Matrix: Resurrections 4K UHD

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Blu-ray Review

Warner Home Video, 16.06.2022
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OT: Matrix: Resurrections

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Zurück in die Matrix

Warum die deutsche Tonspur von Matrix: Resurrections jetzt tatsächlich “repariert” ist …

Inhalt

Manchmal fragt sich Thomas, ob er Wahnvorstellungen hat oder nicht

Thomas Anderson ist Spieledesigner und schuf mit der Matrix-Reihe eine Videogame-Serie, die auf seinen verschwommenen Erinnerungen beruht. Darin kommt nicht nur er selbst als Neo vor, sondern auch eine Frau namens Trinity, die auf einer gewissen Tiffany beruht, der er immer wieder in einem Café begegnet. Anderson ist in psychiatrischer Behandlung – auch, weil er annimmt, die Geschehnisse in seinen Spielen wären tatsächlich passiert. Sein Psychiater verschreibt ihm derweil blaue Pillen, um diese Wahnvorstellungen in den Griff zu bekommen. Als Neo eine Simulation entwickelt, um Spielecharaktäre zu entwickeln, entdeckt eine junge Frau namens Bugs in dem Code einen Agenten, der ihr bei der Flucht vor anderen Agenten hilft. Sie findet heraus, dass es sich um die aktuelle Verkörperung von Morpheus handelt und befreit das Programm aus der Matrix. Gemeinsam entdecken sie die Signatur Neos in der Matrix und schaffen es mit der Hilfe, einer Maschine, die zu den Menschen übergelaufen ist, auch ihn zu befreien. Überlebt hat er in einem Tank, der direkt neben jenem steht, in dem Trinitys Körper angeschlossen ist …

Sein Psychiater verschreibt ihm blaue Pillen

Vermutlich kein Film der letzten Jahre oder gar des letzten Jahrzehnts wurde mit so viel Skepsis erwartet wie der vierte Teil aus dem Matrix-Universum. Waren doch die meisten Fans des Originals schon nach dessen Fortsetzung und spätestens dem dritten Teil schwer enttäuscht, weil die beiden Geschwister Wachowski das so klug erdachte Philosophie-Thema zunehmend in eher sinnlosen Actionszenen ertränkten. Was also sollte ein Neuaufguss 19 Jahre nach dem letzten Teil bringen? Was sollte Lana Wachowski, die dieses Mal ohne ihre Schwester Lilly dirigierte und das Drehbuch (mit)verfasste, plötzlich an neuen Ideen haben? Während die positivsten Annahmen darauf hofften, dass ein vierter Teil die schwachen Vorgänger vergessen lassen und die Brücke zum ersten Teil schlagen könnte, unkten die Skeptiker, dass man ein Franchise nicht wieder beleben könne, wenn es künstlerisch mal derart vor die Wand gefahren wurde. Ohnehin ist es erstaunlich, dass man zumindest eine der Wachowskis wieder überzeugen konnte, nachdem Lana und Lilly jahrelang jede Möglichkeit einer Fortsetzung ausgeschlossen hatten. Dann jedoch starben kurz nacheinander Ron und Lynne, die Eltern der beiden sowie ein enger Freund von Lana. Mit dieser Trauer und dem Verlust konfrontiert, entwickelte sie die Story zum vierten Teil. So sagte sie, dass sie zwar ihre Eltern und den Freund nicht zurückbringen könne, wohl aber diese zwei Filmfiguren: Neo und Trinity.

Will Thomas der Dame mit den blauen Haaren folgen?

