4K Blu-ray Review


OT: The Long Walk


Das Haus des Vaters
Endlich!
Inhalt

In einer nahen Zukunft ist der Long Walk ein alljährliches nationales Ereignis. Freiwillig gemeldet, öffentlich gefeiert, gnadenlos überwacht. Die Teilnehmer starten gemeinsam, doch von Beginn an ist eigentlich klar, dass sie keine Gemeinschaft bilden sollten. Denn jeder Schritt ist Konkurrenz, jeder Stuhlgang ein Todesrisiko. Wer zu langsam wird, wer stolpert, wer auch nur für Sekunden innehält, bekommt eine Verwarnung. Die vierte Verwarnung ist der Todesschuss. Auch Ray Garraty ist mit von der Partie, auch wenn sich seine Mutter nur schwer vom einzigen Sohn trennen konnte. Ray schließt schnell Freundschaft mit dem freundlichen Peter McVries und gemeinsam mit ein paar anderen formen sie die Zweckfreundschaft der “Musketiere”. Doch irgendwann wird auch der zuversichtlichen Gruppe klar, dass man hier kein Spiel spielt. Der erste Schuss fällt, der erste Teilnehmer liegt tot am Boden und die darauf folgende Stille macht den Jungs unmissverständlich klar, dass hier nur einer lebend rauskommen wird …

Amok, Todesmarsch, Sprengstoff, Menschenjagd und Der Fluch – es war 1987, als ich erstmals mit einem Autor in Berührung kam, der fortan jede Leseminute meiner Freizeit (und das waren einige) in Beschlag nahm: Stephen King. In der Reihenfolge Sie, ES, Friedhof der Kuscheltiere, Shining, Das Monstrum, The Stand und der Talisman verbrachte ich die folgenden Jahre, bis die für mich thematisch interessanten Geschichten langsam rar wurden. Dann jedoch stieß ich in einem Supermarkt auf einen Autor namens Richard Bachman, von dem ich natürlich noch nichts gehört hatte. Und ich stieß auf die Sub-Headline: “Bachman ist King, Stephen King ist Bachman”. Meine Rezeptoren waren schlagartig geschärft und der Rückentext von Der Fluch klang interessant und irgendwie rätselhaft. Also nahm ich mir das Taschenbuch und las es. Nun mehr wissend, dass es sich bei Bachman um das Pseudonym jenes Autoren handelte, den ich bereits mehrere Tausend Seiten lang konsumiert, bzw. verschlungen hatte. Nach Der Fluch kam Menschenjagd und dann Der Todesmarsch. Ein Buch, das ich bis heute zu meinen absoluten Favoriten zähle und im Oeuvre von King immer in der Top-5 hatte. Was mich jahrzehntelang in Staunen versetzte, war die Tatsache, dass man im Laufe der 80er, 90er und 2000er beinahe jede große oder noch so kleine Short-Story Kings verfilmt hatte und sie bisweilen zur Unkenntlichkeit veränderte (Der Rasenmäher-Mann), aber den Todesmarsch links liegen ließ. Dabei war’s doch um ein Vielfaches aufwändiger, bspw. Der Fluch adäquat zu verfilmen als jene Vorlage, bei der man eigentlich nur 100 junge Schauspieler, ein paar Soldaten-Darsteller sowie einen Panzer und etwas leere Straße braucht.

