Blu-ray Review / Disney+


OT: Thor: Love and Thunder


Götterdämmerung
Im vierten Thor-Abenteuer outen sich Chris Hemsworth und Regisseur Taika Waititi als weltgrößte Guns N’ Roses Fans.
Inhalt

Gorr kämpft sich mit seiner Tochter durch die Wüsteneinöde seines Planeten. Als das Kind in seinen Händen verdurstet, führen ihn Stimmen zu einer Oase in der Wüste. Mittendrin sitzt sein Gott Rapu, den er zuvor noch angefleht hatte, das Leben seiner Tochter zu retten. Rapu verhöhnt ihn auf Basis dieses “frommen Wunsches”, was Gorr dazu bewegt, ihm abzuschwören. Rapu würgt ihn als Reaktion. Doch bevor Gorr das Bewusstsein verliert, hält er plötzlich das Nekroschwert in den Händen, mit dem er in der Lage ist, selbst Götter zu töten. Rapu erliegt dem Schwertstoß und der zu solcher Macht Gekommene schwört nun, alle Götter zu töten. Kurz darauf bekommt Thor ein Notsignal von Sif, die er gemeinsam mit Korg schwer verletzt vorfindet. Sif verkündet, dass Gorr als nächstes Neu-Asgard angreifen will. Thor erreicht die Stadt und stellt mit Verwunderung fest, dass Jane Foster nun Mjölnir schwingt. Der Hammer verleiht Foster als “Mighty Thor” neue Kräfte, während sie eigentlich mit Krebs im finalen Stadium diagnostiziert wurde. Gorr hingegen gelingt es, beim Angriff auf Neu-Asgard eine große Gruppe Kinder zu entführen, die Thor und Jane natürlich wieder befreien wollen …

Ja, vielen war Taika Waititis Thor: Tag der Entscheidung bereits zu slapstickartig albern gewesen. Hatte sich der Regisseur von 5 Zimmer, Küche, Sarg doch nicht nur optisch, sondern auch im Ton weit von den beiden Vorgängern entfernt. Der Erfolg allerdings gab ihm Recht, denn mit 800 Mio. Dollar Einspiel war seine Interpretation der Götter-Helden in den Kinos deutlich einträglicher als die beiden Vorgänger. Kein Wunder, dass die Damen und Herren rund um Marvel Studios Präsident Kevin Feige dem Neuseeländer erneut das Vertrauen schenkten. Das geschah bereits kurz nach dem sich andeutenden Erfolg des dritten Teils und inkludierte auch die Tatsache, dass Chris Hemsworth (entgegen seines ursprünglichen Vertrages und dem Verhalten einiger seiner Avengers-Kollegen) für einen weiteren Auftritt zur Verfügung stehen würde, solange es ein gutes Skript gäbe. Das schien ihm während der Post-Produktionsphase dann sogar so gut zu gefallen, dass er sich auch als ausführender Produzent beteiligte. Die überraschendste und zwischenzeitlich für kontroverse Diskussionen sorgende News im Zusammenhang mit der Vorproduktion war dann aber die Ankündigung, dass Natalie Portman ihre Rolle als Jane Foster erneut aufnehmen würde. Denn schon bald daran schlossen sich Informationen an, nach denen sie als “Mighty Thor” agieren sollte – also jener Figur, die Jason Aaron 2015 in den Comic-Kanon einführte.

Da ein erster Trailer Natalie Portman mit Mjölnir und im Thor-Outfit zeigte, war der Shit-Storm vorprogrammiert, wähnte man doch erneut eine Woke-Welle, in der die männlichen Helden gegen weibliche ausgetauscht werden. Ein einerseits filminhaltlich unbegründetes Vorurteil (wie sich im fertigen Love and Thunder zeigt), das auch deshalb entkräftet ist, da es eben eine Comic-Vorlage dafür gibt – und zwar eine, die unter Fans und Kritikern gleichermaßen beliebt war. Die Integration des Mighty-Thor-Themas ist sogar ein ganz großer Glücksfall für den Film, denn in diesem wohnt eine tragische Dynamik. Jane Foster war nach dem Blip mit einer Krebsdiagnose konfrontiert worden, die der Film prominent zu Beginn implementiert. Das bietet nicht nur dynamische Begegnungen mit Thor, sondern ist auch für den Zuschauer selbst bewegend. Denn jedes Mal, wenn Jane als Mighty Thor mit dem Hammer unterwegs ist, mag sie Superkräfte haben. Doch deren Einsatz verkürzt ihre Lebenserwartung als Jane Foster drastisch. Waititi hat ein Händchen für diese dramatischen und bewegenden Momente. Und als Zuschauer sitzt man im Wechselbad der Gefühle, wenn man sich einerseits wünscht, sie möge Thor und ihren Freunden helfen, andererseits aber ihren Jane-Foster-Körper schonen. Dass der Regisseur diese Tragik mit einer weiteren paart, die den Antagonisten betrifft, ist das stärkste Pfund von Thor: Love and Thunder. Denn Gorr, der von Christian Bale mit aller Leidenschaft verkörpert wird, hat seine nachvollziehbaren Gründe für das Aufbegehren gegen die Götter. Seit Längerem hat man es also mal wieder mit einem Gegenspieler zu tun, dessen Verhalten/Bitterkeit man nachvollziehen kann.

