Boxed
Das Referenz-Equipment fürs Bild findet ihr wiederum hier aufgelistet. Dort steht auch, wie die Bildgeräte auf Norm kalibriert wurden. Denn selbstverständlich finden die Bildbewertungen ausschließlich mit möglichst perfekt kalibriertem Gerät statt, um den Eindruck nicht durch falsche Farbtemperaturen, -intensitäten oder irrigerweise aktivierten Bild”verbesserern” zu verfälschen.
- Panasonic DMP-UB900
- Panasonic DP-UB824EGK
- Panasonic TX-55GZW954
- LG 55G16LA
- Epson EH-TW9400
- HDMI-Kabel: Audioquest Forest-Serie