Die Produktion selbst zog sich hin, nachdem zwar Ende 2019 begonnen wurde, aber ab März 2020 die Covid-19-Pandemie für Verschiebungen sorgte. Gedreht wurde Matrix: Resurrections übrigens (wie bereits bei einigen Wachowski-Filmen zuvor) größtenteils in den Potsdamer Babelsberg Studios. Was final dabei herauskam, konnte sich Warner vermutlich aber auch nicht über den parallelen HBO-Start schönreden. Denn bei einem Budget von knapp unter 200 Mio. Dollar spielte der Film nur knapp 160 Mio. Dollar ein – ein finanzielles Desaster, wenn man Marketing-Kosten und Abgaben an die Kinos einberechnet.
Aber ist es auch ein künstlerisches Desaster? Hatten die Skeptiker Recht? Die Kritiken waren äußerst gemischt. Die einen lobten den frischen gesellschaftspolitischen Ansatz sowie die Liebe zu den Figuren, während die anderen gar nicht wussten, an welcher Stelle sie anfangen sollten, um auszudrücken, wie schlecht sie ihn fanden. Und wenn ich ehrlich bin, reihe ich mich bei Letzteren ein. Ja, man merkt Lana die Liebe zu ihren Figuren (vor allem zu Neo und Trinity) an. Denn, und da setzt schon der größte Kritikpunkt an: Es geht praktisch nur um die beiden. Um die Zusammenführung des Liebespaares aus den ersten drei Filmen. Matrix: Resurrections ist so erschreckend inhaltsleer, dass man sich fragt, wie man das Ganze auf zweieinhalb Stunden auswälzen konnte. Es gibt nicht mal ein echtes Bedrohungsszenario. Nichts, gegen das Neo & Co. kämpfen müssten. Unbeholfen zimmerte man deshalb einen Quasi-Disput zwischen Neo und Niobe ins Drehbuch, um überhaupt mal eine dramatische Zuspitzung zu haben. Selbst die Maschinen desertierten mittlerweile (teilweise) zu den Menschen, was auch noch für ein unglückliches Men-in-Black-Zitat sorgt. Bedrohung geht von diesen mechanischen Kreaturen jedenfalls nicht mehr aus.

Thomas begegnet immer wieder einer gewissen Tiffany

Was bleibt, ist ein in vielen Kritiken lobend erwähnter Hang zum Selbstreferenziellen – und das gleich in doppelter Form. Denn zum einen reflektiert der vierte Teil praktisch die ersten drei Filme (nur eben als Stellvertreter-Diskussion über die Videogames von Thomas Anderson) und zum anderen spiegelt er die widrigen Umstände, unter denen nun ein vierter Film überhaupt entstand. Selbst Warner Bros. als Studio wird genannt und auch, dass sich diese solange um ein Sequel bemüht hatten, die Macher es aber immer wieder ablehnten. Die Entstehungsgeschichte von Resurrections wird im Auge eines anvisierten vierten Videospiels praktisch nacherzählt. Das ist zwar nett gemeinter Fanservice, hat aber mit der ursprünglichen Matrix-Philosophie so viel gemein wie Steven Seagal mit Schauspielkunst. Zumal es bisweilen ins Alberne abdriftet und die permanenten Ausschnitte aus den alten Filmen irgendwann nerven.
Wenn dann doch wenigsten die Actionszenen so innovativ wären wie damals. Doch 22 Jahre nach der Bullet-Time kann Matrix: Resurrections in diesem Bezug genau NICHTS hinzufügen. Auch diese Zeitverzögerungs-Szenen sind mittlerweile Standard und wurden schon in zu vielen Filmen bemüht. Hinzu kommt, dass die Kampfszenen nicht mal ansatzweise an die Größe aus Teil I oder Teil II heranreichen und dazu noch viel zu hektisch geschnitten sind. Stolz war man außerdem darauf, dass man viele der ursprünglichen Cast-Mitglieder wieder verpflichten konnte – und dann verschenkt man sie derart wie im Falle des Merowingers, dessen Auftritt an Lächerlichkeit nicht mehr zu überbieten ist. Apropos verschenkt: Die wichtigste Frage, die der vierte Teil berührt, ist jene, ob der Mensch überhaupt aus der Matrix herausgehen und ein Leben in unterirdischen Höhlen mit künstlichem Himmel leben möchte; ob also der schöne Schein “zugunsten” eines Lebens unter eher rudimentären Umständen und der ständigen Gefahr, von den Maschinen entdeckt zu werden, verlassen werden will. Genau einmal stellt der Film diesen Konflikt dar und verlässt ihn viel zu schnell wieder. Genau DIESE philosophische Diskussion hätte man aber viel intensiver führen können; hätte man beispielsweise auch Neo mal andenken lassen können. Verschenkt. Wie so vieles in Matrix: Resurrections. Zumal der Plan der Befreiung von Trinity dann auch dermaßen hanebüchen und konstruiert wirkt, dass man sich fragt, ob das wirklich noch die gleiche Wachowski ist, die den ersten Teil (mit)ersonnen hatte. Was bleibt ist ein überlanger, sich selbst viel zu sehr liebender Film, der über die eigenen Innovationen des ersten Teils stolpert und inhaltlich einfach unglaublich langweilig und beliebig ist. Ja, es ist schön, Keanu Reeves und Carrie-Anne Moss in ihren Rollen wiederzusehen. Aber das alleine reicht halt nicht. Und wenn man denkt, es kann nicht mehr schlimmer kommen, gibt’s noch die unlustigste Post-Credit-Szene aller Zeiten. Bitte, Warner Bros., nicht noch so ein Ding. Lasst das Franchise in Ruhe.