All das kleidet Waititi in Actionszenen, die erneut unterhaltsam und spektakulär erscheinen. Daran lässt er auch die Guardians noch einmal für einen Kurzauftritt teilhaben. Dass sein Humor an entsprechenden Stellen etwas infantiler ist, muss man allerdings mögen. Das geht schon bei dem gewöhnungsbedürftigen Verabschiedungsritual zwischen Thor und Peter Quill an die Grenzen, findet seinen Höhepunkt dann allerdings in der Darstellung des Zeus. Russell Crowe ist in der Oberster-Olympischer-Gott-Rolle wirklich eine Witzfigur. Was auch immer sich das Drehbuch (oder er selbst) sich dabei gedacht haben – es ist nicht besser als das (bewusste) Schmierentheater, das zuvor so witzig von Mat Damon, Luke Hemsworth, Sam Neill und Melissa McCarthy auf einer Laienbühne aufgeführt wurde. Sein Zeus verkommt zu einem Zirkusdompteur, der offenbar auf sämtlichen Drogen ist, die das Götterparadies so hergibt. Diesem im albernen Dialekt auftretenden Clown wünscht man schneller, dass ihn der eigene Blitz träfe, als man “Guns ‘N Roses” sagen kann. Was vor allem deshalb schade ist, weil viele Gags des Films gut funktionieren. Die zahlreichen Filmzitate und Gastauftitte sind dafür ein Beispiel. Und wenn Thor zu Beginn auf Chuck-Norris-Spagat macht, während Dave Bautista als Drax im Hintergrund nur mit den Augen rollt, hat das durchaus Charme. Ebenso wie die Integration des (gefühlt) halben Backkatalogs der angesprochenen Metalband rund um W. Axl Rose. Wenn Thor zu Welcome to the Jungle Gegner mit Stormbreaker zerhackstückelt, ist das schon ein großer Spaß für Fans der 80er. Dazu passt auch das endschicke Design der Schriftarten im Abspann. Der coolste Running Gag sind natürlich die schreienden Ziegen – die lenken dann auch schon mal von den ziemlich cheesy-haften Dialogen ab. Leider wirken viele der Gags aber auch gewollt und entzaubern die Figur des Thor in vielen Szenen. Ständig muss er Zoten reißen, die oft einfach nicht witzig sind und im krassen Gegensatz zur Dramatik innerhalb von Janes Krankheitsbild stehen. Kann man sich bei den Eifersüchteleien zwischen Mjölnir und Stormbreaker noch ein Grinsen abringen, fehlt Thor bei der Mission Kinderrettung schlicht die notwendige Ernsthaftigkeit.

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- Mit THOR: LOVE AND THUNDER begibt sich der Donnergott (Chris Hemsworth) auf ein spektakuläres neues Abenteuer und trifft zusammen mit seinen Weggefährten König Walküre (Tessa Thompson) und Korg (Taika Waititi) auf alte und neue Freunde und Feinde – darunter seine Ex-Freundin Jane Foster (Natalie Portman), die sich seinen Hammer Mjölnir zu eigen gemacht hat, sowie der furchterregende Gorr (Christian Bale), der Götterschlächter.
Bild- und Tonqualität BD

