Blu-ray Review

OT: Heat

Hitziges Aufeinandertreffen
Michael Manns Actionklassiker erscheint als 4K-Fassung – ein lohnenswertes Upgrade?
Inhalt
eil McCauley ist Anführer einer Bande, die sich auf Geldtransporter und Banken spezialisiert hat. Während eines Coups verliert einer der Gangster die Beherrschung, was drei getötete Polizisten zur Folge hat. Von diesem Moment an übernimmt Vincent Hanna vom Raub- und Morddezernat die Ermittlungen und klebt fortan wie ein Kaugummi an McCauleys Schuhsohlen. Doch McCauley ist schlau und scheint seinen Häschern immer eine Nasenlänge voraus. Einzig innerhalb seiner Gang muss er aufpassen, denn nicht auf jeden seiner Handlanger ist Verlass …
Ein Tag im März 1996, das Cinemaxx in Essen. Ein Film, der in meinem Lieblings-Magazin mit 100 % bewertet wurde (ja, damals bewertete Europas größtes Filmmagazin noch in Prozentangaben), war für mich stets Pflichtprogramm. Denn mit der Höchstwertung ging die CINEMA seinerzeit noch nicht so inflationär um wie heutzutage mit den fünf maximalen Punkten. Heat war aber auch rein von der Besetzung her ein Muss. Als großer Fan von Robert De Niro, Freund der Filme von Al Pacino und seit Léon der Profi völlig verknallt in Natalie Portman, war klar, dass Michael Manns Actionthriller nicht ausgelassen werden konnte. Ich erwartete viel und bekam mehr. Ich erwartete Action und bekam die krasseste Shoot-out-Szene der Filmgeschichte. Ich erwartete das erste Aufeinandertreffen von De Niro und Pacino und bekam eine elektrisierte Leinwand. Ich erwartete Action mit Tiefgang und bekam einige der am besten ausgearbeiteten Figuren des Genres überhaupt. Ich erwartete eine spannende Verbrecherhatz und bekam schweißnasse Hände.
Es sollte für lange Zeit das beeindruckendste Erlebnis eines Actionthrillers bleiben, an den auch heute nur wenig; sehr wenig rankommt. Dabei wäre es möglicherweise beinahe nicht dazu gekommen, dass Michael Mann die Geschichte auf die große Leinwand gebracht hätte. Das Original-Drehbuch verfasste der Regisseur bereits 1979! nachdem er sich mit dem Polizisten Chuck Adamson befreundet hatte. Adamson verfolgte in den 60ern den Kriminellen Neil McCauley und traf ihn während der damaligen Ermittlungen tatsächlich mal in einem Café. Dort wurde ebenso Privates ausgetauscht wie es Mann in Heat später porträtierte. Zehn Jahre lag das Drehbuch dann auf Halde, bevor er es für einen TV-Piloten erneut anfasste, um in der Folge eine Serie daraus zu konzipieren. Zur Serie kam es nie und der TV-Film hieß später Showdown in L.A.. Doch Mann ließ der Stoff nicht los. Und so kam er 1994 noch einmal zu seiner Vorlage zurück, überarbeitete sie und plante einen Kinofilm. Als bekannt wurde, dass der Regisseur seine beiden Wunsch-Hauptdarsteller Al Pacino und Robert De Niro für die Rolle des Polizisten und des Gangster-Chefs bekommen hatte, fokussierte sich das Marketing vollständig auf die zwei. Immerhin sollten sie das erste Mal in ihren jeweiligen Karrieren eine gemeinsame Szene spielen (nachdem sie in Der Pate II aufgrund unterschiedlicher Zeitebenen nicht gemeinsam zu sehen waren). Aus heutiger Sicht eine interessante Anekdote: Keanu Reeves war zunächst für die Rolle von Chris vorgesehen, die dann letztlich von Val Kilmer ausgefüllt wurde, nachdem Reeves lieber den Hamlet am Theater geben wollte.
