Blu-ray Review


OT: Dune


Die nächsten Unterdrücker?
Gelingt es Denis Villeneuve, Frank Herberts Kultroman nicht im Fiasko enden zu lassen, wie seinerzeit David Lynch bei dessen Adaption?
Inhalt

Das Jahr 10191: Das Spice ist die Essenz, die nicht nur in der Lage ist, gewisse Fähigkeiten zu steigern und das Leben zu verlängern, sondern die interstellare Raumfahrt erst möglich macht. Ohne Spice geht nichts. Ohne Spice schlägt jede Navigation zwischen den Sternen fehl. Abgebaut wird es auf dem Wüstenplaneten Arrakis. 80 Jahre lang wurde dies auf Geheiß des Imperators Shaddam IV. von den Harkonnen beaufsichtigt, einer feindseligen humanoiden Gattung, welche die eigentlichen Bewohner von Arrakis, die Fremen, sadistisch unterdrückte. Nun allerdings hat der Imperator die Harkonnen abgezogen und setzt stattdessen Herzog Leto Atreidis von Caladan ein. Dessen Sohn, Paul Atreidis, wird seit einiger Zeit von Visionen geplagt, was Gaius Helen Mohiam vom Orden der Bene Gesserit auf den Plan ruft. Sie unterzieht Paul einer Probe, die dieser überraschend besteht. Der Grund: der Heranwachsende ist Produkt eines Programms zur Züchtung von Übermenschen. Und weil das so ist, will Gaius Helen Mohiam verhindern, dass ihm etwas geschieht. Denn der Einsatz des Hauses Atreidis auf Arrakis ist nur eine Falle, da dem Imperator Leto und sein Gefolge zu stark geworden ist …

Als David Lynch 1984 mit der ersten echten Kino-Realisierung von Frank Herberts Kultroman Der Wüstenplanet in die Lichtspielhäuser kam, missverstanden seine Interpretation der Bücher nahezu sämtliche Kritiker UND Zuschauer. Bis heute gilt sein Dune als einer der größten Flops der Filmgeschichte. Doch wie das mit Flops oft so ist: Sie werden im späteren Verlauf zu Kultfilmen. Kein Wunder, dass die 4K-Veröffentlichgung zuletzt für einen regelrechten Run auf die unterschiedlichen Versionen geführt hat. Und heute ist man mit Lynchs Fassung durchaus ganz glücklich.
Dennoch gab es immer wieder Überlegungen, Herberts Geschichte neuerlich fürs Kino zu adaptieren. Denis Villeneuve, der zuvor mit Blade Runner 2049 bereits einmal ins Territorium eines SciFi-Kultfilms vorgedrungen war, wurde 2017 als Regisseur besetzt und erklärte kurz darauf, dass seine Version zum einen zunächst lediglich auf dem ersten Teil des ersten Bands basieren würde und dass er die Struktur zum anderen an Star Wars anlehnen wolle – nicht von ungefähr hatte George Lucas seine Filme damals durchaus mit Elementen aus Dune garniert. Und damit ist nicht nur der sandige Hauptplanet gemeint. Villeneuve sprach von einem “Star Wars für Erwachsene”. Und weil er es wirklich wissen wollte, ging er direkt mit der Idee daran, einen Zweiteiler zu inszenieren. Durchaus ein Risiko, da die Finanzierung des zweiten Films vom Erfolg des ersten abhängig sein sollte.

Mit ein bisschen Glück und entsprechender Startverschiebung (Covid-19 sei “Dank”) erreichte Dune das gewünschte Einspielergebnis und der zweite Teil ist (glücklicherweise) beschlossene Sache.
Glücklicherweise deshalb, weil Villeneuve das Kunststück gelungen ist, der Geschichte treu zu bleiben, die Unterhaltung aber nicht zu kurz kommen zu lassen (etwas, das man der Serienadaption von 2000 immer vorgeworfen hatte). Glücklicherweise aber auch deshalb, weil die 2021er Adaption zwar nicht auf bekannte Schauspieler verzichtet (wie Lynch damals auch), sehr wohl aber auf die arg extrovertierte, fast splatterfilmartige Exposition – bspw. – der Harkonnen. Wo Lynch den Baron als widerwärtigen Ekelbolzen mit offenen Eitergeschwüren in prächtigsten Farben darstellte, ist Stellan Skarsgård als Baron in Villeneuves Version ein zwar körperlich verunstalteter, aber nicht von eitrigen Geschwüren geplagter Typ. Skarsgård ist dabei nicht weniger dämonisch, bringt diese Eigenschaft aber rein durch sein Wesen zum Ausdruck, nicht über ein möglichst abscheuliches Äußeres. Diese “nüchternere” Inszenierung tut dem Film gut und wird ihn zu einem zeitloseren Klassiker werden lassen.