Hell beginnt Thor: Love and Thunder, sehr hell. Die Szenen in der Wüste überstrahlen bewusst, während man im Himmel praktisch keine Zeichnung mehr erkennen kann. Tritt Gorr in das grüne Kleinod Rapus hinein, werden Farben und Kontraste kräftig und erfreuen das Auge. Die Bildruhe ist (man kennt das von Marvel-Produktionen) erneut herausragend. Während der hellen Szenen gibt es praktisch keinerlei Rauschen oder ähnliches. Fans von digitalem Look wird das freuen – zumal die Schärfe in Nahaufnahmen wirklich sehr gut ist und Gesichtsstrukturen dreidimensional abbildet. Farben sind das große Thema des Films, denn es wird kaum eine aus der bunten Palette ausgelassen – ob das ein kräftig orangefarbener Sonnenuntergang ist, die grüne Oase zu Beginn, die blauen Energieblitze, die aus Thors Axt schießen oder all das Gold in der Allmachtstadt. Ein paar wenige Randunschärfen sind objektivbedingt und Totale von CGI-Hintergründen kommen ebenfalls etwas softer rüber. Ansonsten gibt’s hier nicht viel zu kritisieren. Wie allgemein von Disney-/Marvel-Titeln bekannt, kommt auch die Blu-ray von Thor: Love and Thunder mit Dolby Digital Plus 7.1 fürs Deutsche und DTS HD-Master 7.1 fürs Englische. Und leider ist auch hier die Dynamikspreizung das Problem. Der Tiefbass ist während der Actionszenen zwar durchaus präsent, doch wenn Thor zu Welcome to the Jungle die Feinde dezimiert, findet das Ganze mehr oder weniger auf einem Lautstärkelevel statt. Wirkliche Dynamik ist hier leider erneut nicht gegeben. Und bevor das Gemecker über die deutsche DD+-Tonspur wieder losgeht: Sie ist nicht schuld. Die englische DTS-HD-Master-Version klingt keinen Deut dynamischer. Es ist nach wie vor die familienfreundliche Abmischung des Maus-Studios, die für den eher flachen Sound sorgt. immerhin ist der Film insgesamt sehr räumlich. Und das schon in der Intro-Sequenz in der Wüste. Der Wind weht sehr effektvoll von den Rears und die Tiergeräusche in der Oase hüllen wunderbar ein. Die Actionszenen liefern vielfältige Möglichkeiten, die Geräusche von Energiegeschossen oder Hammer-/Axt-Blitzen auf die rückwärtigen Speaker zu verteilen. Stimmen kommen dazu klar und deutlich aus dem Center.

![Thor - Love and Thunder [Blu-ray]](https://m.media-amazon.com/images/I/51NJ2pIzFHL._SL500_.jpg)
- Audiosprache: Englisch/Deutsch
Bild- und Tonqualität UHD

Thor: Love and Thunder wurde digital gefilmt. Zum Einsatz kamen eine Arri Alexa LF sowie eine Mini LF – beide mit IMAX-Zertifizierung. Außerdem wurde noch die Panavision Panaflex Millennium XL2 verwendet. Gemastert wurde das 4.5K-Material über ein 4K-DI, sodass wir es mit einem nativem 4K-Signal zu tun haben (jedenfalls bei den Realszenen). Disney liefert für die UHD Blu-ray standardmäßig HDR10 und einen im Rahmen von Rec.2020 erweiterten Farbraum. In der Praxis zeigt sich, wie zu erwarten, dass die arg hell überrissenen Szenen zu Beginn von der HDR-Scheibe besser durchzeichnet werden. Im ausgetrockneten Boden gibt es sichtbar mehr Differenzierung und Abgrenzung zwischen den trockenen Schollen. Bei den Farben und Highlights lebt die UHD Blu-ray dann ganz besonders auf. Schaut man sich die schimmernden Grün-, Rot- und Violett-Töne auf dem Körper des toten Schwertträgers an, sind diese über die 4K-Disk sichtbar strahlender und kontrastreicher. Wunderbar auch, wie viel mehr an Zeichnung der schneebedeckte Berg bei 27’00 hat. Das wirkt deutlich plastischer und dreidimensionaler. Dunkle Szenen sind zwar etwas weniger gut durchzeichnet, bleiben aber stets erkennbar und ohne Versumpfungen. Dass in dem Material deutlich mehr Auflösung steckt als die Full-HD-Scheibe reproduzieren kann, sieht man beispielsweise bei 38’40. Die Schrift auf den Zetteln im Aushang ist über die Blu-ray überhaupt nicht zu entziffern. Die UHD-BD liefert hier ein lesbares “Wanted” oder “People”. Ebenfalls sichtbar besser geht das Encoding mit dem Dach des Hauses bei 45’37 um, denn dort lässt die BD die Struktur doch eher vermissen. Wunderbar gerät auch die Differenzierung in der Feuerwolke bei 94’17 – hier überstrahlt die Blu-ray das, was von der HDR-Disk noch an Details wiedergegeben wird. Gleichermaßen im hell erleuchteten Portal bei 98’12. Die Blu-ray zeigt nicht mal an den Rändern im Inneren Details, geschweige denn die Wolken im Hintergrund. Alles Dinge, die von der UHD-BD noch dargestellt werden.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … zeichnet die UHD Blu-ray hier besser durch.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die HDR-Scheibe ist knackiger und kontrastreicher.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die 4K-Disk kann hier noch Zeichnung darstellen. Der dunkle Bereich rechts und links ist im laufenden Bild dennoch nicht versumpft.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD-BD ist lebendiger und kräftiger.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Genau das liefert die UHD Blu-ray.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD-BD liefert hier Details, die man über die Blu-ray nicht zu Gesicht bekommt.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die 4K-Disk löst hier sichtbar besser auf.