Heute gilt Heat als absoluter Meilenstein des Actionkinos und als Manns Meisterwerk. Allerdings waren die US-Kritiker seinerzeit weniger begeistert, was nicht unerheblich dazu beigetragen haben dürfte, dass das US-Kinoeinspiel mit etwas über 60 Mio. Dollar relativ mager ausfiel. Allerdings zog der Film durch seinen Heimkino-Release noch mal spürbar an. Schon die Doppel-VHS verkaufte sich gut und die späteren DVD- und Blu-ray-Versionen ebenfalls. Mittlerweile sind wir im Jahr 27 nach dem Kino-Release und man muss schon grundsätzlich dafür Respekt zollen, dass Michael Mann und New Regency/Warner das Ding damals überhaupt so ins Kino brachten. Es gab zwar immer mal wieder Filme, die mit einer Laufzeit Richtung drei Stunden auch im Kino Erfolg hatten, für einen Actionkrimi war’s dennoch eine geradezu epische Laufzeit. Doch genau das ist es auch, was Heat zu einzigartig macht. Mann konnte sich voll auf seine Figuren konzentrieren und gab ihnen so viel Tiefe, so viel Leben mit auf den Weg, dass man mit beiden gleichermaßen mitfieberte. Cop und Gangster hatten jeder für sich mit ihren Dämonen zu kämpfen, bekamen menschliche Seiten auf den Leib geschrieben und wandelten jeder für sich in der Grauzone fernab vom üblichen Klischee. Wenn Pacino und De Niro sich dann im Café gegenübersitzen, wurde diese Begegnung gut 80 Minuten sorgsam vorbereitet. Kein Wunder, dass die Leinwand auch heute noch bebt, wenn sich diese Schauspielgiganten in ihren Rollen mit ebenso viel Respekt wie gegenseitiger Offenheit begegnen. Gleichzeitig spielt der Film mit scheinbarer Leichtigkeit auf der Spannungsklaviatur. Trotz der 170 Minuten Laufzeit war und ist Heat auch heute noch zu keiner Sekunde langweilig oder zähflüssig.
Selbst wenn mal gerade nichts (oder nicht viel) passiert, tummeln sich immer noch so viele vorzügliche Darsteller vor der Kamera, dass andere Produzenten drei Filme mit reichlich Hauptdarstellern draus hätten machen können. Val Kilmer war damals total angesagt, Danny Trejo bereits ein Charaktergesicht, Hank Azaria hat man immer wieder in Mafiafilmen gesehen, Tom Sizemore galt seit Natural Born Killers als sichere Bank für starke Nebenrollen, Jon Voight war bereits eine Legende und mit Amy Brenneman und Ashley Judd in den weiblichen Hauptrollen bewies man ein ebenso glückliches Händchen – beide legten in der Folge erfolgreiche Karrieren hin. Schauspieler, Drehbuch, Regie, Ausstattung – fehlt noch der Score. Und auch der reißt heute noch mit. Wenn die McCauleys Gang nach etwas über 100 Minuten die Bank ausraubt, braucht es nur fünf permanent sich wiederholender Töne, die etwas von einem Sekundenzeiger-Geräusch haben, um fiebrige Spannung zu erzeugen. Ob sich Komponist Elliot Goldenthal hier ein Beispiel am Meister des Minimalismus, John Carpenter, genommen hat? Sei es wie es ist: In Heat funktionieren sämtliche Bestandteile perfekt, arbeiten wie ein Zahnrad Hand in Hand. Unnötig zu erwähnen, dass die legendäre Actionszene auch heute noch Maßstäbe setzt und wirklich unerreicht ist.