Ohnehin ist hier schauspielerisch alles auf einem etwas höheren Level. Rebecca Ferguson als Lady Jessica ist phänomenal besetzt, Josh Brolin als Gurney Haleck ist ein weitaus ernsterer Kampflehrer als Patrick Stewart und Jason Momoa bringt als Duncan Idaho ein wenig humorvolle Spritzigkeit in den ansonsten sehr düsteren und dunklen Film. Nachwuchsdarsteller Timothée Chalamet als Paul ist zwar ein bisschen kühl, wirkt in der Rolle aber überzeugender als der damals etwas überfordert wirkende Kyle MacLachlan. Einzig Oscar Isaac als Leto zieht gegenüber dem charismatischen Jürgen Prochnow den Kürzeren – er bleibt erstaunlich blass.
Soweit zu den darstellerischen Vergleichen mit Lynchs Film. Visuell, das muss man einfach sagen, ist Villeneuves Neuinterpretation einfach fantastisch. Seine Raumschiffentwürfe sind atemberaubend und führen den Weg fort, den er und das Design-Department mit Arrival 2016 beschritten. Dass er aus den in den Romanen eher als vogelflugartig beschriebenen Ornithoptern eine Art Helikopter mit libellenhaftem Flügelschlag gemacht hat, mag Hardcorefans des Buchs stören – optisch fügt sich das wunderbar in den Film ein und wirkt absolut organisch. Man kann sicher darüber diskutieren, ob Villeneuve nicht wenigstens etwas mehr Sandwürmer integrieren können – immerhin war nicht klar, ob die Fortsetzung bewilligt würde. Aber die kurzen Momente, in denen sie angeteasert und (noch im Dunklen) gezeigt werden, machen definitiv Lust auf das Sequel. Aber selbst ohne großen Sandwurm-Anteil machen die groß angelegten Szenen auch im ersten Teil richtig Spaß. Davon ab trifft Villeneuve auch die unterliegenden gesellschaftspolitischen Töne und modernisiert sie durch kleinere Textpassagen oder Details. Herberts Buchreihe kann man durchaus verstehen als Kommentar auf die seinerzeit sich entwickelnden künstlichen Intelligenzen, auf die Ausbeutung der Erde in Sachen Öl und (natürlich) auch auf den Konsum von Drogen. Bei Villeneuves Dune wirken hingegen aktuellere Themen wie Klimawandel, das Überwinden von Rassenunterschieden oder die Dekonstruktion von Machtverhältnissen stärker durch – glücklicherweise, ohne mit dem erhobenen Moralapostel-Zeigefinger zu wedeln, sondern in einer erfreulichen Selbstverständlichkeit. Das alles verpackt der Regisseur dazu derart berauschend und visuell faszinierend, dass man seine Version der Geschichte nur als vollkommen gelungen bezeichnen kann. Man darf gespannt sein, wie sich der Frankokanadier im zweiten Teil mit den episch angelegten Kriegsszenen und dem Kampf zwischen Paul und Feyd-Rautha schlagen wird – denn Letzterer (in Lynchs Fassung von Sting gespielter) Antagonist ist ja bisher ganz bewusst noch nicht auf der Bildfläche erschienen.
Bild- und Tonqualität BD

Dune wurde sehr ungewöhnlich produziert und aufgenommen, was im Kapitel “Bildqualität UHD” entsprechend erläutert wird. Die Blu-ray hat für sich genommen ein sehr gutes, oft erstaunlich helles und filmisches Bild. Die Schärfe gerät in Close-ups gut und lässt Barthaare sowie Ornamente auf Kleidung und die Oberfläche der Gewänder plastisch erscheinen. Während der weniger braundominierten Szenen (bspw. nach acht Minuten) ist die Neutralität hervorragend. Dazu gesellen sich gute Schwarzwerte und strahlendes Weiß – mithin Garanten für einen guten Kontrastumfang. Natürlich dominieren grundsätzlich oft erdige Töne – braune und beige Farben sind vorherrschend und bestimmen meist das Geschehen. Leider lassen sich ein paar echte Fehler erkennen. So gibt es ganz dezentes Banding hier und da (Nebel rund um Vladimier Harkonnen 20’30) und dazu setzt es auf dunklen Hintergründen schon mal leichte Artefakte (Wand links unten 22’02, Bereich hinter Paul bei 39’09). Außerdem könnten Himmelshintergründe hier und da mehr Zeichnung haben (32’23).