Wie üblich liefert Disney auch hier für die UHD Blu-ray eine Atmos-Spur für den Originalton. Die deutsche Fassung bleibt bei DD+. Der O-Ton ist gegenüber der DTS-HD-Master-Version der Blu-ray einen Hauch dynamischer. Aber wirklich nur einen Hauch. In Summe ist das immer noch viel zu wenig, um mit dynamisch abgemischten Tonspuren der Konkurrenz mithalten zu können. Dafür gibt’s aber zusätzlich die Höhen-Lautsprecher, die in Thor: Love and Thunder ausnahmsweise sehr gut zu tun bekommen – und bisweilen dynamischer agieren als die restlichen Speaker. Zunächst beginnt es dezent, mit ein paar Sandsturmwind-Geräuschen zu Beginn, die von Vogel-/Urwaldsounds in Rapus Oase abgelöst werden. Doch schon nach 5’50 kommt ein richtig cooler 3D-Toneffekt, wenn Gorr die Stimmen in seinem Kopf hört. Diese wandern über alle Atmos-Speaker und erzeugen eine fantastische Raumkulisse. Bei der Schlacht nach etwas über zehn Minuten hört man zunächst die Energiegeschosse, bevor bei Minute 12’00 die Blitze aus Thors Stormbreaker für einen weiteren coolen Sound sorgen. Während der Actionszenen sind es dann immer wieder Energiesalven oder die Blitzgeräusche aus Stormbreaker uns Mjölnir. Außerdem hört man immer wieder auch die Filmmusik von oben oder das Vorbeirauschen des Schlittens nach 49’30. Wenn Zeus mit seinem Donnerkeil herumspielt, wird auch das von 3D-Sounds unterstützt. Sehr aktiv wird’s auch noch mal, wenn die Kinder von New Asgard nach 90 Minuten gegen die Schattenwesen kämpfen. Hier kommt in ein paar Momenten sogar mal deutlich druckvollerer Bass zum Tragen.