Dass es über vier Jahrzehnte dauerte, bis dieser Stoff den Weg auf die Leinwand fand, gehört zu den großen Mysterien der Filmgeschichte, zumal die Rechte über lange Zeit in den Händen von Frank Darabont lagen (nachdem bereits Manen wie George A. Romero mit dem Stoff in Verbindung gebracht worden waren). Darabont, der mit Die Verurteilten und The Green Mile bewiesen hatte, dass er Kings Prosa wie kein Zweiter versteht, bezeichnete den Todesmarsch oft als seinen “Heiligen Gral”, den er eines Tages im Independent-Stil umsetzen wollte. Doch das Projekt versandete immer wieder. Später unternahm André Øvredal (Autopsy of Jane Doe, Die letzte Fahrt der Demeter) einen ernsthaften Anlauf, doch erst der Wechsel zu Lionsgate und die Verpflichtung von Francis Lawrence brachten den nötigen Schwung in die Produktion. Lawrence, der durch die Tribute von Panem bereits Erfahrung mit dystopischen Überlebenskämpfen junger Menschen hatte, traf eine für das Ergebnis essenzielle Entscheidung: Er ließ den Film fast vollständig chronologisch drehen. Dieser logistische Kraftakt (gedreht wurde unter der brennenden Juli-/August-Sonne von Manitoba/Kanada) war kein Selbstzweck, sondern diente dazu, den physischen Verfall der einhundert jungen Männer authentisch einzufangen. Man sieht den Gesichtern der Darsteller im Verlauf des Films an, dass sie nicht nur schauspielern, sondern dass die zurückgelegte Strecke und die ewige monotone Bewegung ihre Spuren hinterlassen haben. Das verleiht The Long Walk eine fast dokumentarische Rohheit, die man in einem glatten Hollywood-Produkt nur schwer hätte künstlich erzeugen können.

Die Inszenierung nutzt diesen physischen Realismus, um die psychologische Transformation der Teilnehmer spürbar zu machen, die sich zu Beginn noch in einer trügerischen Sicherheit wiegen. Wenn dann nach exakt 22 Minuten der erste Schuss fällt und der erste Teilnehmer leblos am Boden liegen bleibt, verändert sich die gesamte Tonalität des Films innerhalb eines Wimpernschlags. In diesem Moment ist der “naive Spaß” und das vermeintlich Heroische, das viele der Jungs zu Beginn noch wie eine Rüstung vor sich hergetragen haben, schlagartig vorbei. Auch wenn alle wussten, auf was sie sich einlassen, ist es noch einmal eine ganz andere Nummer, wenn aus einer diffusen Gefahr plötzlich Ernst wird und die Unschuld blutig auf dem Asphalt zurückbleibt. Die Kamera fängt das Entsetzen in den Augen der Überlebenden ein, die begreifen, dass es kein Zurück mehr gibt und der Tod ihr einziger ständiger Begleiter sein wird. Lawrence verzichtet hierbei auf effekthascherische Zeitlupen und lässt die Gewalt stattdessen trocken und unvermittelt wirken, was die Hoffnungslosigkeit nur noch verstärkt. Das anfängliche Geplänkel weicht einer beklemmenden Stille, die nur durch das rhythmische Geräusch der Marschierenden und das Quietschen der Panzerketten unterbrochen wird, während der “Major” (ein wenig “drüber” verkörpert von Mark Hamill) wie ein dunkler Gott über das Geschehen wacht. Dieser Übergang von der Abenteuerlust zur nackten Existenzangst bildet das emotionale Rückgrat des ersten Drittels und bereitet den Boden für die darstellerischen Höchstleistungen, die noch folgen sollen. Dass Drehbuchautor JT Mollner einige Änderungen vornahm, tut dem Film im Vergleich zum Buch tatsächlich gut. Die Reduktion von 4 mp/h auf 3 mp/h (ein Fehler, den King später selbst zugab) lässt das Geschehen realistischer werden. Schwierig genug, beständig mit 4,8 km/h zu gehen, sind 6,4 km/h für viele mit kürzeren Beinen schon eher Jogging-Tempo. Auch die Verkleinerung der Gruppe von 100 auf 50 ist positiv. Zum einen, um die Tötungen im Film nicht zu einem stumpfen Abballern geraten zu lassen und auch, um die Story nicht unnötig in die Länge zu ziehen. An dieser Stelle übrigens ein Lob für die VFX-Abteilung, denn es wurde mit Fake-Waffen und erstaunlich überzeugendem CGI-Blut gearbeitet.