Warner macht’s bei den großen Titeln mal wieder vor und lässt Dune mit Dolby Atmos für beide Sprachen vom Stapel. Und die Spuren legen sehr luftig und dynamisch los. Schon die Trommelsounds direkt vor der ersten Szene werden sehr räumlich dargestellt. Die Stimme von Chani kommt präsent aus dem Center und der Druck in dieser Introsequenz ist beträchtlich. Allerdings dürften die Rearspeaker zu Beginn etwas stärker eingebunden sein. Atmosphärisch und weiträumig wird’s, wenn die Atreidis den Deal annehmen, Arrakis zu verwalten und die Menge mit großem Hall “Atreidis” skandiert. Ebenfalls sehr räumlich geraten sämtliche Szenen mit den Ornithoptern, deren libellenartiger Flügelschlag über alles Speaker verteilt wird. Extrem effektvoll hat man die Mentalstimmen der Bene Gesserit vertont und wenn der Sandwurm in Kapitel neun mal eben einen Spice-Harvester verschlingt, wird’s mal richtig druckvoll. Ebenso wie jene Momente, in denen die Gaius Helen Mohiam die Stimme gegen Paul einsetzt. Wahnsinn, was die Subs hier leisten müssen. Klasse auch die Räumlichkeit des Regens bei 73’00, auch wenn die Surrounds durchweg etwas mehr an dedizierten Soundeffekten hätten haben können. Hauptsächlich wirkt dort der mächtige und fette, (oft) sakrale Score von Hans Zimmer. Dennoch gibt’s immer mal wieder nette Geräuscheffekte aus den Rears – bspw. die knatternden und gurgelnden Geräusch des Sandwurms bei 131’15. Wechseln wir auf die Höhen-Ebene, bzw. beziehen diese mit ein, beginnt es direkt schon während der Einblendung der produzierenden Filmfirmen mit Anteilen des Soundtracks. Auch während der anfänglichen Kampfszenen hört man perkussive Sounds und dezente Choräle von oben. Genutzt werden die Heights vor allem auch immer dann, wenn die Stimmen per Gedankenübertragung zu vernehmen sind, was absolut logisch und nachvollziehbar ist, um diesen Effekt auch akustisch zu unterstützen. Ein paar Kampfgeräusche gibt’s. wenn sich Paul und Gurney erstmalig im Training beharken und die dynamische Instrumentierung bei 20’35 wird sehr wuchtig von oben mitgetragen. Der fallende Regen kurz darauf ertönt ebenso wie die choralen Gesänge im nächsten Filmsoundtrack-Stück und die Stimmen ab 24’15 sind schauerlich präsent. Allerdings bleibt es weitgehend beim Score und den Stimmen, denn echte 3D-Sounds (beispielsweise von den Fluggeräten) bleiben lange Zeit aus. Erst bei 63’30 dürfen die libellenartigen Shuttle endlich mal 3D-Geräusche von sich geben. Im Anschluss ist’s aber gleich wieder lange Zeit still und man bekommt später einzig (mal wieder) Stimmen von den Heights zu hören. Was nicht konsistent ist, wenn einerseits bei 63’30 die Shuttles über die Höhen-Speaker zu hören sind, im Überflug bei 103’45 indes nicht. Schön räumlich und vereinnahmend sind allerdings die Windgeräusche während des Flugs ab 117’50.
- Dieser Artikel hat Deutsche Sprache.
Bild- und Tonqualität UHD