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Bild- und Tonqualität BD
Heat kam seinerzeit unter dem Label von New Regency ins Kino, die lange Zeit im Vertrieb von Warner waren. Warner veröffentlichte 2009 auch die erste Blu-ray Disk des Films und vertraute dabei auf einen HD-Transfer, der von Mann überwacht wurde. Nachdem 20th Century Fox im Jahre 2015 einen Teil von Regency übernahm, gab es zwei Jahre später noch einmal eine neue Edition von Fox. Dieses Mal kam ein neues 4K-Remaster als Basis zum Einsatz – erneut von Mann beaufsichtigt. Gegenüber der eher kühl gestimmten Warner-Scheibe wurde die Fox-Variante von einem wärmeren, leicht gelblich-grünen Look abgelöst. Und diese Disk ist nun wieder im Zweier-Set mit der UHD Blu-ray enthalten. Prinzipiell kann man der Scheibe nicht viel vorwerfen. Sie ist aufgrund der 4K-Basis sehr detailreich und lässt die Körnung authentisch zu Tage treten. Gefiltert wurde hier nicht. Die Farben sind, wie erwähnt, relativ warm mit einer leichten Gelbtendenz hier und einer leichten Grüntendenz dort; und das Bild ist sehr sauber, bzw. frei von Schmutz. Allerdings ist das Encoding nicht immer perfekt. In vielen Szenen mit feinen Details vermatschen deshalb Feinheiten oder feine Linien (31’50). Kameraseitig bereits schwächere Aufnahmen sehen insgesamt nicht sehr gut aus, was die Blu-ray und das entsprechende Encoding nicht besser machen (68’20). Dennoch: Insgesamt eine gute Umsetzung des damals immerhin auch schon 22 Jahre alten Films. Akustisch gehörte die Blu-ray von Heat immer zum Besten, was man kriegen konnte – vor allem beim englischen O-Ton. Und das gilt für die Fassung von Warner ebenso wie jene von 20th Century Fox – auch wenn beide ganz dezent unterschiedlich gemischt sind. Aber konzentrieren wir uns zunächst auf den deutschen DTS-Sound, der über die UHD-BD unverändert ebenso (also ohne Disney-Eingriff in Richtung Dolby Digital Plus und/oder Dynamikkomprimierung) abgelegt wurde. Denn auch der klingt ziemlich gut. Vor allem in puncto Dynamik können beide Tonspuren überzeugen. Wenn man sich die Schüsse anhört, die hier während der Actionszenen abgefeuert werden, wird einem schon mal Angst und Bange. Es beginnt schon mit dem sonoren Brummen des Trucks nach etwas über sieben Minuten. Wird der Geldtransporter auf die Seite gelegt, geht’s dann auch im Tiefbass richtig zu Sache. Zwar klingt das über die englische DTS-HD-Master-Fassung gerade in den Mitten und Höhen noch knalliger und dynamischer, doch für sich genommen ist die DTS-Spur schon sehr ordentlich. Die US-Fassung reizt hier aber auch die Frequenzen maximal aus. Wenn Patronenhülsen zu Boden fallen, hört man das Klingeln so plastisch, dass man meint, sie auffangen zu können. Für hohe Frequenzen empfindliche Ohren ist das bisweilen fast schon etwas viel. Zudem hallen die Schüsse länger und auffälliger nach. Während der legendären, gut siebenminütigen Shootout-Sequenz nach 107 Minuten differenziert die englische Fassung mehr und ist wirklich knalliger. Trotzdem klingt das deutsche Pendant für einen 27 Jahre alten Film wirklich gut.