Was Todesmarsch letztlich auch zu einer der gelungensten King-Verfilmungen macht, ist das Zusammenspiel der Darsteller sowie die Integration des Scores. Natürlich kann man nicht mit jedem der Teilnehmer mitfiebern. Das passiert aber auch im Buch nicht. Aufgrund der hervorragenden Besetzung gelingt aber etwas, das heute selten ist: Man bekommt genug Charakter- und Figurendifferenzierung hin, dass The Long Walk als Ensemblefilm funktioniert und die Dynamiken zwischen den Figuren nachvollziehbar und ergreifend sind. Mit zunehmender Laufzeit gibt es Abgänge von Figuren, die man liebgewonnen hatte, und deren Exekution nicht nur für die übrig gebliebenen Teilnehmer nachhalt, sondern auch für den Zuschauer. Cooper Hoffman in der Rolle des Ray ist von Beginn an sympathisch. Endlich mal wieder ein Allerweltstyp, mit dem man mitfiebert und dessen Aussehen erfrischend unheldenhaft ist. Und dann ist da David Jonsson in der Rolle des Peter McVries. Jonsson war schon als Andy in Alien: Romulus der mit Abstand bemerkenswerteste Akteur. Sein melancholischer Blick und sein stets nuanciertes und nachdenkliches Spiel wirken auch hier extrem gut. Meiner Meinung nach, und wenn er sich nicht selbst ein Bein stellt, wird er ein neuer Denzel Washington. Beide agieren demnächst sogar erneut gemeinsam vor der Kamera und zudem in ihren nächsten Filmen mit ein paar der wirklich großen Schauspieler. Und sie haben nach einer guten Stunde, wenn Ray Peter erzählt, was er sich im Gewinnfalle wünscht, gemeinsam die fünf stärksten und wahrhaftigsten Minuten des Films. Szenen, die weit über das hinausgehen, was man üblicherweise in Genrefilmen zu sehen bekommt. Ohnehin wird The Long Walk zu Beginn der zweiten Hälfte richtig stark. Hier kommt dann auch der angesprochene Score zur Geltung, der weiten Abstand nimmt von befürchteten Hip-Hip- oder Rap-Einlagen. Vielmehr werden melancholische Melodien integriert, die kongenial zum Geschehen passen. Wirklich klasse. Der Ton ist vor allem deshalb passend, weil es natürlich darauf hinausläuft, dass man sich als Zuschauer am Ende von Teilnehmern verabschieden muss, die man liebgewonnen hatte – und auch damit klarkommen muss, dass Freundschaften innerhalb der Gruppe nicht ewig Bestand haben werden. Und weil es auch ein veritables A*loch geben muss, übernimmt das Charlie Plummer als Barkovitch mit Inbrunst. Allerdings nicht, ohne dass der Zuschauer merkt, dass mehr hinter dieser Fassade des Provokateurs und Gruppen-Anarchos steckt.
Zu guter Letzt, das Ende: Dass Autor Mollner sich gemeinsam mit Francis Lawrence dazu entschloss, das Ende zu ändern (man sollte sich übrigens nicht das Making-of VOR dem Film anschauen), wurde nicht nur (überraschenderweise) von King abgenommen, sondern gibt dem Film tatsächlich eine ganz spezielle, eher dystopische und düstere Note, die aufgrund der Ambivalenz zur Unterhaltung nach 63 Minuten erstaunlich gut funktioniert.


- Film
Bild- und Tonqualität BD

The Long Walk ist digital gedreht, was man durchweg sehen und erkennen kann. Als Erstes fällt auf, dass das Color Grading nicht nur dezent, sondern relativ deutlich ins Gelbliche tendiert. Das passt insofern gut zum Film, da es eine gewisse Weltuntergangsdramatik unterstützt und den dystopischen Ton gut trifft. Die Blu-ray liefert außerdem ein ansprechend scharfes Bild, das Close-ups detailliert abbildet, in der Tiefe aber Federn lässt. Im Encoding hätte man noch etwas feiner arbeiten können, da das Digitalrauschen gelegentlich nicht perfekt homogen erscheint und bei Bewegung auch schon mal leicht aus dem Tritt kommt. Bisweilen deutlich zu sehen sind zudem Nachschärfungen, die zu dezenten Überkontrastierungen und leichten Artefaktsäumen rund um Figuren und Objekte führen (34’02).
Leonine war früher nicht unbedingt dafür bekannt, vorhandene Atmos-Tonspuren auch wirklich zu integrieren, wenn’s um die Heimkinoveröffentlichungen ging. Glücklicherweise hat sich das mittlerweile etwas geändert. Auch The Long Walk enthält eine verlustfrei kodierte Dolby-Atmos-Version, die für beide Sprachen (Deutsch und Englisch) vorliegt. Auf der regulären Ebene gibt’s hier zwar nicht sonderlich Spektakuläres zu hören, doch das ist letztlich inhaltlich bedingt. Wenn aber die vereinzelten Schüsse fallen, reißen diese oft maximal aus der Ruhe heraus. Und das tun sie dynamisch und kraftvoll. Auch ein wenig Basseinsatz ist spürbar – bspw. bei 12’03 und 35’50.