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Stand von: 2026/02/09 5:46 p.m. - Details
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Studio: Warner Bros
Format: Blu-ray
Erscheinungstermin: Thu, 16 Jun 2022
  • Matrix Resurrections - 4K UHD: Blu-ray Ultra HD 4K Blu-ray
  • Produkttipp: FILM FISICO
  • Marchio: Warner Bros (Universal Pictures Germany GmbH)
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Bild- und Tonqualität BD

Die altbekannte Frage: Rot oder blau?

Matrix: Resurrections ist ein über weite Strecken ziemlich dunkler Film. Und das birgt für sich genommen schon einmal Gefahren. So bleiben Momente, in denen Schwarzanteile schon mal etwas versumpfen, nicht aus. Gerade bei Schattenbereichen von Gesichtern kann man das bisweilen wahrnehmen. Davon ab sieht man direkt zu Beginn im Schein der Taschenlampen leichtes Banding. Die Schärfe ist trotz des sehr cleanen und digitalen Looks der verwendeten Kameras in Close-ups sehr gut. Gerade, wenn ein Gesicht mal mit hartem, seitlichen Licht bestrahlt wird (5’57). Spitzlichter sind ebenfalls ganz gut, könnten aber noch etwas mehr Differenzierung zulassen und weniger von Encoding-Artefakten umsäumt sein (39’00). Auch bei der Feinauflösung bleibt noch Potenzial für eine 4K-Scheibe übrig. So sieht man auf der Querstruktur der blauen Anzugjacke bei 54’34, dass Auflösung und Encoding hier teils leichte Vermatschungen produzieren. Auch die Maserung des Ledersessels im Hintergrund zeigt Schwächen. und bei 63’01 bleiben die Details eher matschig, was man gut am Computerterminal auf der rechten Bildseite sieht, das undefiniert bleibt. Ansonsten gelingt die Farbgebung etwas neutraler als bei den ersten Blu-rays der Teile I-III und die Kontrastierung in hellen Szenen ist sehr gut.

Hat Neo es noch drauf?

Es geschehen noch kleinere Wunder. Nachdem die deutsche Atmos-Fassung auf der amerikanischen UHD Blu-ray extrem fehlerbehaftet war (es fehlten komplett die Signale für die hinteren Heights, teils wurden Effekte falsch gesetzt, teils fehlten Geräusche komplett auf allen Speakern), konnte durch die spätere Veröffentlichung der Blu-ray und UHD Blu-ray hierzulande noch eingegriffen werden. Das Feedback, das von dieser Stelle an Warner gesendet wurde, fruchtete. Danke an die deutsche Presseagentur und die zuständige Stelle bei Warner, die hier offene Ohren hatten und dafür sorgten, dass das Problem behoben wurde. Denn es IST behoben.
Kurz vorab noch eine kleine Zusammenfassung einiger Fehler, welche die US-Disk auf der enthaltenen deutschen Tonfassung hatte: Der Helikopter zu Beginn war nur über die vorderen Heights zu hören und wanderte nicht im Raum, die Vertonung des Spratzeln an der Leuchtreklame war falsch, Wusch-Sounds bei Saltoschlägen der Filmfiguren fehlten, die Explosion bei 33’30 wies nicht diese typischen Matrix-Dimensionsverzerrungsgeräusche auf, dafür offerierte sie Zuggeräusche von oben, obwohl der Zug UNTERHALB der Kamera fuhr (43’20), der Maschine bei 78’30 fehlte das Spratzeln etc.).