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Bild- und Tonqualität UHD
Heat wurde 1995 analog gefilmt. Zum Einsatz kamen Kameras vom Typ Panavision Panaflex, Arriflex 35 und Cine SL 35. Ausgehend davon basiert die 4K-Scheibe mit hoher Wahrscheinlichkeit auf dem gleichen 4K-Scan, der 2017 für die Director’s Definitive Edition angefertigt wurde. Dafür spricht bspw. der komplett identische Bildausschnitt. Die UHD Blu-ray kommt überdies mit HDR10 und einem im Rahmen von Rec.2020 erweiterten Farbraum. Die erste Kritik darf man allerdings schon daran üben, dass sich Disney standhaft weigert, 100-GB-Disks zu bespielen. Ob aus Kostengründen oder warum auch immer: Ein Film mit 170 Minuten Spielzeit gehört als 4K-HDR-Variante auf eine dreischichtige Silberscheibe. Punkt. Der HEVC-Codec mag effizient sein. Wenn ein dreistündiger Film aber in Summe lediglich 60 GB hat, dann bleibt da Potenzial durch eine zu deutliche Komprimierung auf der Strecke. Das sind in Summe hier gerade mal 15 GB mehr als die Blu-ray nutzt. In der Praxis fällt dann zunächst eins auf: Heat ist ziemlich duster. Das sieht man bereits in hell ausgeleuchteten Momenten (Bettlaken bei 4’13), wird bei dunkleren Szenen aber ganz besonders deutlich. Nicht, dass wir uns falsch verstehen: Heat ist nicht fehlerhaft gemastert, sondern ganz offenbar bewusst so dunkel gewollt. Denn es gibt zu keiner Zeit Black Crush oder völlig absaufende Details wie bei Everything, Everywhere All at Once. Allerdings muss man damit leben, dass Szenen über die Blu-ray nach Mittagszeit aussahen und über die UHD Blu-ray eher wie spätnachmittags (31’50). Schaut man die Blu-ray nicht im direkten Vergleich, wird es vielleicht nicht mal jedem auffallen und man gewöhnt sich auch schnell dran. Allerdings hätte man aus den Spitzlichtern dann doch noch etwas herauskitzeln können, die sich im Großen und Ganzen kaum von der BD unterscheiden. Man muss also damit rechnen, dass man etwas lichtstärkere Bildwiedergabe-Geräte braucht oder aber komplett abgedunkelt schauen. Denn abseits des dunkleren Looks ist die UHD Blu-ray die bessere Wahl. Die Auflösung ist durchaus noch mal etwas besser. So kann man das “For Customers Only” bei 6’54 klarer abgegrenzt ausmachen. Etwas deutlicher wird’s noch bei 31’50, wenn man die Palmwedelspitzen sichtbar definierter zu Gesicht bekommt und die Strom- und Telefonleitungen auch nicht mehr im Encoding-Matsch verschwinden. Gerade die (trotz der 66-GB-Disk) saubere Kompression ist ein Pfund der 4K-Scheibe. Dazu gibt es auf Gesichtern wärmere, braunbetontere Farben, die dem Film gut zu Gesicht stehen und den eher gelbgrünlichen Look der Blu-ray vermeiden. Dass man hier keine HDR-Lichtkanone wie bei In the Line of Fire gemastert hat, wird viele vielleicht enttäuschen. Doch geht man davon aus, dass das Bild so gewollt ist, überzeugt die 4K-Scheibe mit ihrem sauberen Encoding, der angenehmen Farbgebung und dem sehr sauberen Korn.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Hauptsächlich geht’s um das deutlich dunklere Bild der UHD Blu-ray.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die rote Schrift auf dem Badge ist lediglich dunkler, aber kaum kräftiger.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … geht’s bei der UHD Blu-ray noch etwas düsterer zu. Allerdings gibt’s keine Versumpfungen oder Black-Crush-Probleme.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … wird eher zum Spätnachmittag.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): … wirkt das Meer etwas weniger türkisblau.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Die UHD Blu-ray ist wärmer in den Hauttönen. Sieht – vor allem im laufenden Bild – harmonischer aus.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Dieses Mal mit Al Pacino, der einen wärmeren Teint hat.


UHD HDR10 (Slider ganz nach links): Durch das Abdunkeln wirken sie nur etwas kraftvoller.

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- Dieser Artikel hat Deutsche Sprache und Untertitel.
Bonusmaterial
Das Bonusmaterial von Heat enthält lediglich den Audiokommentar von Michael Mann.
Fazit
Bis auf die furchtbaren Schulterpolster funktioniert Heat auch heute noch vorzüglich. Manns Regie ist präzise, die Darsteller allesamt auf der Höhe ihrer Zeit und wenn die Action losbricht, bebt das Heimkino auch heute noch. Kein Wunder, dass sich viele Regisseure schon an der Shootout-Sequenz probiert haben, aber bisher keiner das Original erreicht hat.
Die 4K UHD Blu-ray bietet das Ganze nun mit dem bisher filmischsten Bild – vor allem im Bezug auf die analoge Filmkörnung und das sehr gute Encoding. Auch die Detailauflösung ist besser als bei der bisherigen Blu-ray. Dass die Scheibe sehr dunkel gemastert ist, wird hingegen nicht jedem gefallen.