Hören wir uns ein wenig auf der Höhen-Ebene um, so geht es dort nach zwei Minuten los, wenn man den Radiomoderator innerhalb des Autos hört – dies im Übrigen sogar als exklusiver Soundeffekt, denn die englische Fassung ist in diesem Momenten “obenrum” stumm. Auch die Stimmen von Mutter und Sohn hört man dann mit leichtem Nachhall von oben, während der O-Ton nur das dezente Quietschen des Fahrzeugs auf die Heights legt. Beim Deutschen darf man aber davon ausgehen, dass hier dezente Upmix-Strategien angewendet wurden, denn man hört die Stimmen tatsächlich auch unter freiem Himmel – und das passt leider gar nicht. Wenn der Instruktor seine Anweisungen vornimmt, wird das sogar verhältnismäßig laut wiedergegeben, während der O-Ton hier weiter (und atmosphärisch passend) ruhig ist. Natürlich hört man dieses Hinzumischen der Stimmen praktisch nicht, wenn man die reguläre Ebene mitlaufen lässt, da die Stimme umso lauter aus dem Center kommt. Doch wenn es darum geht, echte Atmosphäre zu erzeugen, gehören Stimmen unter freiem Himmel nicht auf die Höhenspeaker. Den Schuss bei 11’42 und den bellenden Hund zwei Minuten später liefern dann aber beide Sprachfassungen. Ebenso wie gelegentliches Windrauschen, vorbeifliegende Vögel, summende Insekten oder außergewöhnliche Score-Elemente (bspw. das an Nightmare erinnernde Glockenspiel nach 21 Minuten). Natürlich kommen auch die Liquidationen mit entsprechenden Geräuscheffekten und liefern dynamische Attacken. Das passiert in der Regel vor jeder Exekution und sorgt bisweilen für echten Nervenkitzel. Gewitter und Regen nach etwas über 55 Minuten bekommen dann wieder eine räumliche Rundumatmosphäre und


Bild- und Tonqualität UHD

The Long Walk wurde rein digital gefilmt. Zum Einsatz kam hier die ARRI Alexa 35, die mit 4.6K aufzeichnet. Ausgehend davon wurde ein 4K-DI erstellt, was die UHD Blu-ray zu einer nativen 4K-Disk werden lässt. Leonine integrierte überdies HDR10 und Dolby Vision sowie einen im Rahmen von Rec.2020 erweiterten Farbraum. Gegenüber der Blu-ray zeigt sich die 4K-Disk in der Tiefe detailreicher und klarer. Figuren schälen sich deutlicher aus dem Hintergrund heraus und auch die Blätter an Bäumen sind besser zu erkennen. Wirklich spitzenmäßig scharf ist aber auch die UHD Blu-ray nicht. Und irgendwie erscheint das Bild etwas weich und glattgebügelt. Das hängt auch damit zusammen, dass man beim Encoding noch mehr hätte rausholen können. Allerdings vermeidet die UHD Blu-ray die Nachschärfungen der Blu-ray und bleibt rund um Objekte sichtbar authentischer und gleichmäßiger, ohne unschöne Artefaktsäume (34’02). Das etwas dunklere Grading tut dem Film keinen Abbruch, da es Bildanteile im Schwarz niemals versumpfen lässt, gleichzeitig den Schwarzwert knackiger und mit gleichmäßigerem Rauschen abbildet und der Film ohnehin die meiste Zeit im Hellen spielt. Dort wirkt das Bild in Summe von der Helligkeit her harmonischer und angenehmer. Das Color Grading hingegen unterscheidet sich nur minimal. Hauttöne sind etwas wärmer und Gelbanteile etwas reduziert. Ansonsten gibt es hier kaum Unterschiede.
Mea Culpa fürs Vergessen der Timecodes an den Screenshotvergleichen.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … etwas dunklere Abstimmung fällt nicht dramatisch aus.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … löst die 4K-Disk besser auf.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … sorgt für einen etwas atmosphärischeren Look.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … dass die 4K-Disk besser auflöst.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): xxx.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Ganz anders die 4K-Disk, die allerdings im Vergleich etwas softer wirkt.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links):