Denis Villeneuve und sein Kameramann Greig Fraser haben Dune digital gefilmt – und zwar mit IMAX-zertifizierten ARRI-Alexa-LF- und Mini-LF-Kameras. Für die Kinoauswertungen wurden IMAX-Szenen genutzt, die über die Blu-ray und UHD Blu-ray aber nicht im Format geöffnet werden.
Ungewöhnlich ist der grundsätzliche Prozess, den Regisseur und Kameramann gingen. Denn um die typische digitale Schärfe etwas zu reduzieren und den Film (gewollt) etwas softer wirken zu lassen, belichtete man das digitale Material dann wieder auf 35-mm-Film aus. Für das Digital Intermediate, das als Grundlage für die UHD-Blu-ray diente, wurde das 35-mm-Material dann in 4K gescannt und mit HDR10 und Dolby Vision sowie einem im Rahmen von Rec.2020 erweiterten Farbraum auf die 4K-Scheibe gemastert. Was ungewöhnlich klingt, sollte in der Tat den besten Kompromiss liefern. Den während Fraser reines Filmmaterial als Grundlage beim Dreh für zu “nostalgisch” empfanden, erschien ihm der direkte Abgriff der Digitalkameras zu scharf und krisp – vor allem für einen Film, der zwar SciFi ist, aber eher einen altmodischen Look ohne Computer-Bling-Bling und Roboter hat. Der Digital-Analog-Digital-Transfer wurde auf eine Art und Weise realisiert, wie man es zuvor noch nicht vorgenommen hat, weshalb Dune hier auch so etwas wie “Pionierarbeit” geleistet hat. Der Vorteil dieses Prozesses (neben der Tatsache, dass man den gewünschten Effekt aus Schärfe und Softheit erreichte): Das ebenfalls gewünschte Filmkorn ist authentisch vorhanden und musste nicht künstlich hinzugefügt werden. Letzteres birgt immer die Gefahr eines artifiziellen und wenig homogenen Looks. Auf der anderen Seite nimmt die Körnung hier nicht Überhand, da “unter Laborbedingungen” und entsprechender Kontrolle über das Filmmaterial gearbeitet wurde. Übrig bleibt ein sehr authentischer, “echter” Filmlook ohne zu starkes Wuseln. Die Praxis bietet dann ein durchweg stimmigeres Bild als jenes von der Blu-ray. Einerseits saufen dunkle Szenen nicht ab, auf der anderen Seite kann man sichtbar mehr Dynamik in den hellen Sequenzen erkennen. Der braune Wüstensand hebt sich konturierter vom Himmelshintergrund ab, Wolken kommen besser zur Geltung und die mitunter sehr hellen bis überbelichteten Szenen kommen weniger überrissen zum Auge. Die Farben sind noch etwas wärmer gehalten und die blauen Augen der Fremen sind knalliger. In puncto Auflösung muss man zwar attestieren, dass die doppelte Hin- und Herkonvertierung nicht das letzte Quäntchen an Schärfe erreicht, was aber eben auch nicht gewünscht war. Dennoch: Die Körnung ist feiner, Augenbrauen sind konturierter, Details in den Schals der Fremen klarer und deutlicher und Gesichter weniger soft. Auch das lässt sich relativ gut und eindeutig erkennen. Auch die UHD-BD bekommt per HDR10 die leichten Artefakte auf dunklen Hintergründen nicht ganz in den Griff – im Gegensatz zu Dolby Vision, das hier etwas souveräner und ruhiger wirkt. Außerdem schafft DV es, die teils harten Kontraste in der Wüste noch etwas dynamischer darzustellen und hier etwas mehr zu leuchten. Generell sind aber beide HDR-Varianten keine Spitzlicht-Granaten.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Zudem wirkt die UHD-BD etwas wärmer coloriert.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … erscheint die 4K-Scheibe satter. Vor allem die blauen Augen der Fremen profitieren davon.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD-BD kommt durchweg satter rüber.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … wirkt die UHD-BD oft, als nähme man einen leichten Grauschleier vom Bild.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … und HDR im Container von BT.2020: Orangefarbene Sonnenuntergänge.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … und der dynamischeren HDR-UHD-Blu-ray.