Timo Wolters
Bewertung
Bildqualität BD: 75%
Bildqualität UHD: 80%
Tonqualität BD/UHD (dt. Fassung): 85%
Tonqualität BD/UHD (Originalversion): 95%
Bonusmaterial: 40%
Film: 100%
Anbieter: The Walt Disney Company (Germany)
Land/Jahr: USA 1995
Regie: Michael Mann
Darsteller: Robert De Niro, Al Pacino, Val Kilmer, Tom Sizemore, Jon Voight, Amy Brenneman, Ashley Judd, Wes Studi, Natalie Portman, Danny Trejo, Henry Rollins
Tonformate BD/UHD: dts-HD-Master 5.1: en // DTS 5.1: de
Untertitel: de, en
Bildformat: 2,39:1
Laufzeit: 170
Codec BD: AVC
Codec UHD: HEVC
Disk-Kapazität: BD-66
Real 4K: Ja (4K DI)
High Dynamic Range: HDR10
Maximale Lichtstärke: keine Angabe
FSK: 16
(Copyright der Cover, Szenenbilder und vergleichenden Screenshots liegt bei Anbieter: The Walt Disney Company (Germany))
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So testet Blu-ray-rezensionen.net
Die Grundlage für die Bild- und Tonbewertung von Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays bildet sich aus der jahrelangen Expertise im Bereich von Rezensionen zu DVDs, Blu-rays und Ultra-HD-Blu-rays sowie Tests im Bereich der Hardware von Unterhaltungselektronik-Komponenten. Gut zehn Jahre lang beschäftigte ich mich professionell mit den technischen Aspekten von Heimkino-Projektoren, Blu-ray-Playern und TVs als Redakteur für die Magazine HEIMKINO, HIFI TEST TV VIDEO, PLAYER oder BLU-RAY-WELT. Während dieser Zeit partizipierte ich an Lehrgängen zum Thema professioneller Bildkalibrierung mit Color Facts und erlangte ein Zertifikat in ISF-Kalibrierung. Wer mehr über meinen Werdegang lesen möchte, kann dies hier tun —> Klick.
Die technische Expertise ist aber lediglich eine Seite der Medaille. Um stets auf der Basis von aktuellem technischen Wiedergabegerät zu bleiben, wird das Testequipment regelmäßig auf dem aktuellen Stand gehalten – sowohl in puncto Hardware (also der Neuanschaffung von TV-Displays, Playern oder ähnlichem, wenn es der technische Fortschritt verlangt) als auch in puncto Firmware-Updates. Dazu werden die Tests stets im komplett verdunkelbaren, dedizierten Heimkino angefertigt. Den Aufbau des Heimkinos könnt ihr hier nachlesen —> Klick.
Dort findet ihr auch das aktuelle Referenz-Gerät für die Bewertung der Tonqualität, das aus folgenden Geräten besteht:
- Mainspeaker: 2 x Canton Reference 5.2 DC
- Center: Canton Vento 858.2
- Surroundspeaker: 2 x Canton Vento 890.2 DC
- Subwoofer: 2 x Canton Sub 12 R
- Heights: 4 x Canton Plus X.3
- AV-Receiver: Denon AVR-X4500H
- AV-Receiver: Pioneer SC-LX59
- Mini-DSP 2x4HD Boxed
Das Referenz-Equipment fürs Bild findet ihr wiederum hier aufgelistet. Dort steht auch, wie die Bildgeräte auf Norm kalibriert wurden. Denn selbstverständlich finden die Bildbewertungen ausschließlich mit möglichst perfekt kalibriertem Gerät statt, um den Eindruck nicht durch falsche Farbtemperaturen, -intensitäten oder irrigerweise aktivierten Bild”verbesserern” zu verfälschen.
- Panasonic DMP-UB900
- Panasonic DP-UB824EGK
- Panasonic TX-55GZW954
- LG 55G16LA
- Epson EH-TW9400
- HDMI-Kabel: Audioquest Forest-Serie