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die 4K-Disk macht das besser, aber ebenfalls noch nicht perfekt. Das Digitalrauschen weist Farbmuster auf und ist noch nicht fein genug.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links):


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Nicht so bei der UHD Blu-ray.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links):


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … ist schon deutlich.


- Film
Bonusmaterial
Zunächst vorab: Wie beim Anbieter üblich, gibt es auch für das Bonusmaterial von The Long Walk keinerlei Untertitel. Was insbesondere deshalb schade ist, weil das fünfteilige Making-of nicht nur gut 80 Minuten lang ist, sondern wirklich informative Einblicke in die unterschiedlichen Aspekte des Drehs liefert – fernab vom üblichen Wir-hatten-uns-alle-ganz-doll-lieb-am-Set-Einerlei. Über das Making-of hinaus gibt’s noch den Filmtrailer sowie fünf weitere Programmtipps. Die Extras sind nur auf der Blu-ray abgelegt.
Fazit
Sehr gerne hätte ich es geschafft, The Long Walk noch im jüngst vergangenen Jahr zu besprechen, auf dass er in meiner Top-5 gelandet wäre. Habe ich nicht. Ist er nicht. Dafür erreichte er mich zu spät. Aber vielleicht in ungefähr 12 Monaten beim Rückblick 2026. Mich hat der Film fast komplett abgeholt und trotz der dezenten Veränderungen sofort in die Momente vor 35 Jahren zurückversetzt, als ich das Buch verschlungen habe. Sicherlich hat die Adaption ein paar kleinere Schwächen, die aber durch die beiden herausragenden Haupt- und die hervorragenden Nebendarsteller locker ausbügelt. Selten haben mich 100 Minuten Fußmarsch dermaßen gefesselt. Und das liegt vor allem am guten Drehbuch und den teils starken Dialogen zwischen den Teilnehmern. Visuell schlägt die 4K-Disk die Blu-ray in der Auflösung und Homogenität deutlich.
Timo Wolters
Bewertung
Bildqualität BD: 70%
Bildqualität UHD: 80%
Tonqualität BD/UHD 2D-Soundebene (dt. Fassung): 80%
Tonqualität BD/UHD 3D-Soundebene Quantität (dt. Fassung): 60%
Tonqualität BD/UHD 3D-Soundebene Qualität (dt. Fassung): 75%
Tonqualität BD/UHD 2D-Soundebene (Originalversion): 80%
Tonqualität BD/UHD 3D-Soundebene Quantität (Originalversion): 50%
Tonqualität BD/UHD 3D-Soundebene Qualität (Originalversion): 80%
Bonusmaterial: 70%
Film: 85%
Anbieter: Leonine
Land/Jahr: USA 2025
Regie: Francis Lawrence
Darsteller: Charlie Plummer, Cooper Hoffman, David Jonsson, Judy Greer, Mark Hamill
Tonformate BD/UHD: Dolby Atmos (True-HD-Kern): de, en
Untertitel: de
Bildformat: 2,39:1
Laufzeit: 109
Codec BD: AVC
Codec UHD: HEVC
Disk-Kapazität: BD-100
Real 4K: Ja (4K DI)
High Dynamic Range: HDR10
Maximale Lichtstärke:
FSK: 16
(Copyright der Cover, Szenenbilder und vergleichenden Screenshots liegt bei Anbieter: Photo Credit: Murray Close/Lionsgate)
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- Center: Canton Vento 858.2
- Surroundspeaker: 2 x Canton Vento 890.2 DC
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- Heights: 4 x Canton Plus X.3
- AV-Receiver: Denon AVR-X4500H
- AV-Receiver: Pioneer SC-LX59
- Mini-DSP 2x4HD Boxed
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