All das ist jetzt behoben und der deutsche Ton ist dem englischen absolut ebenbürtig. Geräuscheffekte, Tiefbasseinsatz, 3D-Sound-Nutzung – all das ist jetzt analog zum Originalton in toller Qualität und Dynamik vorzufinden. Wir dürfen uns also freuen über unglaubliche viele Helikoptergeräusche, die über die Heights wandern, als könne man die Hubschrauber vom Himmel picken. Wir freuen uns über coole Wuschsounds in den Kampfkunsteinlagen und über das geniale Spratzeln in der extrem dynamischen Explosion bei 33’30. Der Bass packt kräftig zu und die Dynamik ist wirklich gut. Könnte der LFE noch ein wenig heftiger agieren? Vielleicht. Vielleicht ist das hier kein neuer Godzilla vs. Kong, aber dafür gibt es eine absolut hervorragende Ortung der sehr fein differenzierbaren und äußerst innovativen Geräuscheffekte. Gerade die höherfrequenten Sounds (Klirren, klimpern, metallenes Klicken) sind fantastisch vertont und klingen wirklich prickelnd. Auch der Zug bei 43’20 klingt nun echt und wird nicht über die Heights wiedergegeben. Die Rakete bei 48’40 ist nun zu hören und auch der Choralgesang bei 53’40 kommen logisch nachvollziehbar aus den Heights. Klasse auch, dass die Maschine bei 78’30 jetzt das elektronische Summen in Verbindung mit dem fetten Spratzeln liefert. Ebenso klasse das griffige Geräusch der herunterfallenden Patronenhülsen nach gut 128 Minuten. Vielleicht fehlt am Ende noch ein wenig mehr Bums, aber insgesamt kann man sich diese Tonspur wirklich gut anhören.

Preis: 9,99 €
Stand von: 2026/02/09 5:46 p.m. - Details
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Studio: Warner Bros
Format: Blu-ray
Erscheinungstermin: Thu, 16 Jun 2022
  • Matrix Deutschland Blu-ray Auferstehungen
  • Physischer Film
  • Warner Bros. Universal Pictures Deutschland GmbH
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Bild- und Tonqualität UHD

Neo lässt die virtuelle Welt nach seinen Regeln spielen

Matrix Resurrections wurde mit drei unterschiedlichen RED-Kameras aufgenommen, der Komodo, Monstro und der Ranger. Die Ausgangsauflösungen lagen demnach in 6K und 8K vor, was für das Digital Intermediate auf 4K heruntergerechnet wurde. Entsprechend haben wir es mit einer nativen 4K-Scheibe zu tun, die im Nachgang noch mit HDR10 und Dolby Vision versorgt wurde. Die REDs sind bekannt für ihren eher digitalen und glatteren Look, was man der UHD Blu-ray von Resurrections durchaus ansieht. Als analog kann man das Bild nicht bezeichnen. Selbst in den vielen dunklen Szenen bleibt alles sehr clean und rauscharm. Apropos dunkel: Die nächtlichen und düsteren Szenen erscheinen gegenüber der BD etwas aufgehellt(er). Das sorgt für mehr Durchzeichnung, aber auch für einen ganz leichten Brauneinschlag im Bereich unter 10% Helligkeit. Apropos farblicher Einschlag. Wie die Blu-ray auch, weist die UHD-BD in den kühleren Szenen eine ganz leichte Blautendenz im Schwarz auf. Gut zu sehen, wenn Neo vor dem Spiegel steht und sich sein Bart leicht bläulich zeigt (23’00). Das ist allerdings sichtbar als Stilmittel zu sehen. In Abgrenzung zur Blu-ray darf gesagt werden, dass die UHD-BD ihr Full-HD-Pendant in allen Belangen übertrifft. Vor allem die Auflösung ist sichtbar besser. Die Anzugjacke bei 54’34 ist ohne jedes Encoding-Problem und zeigt die feinen Linien klar definiert. Auch der Ledersessel, auf dem Morpheus sitzt, hat eine griffigere Textur. Und wenn wir noch ein Kapitel weitergehen, sind die Gitter über den Lichtern in der Mitte bei 63’01 klarer zu erkennen. Die Definition der roten Lichtquellen rechts oben sowie die Spitzlichter und die Details auf dem Monitor an der rechten Seite schlagen in der Szene die Blu-ray deutlich. Müßig zu sagen, dass die Banding-Schwierigkeiten im Schein der Taschenlampen zu Beginn kein Thema mehr sind. Dolby Vision arbeitet in den vielen dunklen Szenen die Kontraste noch etwas harmonischer heraus. Aber auch HDR10 macht hier schon einen guten Job.