UHD Dolby Vision (Slider ganz nach links): Dolby Vision leuchtet etwas mehr, färbt sich allerdings einen Hauch grünlich ein (liegt allerdings auch an der Charakteristik des LG CX9)
Bonusmaterial

Die Extras befinden sich allesamt auf der regulären Blu-ray und rekrutieren sich aus insgesamt zehn, mitunter noch weiter unterteilten, Featurettes. Von “Die großen Häuser” über “Filmbücher” und “Erschaffung der Zukunft” geht es bis zur “Gestaltung des Sandwurms” und “Eine neue Klangwelt”. Ziemlich erschöpfend erfährt man nahezu alles über die Produktion. Wir sehen Jason Momoa, Josh Brolin uns Timothée Chalamet beim Kampftraining zu, erfahren, wie die großen Räume erschaffen wurden und wie das Design der Ornithopter oder Spice-Harvester realisiert wurde. Natürlich gibt’s auch ein Featurette über die Gestaltung der Sandwürmer, sodass hier wirklich nahezu jeder Aspekt beleuchtet wird.
Fazit
Denis Villeneuves Dune ist das, was Lynchs Wüstenplanet nie war: Erfolgreich UND anerkannt von Beginn an. Und das zu Recht. Der frankokanadische Regisseur kombiniert in seinem ersten Teil epische Optik mit hervorragenden Schauspielleistungen und philosophischer Tiefe – und das, ohne der Buchvorlage untreu zu werden. Man darf auf den zweiten Teil gespannt sein, der sich dann stärker auf die kriegerischen Auseinandersetzungen konzentriert.
Die Blu-ray liefert ein gutes Bild, das von der UHD-BD aber noch überflügelt wird. Die 4K-Scheibe ist in allen Belangen diesen Tick besser, der sie zur Empfehlung macht. Der Dolby-Atmos-Soundtrack ist auf der regulären Ebene phänomenal gut, hätte auf der Höhen-Ebene aber noch ein bisschen mehr abliefern dürfen.
Timo Wolters
Bewertung
Bildqualität BD: 80%
Bildqualität UHD: 85%
Tonqualität BD/UHD 2D-Soundebene (dt. Fassung): 90%
Tonqualität BD/UHD 3D-Soundebene Quantität (dt. Fassung): 55%
Tonqualität BD/UHD 3D-Soundebene Qualität (dt. Fassung): 80%
Tonqualität BD/UHD 2D-Soundebene (Originalversion): 90%
Tonqualität BD/UHD 3D-Soundebene Quantität (Originalversion): 55%
Tonqualität BD/UHD 3D-Soundebene Qualität (Originalversion): 80%
Bonusmaterial: 80%
Film: 90%
Anbieter: Warner Home Video
Land/Jahr: USA 2021
Regie: Denis Villeneuve
Darsteller: Timothée Chalamet, Rebecca Ferguson, Zendaya, Oscar Isaac, Jason Momoa, Stellan Skarsgård, Josh Brolin, Dave Bautista, Javier Bardem
Tonformate BD/UHD: Dolby Atmos (True-HD-Kern): de, en
Bildformat: 2,39:1
Laufzeit: 155
Codec BD: AVC
Codec UHD: HEVC
Disk-Kapazität: BD-100
Real 4K: Ja (4K DI)
High Dynamic Range: HDR10, Dolby Vision
Maximale Lichtstärke: 787 Nit
FSK: 12
(Copyright der Cover, Szenenbilder und vergleichenden Screenshots liegt bei Anbieter: Warner Home Video)
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Trailer zu Dune
So testet Blu-ray-rezensionen.net
Die Grundlage für die Bild- und Tonbewertung von Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays bildet sich aus der jahrelangen Expertise im Bereich von Rezensionen zu DVDs, Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays sowie Tests im Bereich der Hardware von Unterhaltungselektronik-Komponenten. Gut zehn Jahre lang beschäftigte ich mich professionell mit den technischen Aspekten von Heimkino-Projektoren, Blu-ray-Playern und TVs als Redakteur für die Magazine HEIMKINO, HIFI TEST TV VIDEO, PLAYER oder BLU-RAY-WELT. Während dieser Zeit partizipierte ich an Lehrgängen zum Thema professioneller Bildkalibrierung mit Color Facts und erlangte ein Zertifikat in ISF-Kalibrierung. Wer mehr über meinen Werdegang lesen möchte, kann dies hier tun —> Klick.
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- Surroundspeaker: 2 x Canton Vento 890.2 DC
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- Heights: 4 x Canton Plus X.3
- AV-Receiver: Denon AVR-X4500H
- AV-Receiver: Pioneer SC-LX59
- Mini-DSP 2x4HD Boxed
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- Panasonic DMP-UB900
- Panasonic DP-UB824EGK
- Panasonic TX-55GZW954
- LG OLED55CX9LA
- Epson EH-TW9400
- HDMI-Kabel: Audioquest Forest-Serie