![Thor - Love And Thunder 4K UHD Edition (Steelbook) [Blu-ray]](https://m.media-amazon.com/images/I/51YHAfWUdHL._SL500_.jpg)
- Mit THOR: LOVE AND THUNDER begibt sich der Donnergott (Chris Hemsworth) auf ein spektakuläres neues Abenteuer und trifft zusammen mit seinen Weggefährten König Walküre (Tessa Thompson) und Korg (Taika Waititi) auf alte und neue Freunde und Feinde – darunter seine Ex-Freundin Jane Foster (Natalie Portman), die sich seinen Hammer Mjölnir zu eigen gemacht hat, sowie der furchterregende Gorr (Christian Bale), der Götterschlächter.
Bonusmaterial
Das Bonusmaterial von Thor: Love and Thunder liegt auf der Blu-ray vor. Es beginnt mit “Hammer-Team”, das sich unter anderem auch mit dem physischen Training von Natalie Portman für ihre Rolle als Mighty Thor kümmert. “Ein Bösewicht nimmt Gestalt an” porträtiert Gorr und dessen Darstellung durch (einen im Interview betont entspannten und gut gelaunten) Christian Bale. “Ein weiteres Abenteuer im Taika-Stil” gibt Einblicke in die Arbeit des Regisseurs und den Witz, den er ins MCU bringt. Eine Gag Reel sowie vier entfernte Szenen und der Audiokommentar von Taika Waititi schließen sich an. Das Bonusmaterial ist untertitelt.
Fazit
Thor: Love and Thunder hat einen super interessanten Antagonisten und eine Figurendynamik mit viel Potenzial. Beides nutzt Waititi für bewegende und durchaus spannende Szenen. Leider torpediert er seinen eigenen Film – und damit die Dramatik – durch viel zu alberne Humoreinlagen, die von einem Russell Crowe getoppt werden, für dessen Zeus-Darstellung er die Goldene Himbeere verdient hat. Das Bild der UHD-Blu-ray gehört zu den besten der letzten Monate. Die Farben sind knallig, die Kontraste kräftig und die Bildruhe ist exemplarisch hoch. Leider ist der Ton (egal, ob in Deutsch oder Englisch) erneut nicht das, was man sich von einem Film dieser Gattung erhoffen würde. Er ist sehr räumlich und damit einer der effektvolleren der letzten Marvels. Nutzt aber eben erneut zu wenig Dynamikspreizung.
Timo Wolters
Bewertung
Bildqualität BD: 85%
Bildqualität UHD: 90%
Tonqualität BD/UHD (dt. Fassung): 70%
Tonqualität BD (Originalversion): 70%
Tonqualität UHD 2D-Soundebene (Originalversion): 70%
Tonqualität UHD 3D-Soundebene Quantität (Originalversion): 70%
Tonqualität UHD 3D-Soundebene Qualität (Originalversion): 80%
Bonusmaterial: 50%
Film: 55%
Anbieter: Walt Disney Company
Land/Jahr: USA 2022
Regie: Taika Waititi
Darsteller: Chris Hemsworth, Natalie Portman, Christian Bale, Tessa Thompson, Taika Waititi, Russell Crowe, Jaimie Alexander, Chris Pratt, Dave Bautista, Idris Elba, Karen Gillan, Pom Klementieff
Tonformate BD: dts-HD-Master 7.1: en // Dolby Digital Plus 7.1: de
Tonformate UHD: Dolby Atmos (True-HD-Kern): en // Dolby Digital Plus 7.1: de
Untertitel: de, en
Bildformat: 2,39:1
Laufzeit: 119
Codec BD: AVC
Codec UHD: HEVC
Disk-Kapazität: BD-66
Real 4K: Ja (4K DI)
High Dynamic Range: HDR10
Maximale Lichtstärke: keine Angabe
FSK: 12
(Copyright der Cover, Szenenbilder und vergleichenden Screenshots liegt: ©Marvel Studios 2022. All Rights Reserved.)
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Trailer zu Thor: Love and Thunder
So testet Blu-ray-rezensionen.net
Die Grundlage für die Bild- und Tonbewertung von Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays bildet sich aus der jahrelangen Expertise im Bereich von Rezensionen zu DVDs, Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays sowie Tests im Bereich der Hardware von Unterhaltungselektronik-Komponenten. Gut zehn Jahre lang beschäftigte ich mich professionell mit den technischen Aspekten von Heimkino-Projektoren, Blu-ray-Playern und TVs als Redakteur für die Magazine HEIMKINO, HIFI TEST TV VIDEO, PLAYER oder BLU-RAY-WELT. Während dieser Zeit partizipierte ich an Lehrgängen zum Thema professioneller Bildkalibrierung mit Color Facts und erlangte ein Zertifikat in ISF-Kalibrierung. Wer mehr über meinen Werdegang lesen möchte, kann dies hier tun —> Klick.
Die technische Expertise ist aber lediglich eine Seite der Medaille. Um stets auf der Basis von aktuellem technischen Wiedergabegerät zu bleiben, wird das Testequipment regelmäßig auf dem aktuellen Stand gehalten – sowohl in puncto Hardware (also der Neuanschaffung von TV-Displays, Playern oder ähnlichem, wenn es der technische Fortschritt verlangt) als auch in puncto Firmware-Updates. Dazu werden die Tests stets im komplett verdunkelbaren, dedizierten Heimkino angefertigt. Den Aufbau des Heimkinos könnt ihr hier nachlesen —> Klick.
Dort findet ihr auch das aktuelle Referenz-Gerät für die Bewertung der Tonqualität, das aus folgenden Geräten besteht:
- Mainspeaker: 2 x Canton Reference 5.2 DC
- Center: Canton Vento 858.2
- Surroundspeaker: 2 x Canton Vento 890.2 DC
- Subwoofer: 2 x Canton Sub 12 R
- Heights: 4 x Canton Plus X.3
- AV-Receiver: Denon AVR-X4500H
- AV-Receiver: Pioneer SC-LX59
- Mini-DSP 2x4HD Boxed
Das Referenz-Equipment fürs Bild findet ihr wiederum hier aufgelistet. Dort steht auch, wie die Bildgeräte auf Norm kalibriert wurden. Denn selbstverständlich finden die Bildbewertungen ausschließlich mit möglichst perfekt kalibriertem Gerät statt, um den Eindruck nicht durch falsche Farbtemperaturen, -intensitäten oder irrigerweise aktivierten Bild”verbesserern” zu verfälschen.
- Panasonic DMP-UB900
- Panasonic DP-UB824EGK
- Panasonic TX-55GZW954
- LG 55G16LA
- Epson EH-TW9400
- HDMI-Kabel: Audioquest Forest-Serie