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Blu-ray (13’44): (Slider ganz nach rechts): Die typische Matrix-Schrift über die Blu-ray.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD-BD gibt das Grün etwas satter wieder, ist im Schwarz noch etwas kräftiger.

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Blu-ray (30’47): (Slider ganz nach rechts): Kommen mehr Farben und mehr Helligkeit ins Spiel …
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … hat die UHD Blu-ray sichtbar mehr Punch.

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Blu-ray (54’34): (Slider ganz nach rechts): Die hellen Szenen zur Mitte des Films sind über die Blu-ray nicht so strahlend.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD-BD bietet hier mehr Strahlkraft, addiert etwas mehr Farbe ins Gesicht.

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Blu-ray (132’06): (Slider ganz nach rechts): Die extrem hellen Teilbereiche bleiben über die Blu-ray etwas dezenter.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD-BD strahlt mehr, überstrahlt aber nicht! Der Screenshot täuscht hier etwas. Im laufenden Film sieht man über BD und UHD-BD die Wolkenformationen im hellen Bereich gleichermaßen gut. Das lässt sich auf einem SDR-Screenshot schlicht nicht darstellen.

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Blu-ray (63’01): (Slider ganz nach rechts): In den dunklen Szenen ist die Blu-ray noch verhältnismäßig hell.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD-BD dunkelt hier doch deutlich ab, was im Screenshot allerdings noch auffälliger ist als im Film. Wie viel an Auflösung MEHR geht, zeigt der nächste Screenshot.

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Blu-ray (63’01): (Slider ganz nach rechts): Auf Screenshots lässt es sich so gut nicht darstellen, wie es im Live-Bild sichtbar ist.
UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Aber die UHD-BD zeigt in dieser speziellen Szene bei jeder Einzelheit und jedem Detail mehr Auflösung.

Der Ton ist identisch mit jenem Dolby Atmos Sound der Blu-ray.

Preis: 19,99 €
Stand von: 2026/02/09 5:46 p.m. - Details
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Studio: Warner Bros
Format: Blu-ray
Erscheinungstermin: Thu, 16 Jun 2022
  • Matrix Resurrections - 4K UHD: Blu-ray Ultra HD 4K Blu-ray
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Bonusmaterial

Im Bonusmaterial von Matrix: Resurrections befinden sich insgesamt sieben Featurettes, von denen das letzte noch mal in mehrere Teile aufgesplittet ist und eine Gesamtlaufzeit von gut 50 Minuten hat. In “Niemand kann erfahren …” versuchen die Darsteller die Matrix zu erklären – mehr oder weniger erfolgreich. “Die Matrix wiedererwecken” ist eine Rekapitulation über die Entstehung des vierten Teils und zeigt, wie engagiert und froh Reeves und Moss über die neuerliche Beteiligung sind. Lana Wachowski erzählt außerdem auf sehr persönliche und bewegende Weise, wie ihr Leben als Transgender-Person, bzw. die Schwierigkeiten als solche in der Gesellschaft sie immer wieder in eine Flucht in ihre Fantasie zwang. “Neo x Trinity” lässt Reeves und Moss noch mal an die Zeit des ersten Teils zurück erinnern und “” führt die neuen Charaktere etwas ein. “Matrix 4 Life” lässt ein wenig Nostalgie aufkommen, wenn die Familie wieder zusammenkommt. “Ich kann immer noch Kung-Fu” vermittelt die Begeisterung an und während der Fightszenen und im neunteiligen Featurette werden einzelne Filmelemente analysiert – bspw. der waghalsige Sprung von Reeves und Moss von einem Hochhaus.

Fazit

Für Lana Wachowski mag Matrix: Resurrections so etwas wie die gewünschte Therapie von ihren zweifelsohne schweren Verlusten gewesen sein. Für den Zuschauer reicht dieser Hintergrund aber nicht aus, um den Film gut zu finden. Dafür ist die Story zu belanglos, die Action zu gewöhnlich und der selbstreferenzielle Bezug irgendwann zu anstrengend. Man muss es einfach so sagen: Der vierte Matrix-Film fügt dem Universum rein gar nichts hinzu und ist schlicht unnötig gewesen.
Unnötig waren die Probleme des dt. Atmos-Sound der US-Disk, die nun glücklicherweise komplett! behoben wurden. Die deutsche Fassung ist nun ebenso gut wie die englische und kann mit tollen Geräuscheffekten auf allen Ebenen, einer sehr guten Differenzierung und sehr guter Dynamik punkten. Das Bild der UHD Blu-ray ist zudem hervorragend und deutlich besser als die Blu-ray.
Timo Wolters


Bewertung

Bildqualität BD: 80%
Bildqualität UHD: 90%

Tonqualität BD/UHD 2D-Soundebene (dt. Fassung): 90%
Tonqualität BD/UHD 3D-Soundebene Quantität (dt. Fassung): 70%
Tonqualität BD/UHD 3D-Soundebene Qualität (dt. Fassung): 85%

Tonqualität BD/UHD 2D-Soundebene (Originalversion): 90%
Tonqualität BD/UHD 3D-Soundebene Quantität (Originalversion): 70%
Tonqualität BD/UHD 3D-Soundebene Qualität (Originalversion): 85%

Bonusmaterial: 80%
Film: 40%

Anbieter: Warner Home Video
Land/Jahr: USA 2021
Regie: Lana Wachowski
Darsteller: Keanu Reeves, Carrie Ann-Moss, Yahya Abdul-Mateen II, Neil Patrick Harris, Jonathan Groff, Jessica Henwick, Jada Pinkett Smith, Christina Ricci, Lambert Wilson, Max Riemelt
Tonformate BD/UHD-BD: Dolby Atmos (True-HD-Kern): de, en
Bildformat: 2,39:1
Laufzeit: 148
Codec BD: AVC
Codec UHD: HEVC
Disk-Kapazität: BD-100
Real 4K: Ja (4K DI)
High Dynamic Range: HDR10, Dolby Vision
Maximale Lichtstärke: 1044
FSK: 16

(Copyright der Cover, Szenenbilder und vergleichenden Screenshots liegt bei Anbieter: Warner Bros.)
*Affiliate-Links sind mit * gekennzeichnet. Für Einkäufe über diese Affiliate-Links erhalten wir eine Provision. Für den Käufer entstehen keine Mehrkosten. Infos zum Datenschutz findet ihr hier.

Trailer zu Matrix Resurrections

MATRIX RESURRECTIONS – Trailer #2 Deutsch German (2021)


So testet Blu-ray-rezensionen.net

Die Grundlage für die Bild- und Tonbewertung von Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays bildet sich aus der jahrelangen Expertise im Bereich von Rezensionen zu DVDs, Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays sowie Tests im Bereich der Hardware von Unterhaltungselektronik-Komponenten. Gut zehn Jahre lang beschäftigte ich mich professionell mit den technischen Aspekten von Heimkino-Projektoren, Blu-ray-Playern und TVs als Redakteur für die Magazine HEIMKINO, HIFI TEST TV VIDEO, PLAYER oder BLU-RAY-WELT. Während dieser Zeit partizipierte ich an Lehrgängen zum Thema professioneller Bildkalibrierung mit Color Facts und erlangte ein Zertifikat in ISF-Kalibrierung. Wer mehr über meinen Werdegang lesen möchte, kann dies hier tun —> Klick.
Die technische Expertise ist aber lediglich eine Seite der Medaille. Um stets auf der Basis von aktuellem technischen Wiedergabegerät zu bleiben, wird das Testequipment regelmäßig auf dem aktuellen Stand gehalten – sowohl in puncto Hardware (also der Neuanschaffung von TV-Displays, Playern oder ähnlichem, wenn es der technische Fortschritt verlangt) als auch in puncto Firmware-Updates. Dazu werden die Tests stets im komplett verdunkelbaren, dedizierten Heimkino angefertigt. Den Aufbau des Heimkinos könnt ihr hier nachlesen —> Klick.

Dort findet ihr auch das aktuelle Referenz-Gerät für die Bewertung der Tonqualität, das aus folgenden Geräten besteht:

Das Referenz-Equipment fürs Bild findet ihr wiederum hier aufgelistet. Dort steht auch, wie die Bildgeräte auf Norm kalibriert wurden. Denn selbstverständlich finden die Bildbewertungen ausschließlich mit möglichst perfekt kalibriertem Gerät statt, um den Eindruck nicht durch falsche Farbtemperaturen, -intensitäten oder irrigerweise aktivierten Bild”verbesserern” zu verfälschen.


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